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Politik

Politik und Gesellschaft
7 Mitglieder, 27 Beiträge (rss), gegründet von hubert7
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31.12.2017 10:33 - In memoriam Mia (15)
hubert7, 2 Antworten.Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0

Ich kann es nicht akzeptieren, wenn man Opfer von Tätern nicht nennt, wenn es Migranten, Flüchtlinge oder wie auch immer, sind. Der Bürgermeister von Kandel, Volker Poß, will den Afghanen nicht abschieben lassen, weil er Fremdenfeindlichkeit fürchtet. Solche Leute würden am liebsten alles vertuschen, wenn die Täter nicht Einheimische sind.
Hier ein Beitrag von fischundfleisch.com

Opfer haben einen Namen. Angela Merkel hört das bekanntlich nicht gerne, so hat es zumindest den Anschein… Als in Berlin bei einem Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt elf Menschen ums Leben kamen, herrschte Schweigen. Schweigen um die Identität der Menschen. Es schien so, als wollte man den Opfern kein Gesicht geben. Warum nicht? Da war doch was! Richtig! Man wollte keinen Fremdenhass schüren. Ach ja, genau. Jetzt ist Mia tot. Ermordet von einem afghanischen Flüchtling. Er hat die Probleme aus seinem Heimatland, die Gewalt und das viele Elend, mit nach Deutschland gebracht. Verständlich? Ja, würden Psychiater sagen. Nein, sage ich als Vater. Ich will dieses Risiko für meine Familie nicht und nehme mir das Recht heraus, das in einer Demokratie offen sagen zu dürfen.
Spätestens seit dem Mord in Freiburg an Maria L. wissen wir, dass die Altersangaben von Flüchtlingen mit Vorsicht zu genießen sind. Der Vater des verdächtigten Hussein K. hat dessen Alter mit 32 angegeben, womit Hussein K. fast doppelt so alt ist als er uns einreden wollte. Nicht böse sein, aber seht euch dieses Foto an, auch nicht der Vater des Opfer glaubte, dass der afghanische Flüchtling sein richtiges Alter angegeben habe.
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Screenshot von Facebook

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Ich frage mich vor allem eines: Müssen Behörden die Angaben von Flüchtlingen nicht schärfer überprüfen?
In der Zwischenzeit hat Burkhard Lischka, innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der SPD, die Abschiebung des Täters gefordert. Dem Bürgermeister von Kandel, Volker Poß, kommt diese Forderung zu früh und er fürchtet eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit.
Ich frage Sie, Herr Poß, machen Sie sich um die Sicherheit ihrer Kinder keine Sorgen?
Von Robert Cvrkal

In memoriam Mia (15)

Gruß Hubert
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27.03.2018 00:11 - Puigdemont in Deutschland festgenommen
hubert7, 1 Antwort.Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0

Jetzt nerven mich „die Deutschen“ aber gewaltig. Die haben nichts Besseres zu tun als den 130. Präsidenten der Generalität von Katalonien Carles Puigdemont zu verhaften als er von Dänemark nach Deutschland einreiste. Ich denke er wollte dann weiter wieder nach Belgien, wo man ihn NICHT verfolgt! Außerdem war er in Finnland, Dänemark, in Belgien schon seit Monaten, die sind auch alle in der EU. Niemand hat ihn dort verhaftet. Aber bums…100 Meter in Deutschland, passt man ihn schon ab und schnappt ihn sich. Ja mit Recht und Ordnung haben die Deutschen ja Erfahrung. Der Regierungssprecher und Speichellecker von Merkel, Seibert, lässt Spanien selbstverständlich als vorbildlichen Rechtsstaat durchgehen. Er war schon am 1. Oktober 2017 blind, als er von den Gewaltanwendungen der Guardia Civil nichts gewusst haben will. Es gibt da aber massenhaft Bilder und Berichte. Also nicht Spanien als Musterstaat abstempeln. So wie sich Spanien gegen Katalonien verhält muss man es als repressiven Staat brandmarken, das gewählte Vertreter eines Volkes einkerkert. Pfui Teufel Spanien! Schaut da etwa noch Franco um die Ecke? Wenn es einen Umweg gäbe, wäre der auf alle Fälle zu machen gewesen. Ich würde den Deutschen in so einem Fall NIE trauen. Den Tatbestand der Rebellion und des Ungehorsams (wo sind wir denn?) gibt es in Europa nicht, sondern nur im faschistischen und Minderheiten unterdrückenden Spanien (man erinnere sich an die Basken). Oder wie nennt man denn das, wenn auf friedliche Bürger eingeprügelt wird, die ihren Willen bei einer demokratischen Wahl kundtun wollen? (1. Oktober 2017).
Wer Gewalt gegen friedliche Bürger einsetzt ist weder ein Rechtsstaat noch eine Demokratie.
Diesen Menschen ihr Recht auf Selbstbestimmung und die Wahl ihrer eigenen Unabhängigkeit abzusprechen, lässt die Idee von einem geeinten und starken Europa ein weiteres Mal bröckeln. Die Angemessenheit der Mittel und das zu erwartende Resultat können und müssen zu jeder Zeit bedacht werden. Mal sehen was die neue SPD-Justiministerin Barley macht. Die Auslieferung wäre ein Skandal sondersgleichen und die Deutschen würden sich da nicht viele Freunde machen, vor allem nicht bei den MINDERHEITEN in Europa (nur nebenbei ich gehöre in Südtirol auch zu einer Minderheit im italienischen Staatsgebiet).

… der spanische Rechtsstaat… hmmmm, das erinnert mich aber an anderes…

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… die treuen Diener der spanischen Herren – die Guardia Civil (die es schon unter Diktator Franco gab).

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Hier aus einer change.org-Petition

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Deutsche Polizei verhaftet den amtierenden 130. Präsidenten der Generalitat de Catalunya
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Prof. Dr. Axel Schönberger
Deutschland
25. März 2018 — Der in demokratischen Wahlen gewählte und von Spanien widerrechtlich verfolgte 130. Präsident der Generalitat de Catalunya, Carles Puigdemont, wurde aufgrund eines von den spanischen Behörden ausgestellten europäischen Haftbefehls von der deutschen Polizei festgenommen, als er aus Dänemark kommend mit dem Auto die deutsche Grenze überquerte.
Bereits schon einmal wurde ein katalanischer Präsident, den Spanien ins Exil getrieben hatte, von Deutschen verhaftet: Der damalige Präsident der Generalitat de Catalunya, Lluís Companys i Jover, wurde im August 1940 von der Gestapo in der Nähe von Nantes verhaftet und an das mörderische Unrechtsregime des Generals Francisco Franco ausgeliefert. In Spanien wurde er gefoltert, von einem «Schnellgericht» in einem eintägigen Verfahren zum Tode verurteilt und am 15. Oktober 1940 durch ein Erschießungskommando des spanischen Staates ermordet. Ein Sprecher der spanischen Regierungspartei, Pablo Casado, kündigte im Oktober 2017 an, daß Carles Puigdemont dasselbe Schicksal ereilen werde wie einst Lluís Companys i Jover. Zwar gibt es in Spanien offiziell keine Todesstrafe, doch gilt es informierten Beobachtern der Lage als wahrscheinlich, daß Carles Puigdemont, wenn er einmal — unter welchem Vorwand auch immer — in ein spanisches Gefängnis eingeliefert werden würde, dieses aller Voraussicht nach nicht mehr lebend verlassen würde.
Jetzt ist die deutsche Justiz gefordert, aus der deutschen Vergangenheit zu lernen und die Umstände des vorliegenden Falls genau zu prüfen! Wer wie Carles Puigdemont als unschuldiger Bürger von einem Staat mit allen Mitteln verfolgt und diffamiert wird, um seine bürgerliche Existenz zu ruinieren und ihn für immer aus dem Verkehr zu ziehen, obwohl er lediglich auf friedlichem, politischem Wege im Rahmen der ihm zustehenden Menschenrechte und auch der spanischen Rechtsordnung für seine Ansichten eintrat und sich keiner erkennbaren Straftat schuldig gemacht hat, darf nicht an eine Justiz ausgeliefert werden, die sich längst als willkürliche Unrechtsjustiz in einem Staat ohne funktionierende Gewaltenteilung erwiesen hat.
Das Asylrecht für politisch Verfolgte ist in Deutschland ein Grundrecht, das durch das Grundgesetz garantiert wird. Wer wenn nicht Carles Puigdemont hätte Anspruch auf politisches Asyl in Deutschland! Wer auch immer in Deutschland für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte steht, darf in diesen Tagen nicht zögern, für die Freiheit des katalanischen Exilpräsidenten einzutreten! Zeigen wir der Welt, daß wir aus den Fehlern des Nationalsozialismus gelernt haben, und wiederholen wir nicht, was wir einst unter Hitler den Katalanen und ihrem damaligen Präsidenten antaten!

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Puigdemont in Deutschland festgenommen

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Aus tagesschau.de
Ein Sprecher der kleinen katalanischen Separatistenpartei CUP, die Puigdemonts Regierung unterstützt hatte, bis diese von der spanischen Zentralregierung abgesetzt wurde, sagte: Der deutsche Staat müsse seinen demokratischen Willen zeigen und Puigdemont freilassen. Deutschland dürfe sich nicht an den Repressionen Spaniens beteiligen.
www.tagesschau.de/inland/puigdemont-festnahme-101.html

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hubwen.wordpress.com/2018/03/25/pui...
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Gruß Hubert
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01.02.2018 17:30 - Russland – brutales Töten von Straßenhunden wegen Fußball-WM
hubert7, 5 Antworten.Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0

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Ich weiß im Osten ist es schlimm, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Russland, Ungarn weiß ich ja selbst durch meinen Hund Mirko – im Westen weiß ich nur das Abgemetzle von „Galgos“ in Spanien und dass es in Griechenland auch nicht gut aussieht. Im asiatischen Raum ist es auch ganz übel: Vietnam, Südkorea, ich will sie jetzt nicht alle aufzählen. Da quält man sogar Hunde absichtlich, weil man glaubt, dass das Fleisch dann besser schmecken würde – absolut abartig und abstoßend.
Ich werde deshalb auch die Winterolympiade in Südkorea boykottieren – also mir NICHT ansehen.
Es war schon in der Ukraine ein unglaublich brutales Töten Straßenhunde beim ESC 2017. Man kann sich nur empören welche Barbareien unter den Augen der Politik und der Behörden möglich ist.

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Aus n-tv.de
Straßenhunde sind in Russland ein fester Bestandteil des lokalen Kolorits. Straßenhunde sind in Russland ein fester Bestandteil des lokalen Kolorits.(Foto: picture-alliance/ dpa) – Mittwoch, 24. Januar 2018
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Brutaler Kehraus für Fußball-WMRussen töten Straßenhunde

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Herrenlose Hunde sind in Russland ein weitverbreitetes Problem. Bis zum Beginn der Fußball-WM soll sich das ändern. Tierschützer behaupten, dass dafür Todesschwadronen eingesetzt werden, um die Streuner regelrecht „abzuschlachten“.
Es ist der wichtigste Termin für Fußball-Fans in diesem Sommer: Vom 14. Juni bis 15. Juli findet in Russland die Weltmeisterschaft statt. Das Gastgeberland sieht sich eigenen Angaben zufolge bestens gerüstet für das Sport-Highlight des Jahres.
Doch nicht alle Probleme scheinen gelöst. In den WM-Gastgeberstädten sollen heimatlose Tiere, meist Hunde, mit grausamen Methoden bekämpft werden. Wie der britische „Mirror“ berichtete, werden dafür Todesschwadronen eingesetzt, um die Streuner regelrecht „abzuschlachten“. In einigen WM-Gastgeberstädten wurden Tierschützern zufolge bereits Ausschreibungen im Wert von 110 Millionen Rubel (1,57 Millionen Euro) unterzeichnet, um einen sogenannten „Hunde-KGB“ zur Durchführung der Tötung zu entsenden, heißt es weiter.
Ekaterina Dmitrieva, Direktorin der City Animal Protection Foundation, rief eine Petition ins Leben, in der sie Russlands Präsident Wladimir Putin auffordert, die weit verbreitete Tötung von Hunden in Wolgograd zu stoppen. Weiter heißt es: Die elf Gastgeberstädte „werden im Blut heimatloser Tiere ertrinken“. Die Aktivisten sind wütend, dass der Fußball-Weltverband Fifa die Augen vor den „Metzgern“ verschließt und sich weigert, die russische Regierung wegen des „Skandals“ zu bedrängen.
„Straßensäuberung“ wie in der Ukraine?
Zwei Millionen Streunertiere sollen schätzungsweise in den WM-Austragungsorten leben. Dem Bericht zufolge warnen die Tierschützer davor, dass dieselbe Strategie der „Straßensäuberung“ angewendet werden würde wie bereits zur Fußball-EM 2012. Nach Schätzungen der Tierrechtsorganisation Peta wurden damals allein in der ukrainischen Region Donezk circa 7000 Hunde monatlich grausam getötet. Das Hauptziel der Hundefänger sei gewesen, so viele herrenlose Tiere wie möglich zu fangen und anschließend auf die billigste Art und Weise zu töten.
Weil Peta aktuell keine Mitarbeiter vor Ort in Russland habe, könne man nicht auf solide, belastbare Quellen zurückgreifen, und daher die Aussagen der russischen Aktivisten weder bestätigen noch dementieren, stellte Peta-Pressereferentin Valeria Goller nach einer Anfrage unserer Redaktion klar.

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Russland – brutales Töten von Straßenhunden wegen Fußball-WM
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Gruß Hubert
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24.12.2017 23:29 - Heimatlos – Reinhard Mey
hubert7, 2 Antworten.Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0

Reinhard Mey trifft es wieder mal haargenau mit seinem Lied „Heimatlos“.

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Heimatlos – Reinhard Mey

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www.4shared.com/web/embed/file/qNo5...

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Heimatlos

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Du kommst heim von der langen, anstrengenden Reise,
Schließt die Wohnungstür auf, gehst in die Küche und machst leise
Das Radio an, läßt dich auf einen Stuhl fall’n ganz benommen,
Du bist noch gar nicht so richtig angekommen.
Du blätterst in der Post, der Radiomann verspricht den Kids
Gebetsmühlenartig die größten Hits
Und die coolsten Oldies der letzten 200 Jahre
Und sie dudeln dich zu mit der immer gleichen Meterware
Wie von Helsinki bis hinunter nach Kampala,
Von links nach rechts über die ganze Radioskala
Und du merkst erst beim Verkehrslagebericht:
Dies ist das Land, in dem man angeblich deine Sprache spricht!
Doch du bist heimatlos,
Belogen,
Betrogen,
Übern Tisch gezogen,
Wie von ’nem schwarzen Loch aufgesogen.
Heimatlos,
Abgezockt,
Trocken gedockt,
Schwer geschockt,
In die Falle gelockt,
Und wie ein Schaf an den Hinterbeinen angepflockt.
Ein blödes Gefühl,
Du findest kein Asyl,
Du bist nackt und bloß,
Heimatlos.
Du beginnst im Stapel aufgestauter Zeitungen zu blättern
Und schon kommt das ganze Elend auf dich zu in großen Lettern
Und in den Fotos der Strahlemänner und der Schreibtischtäter,
Der Amigos, der Schmarotzer und der Niemalszurücktreter.
Du hast geglaubt, dem Sumpf für kurze Zeit entkommen zu sein,
Doch mit der ersten Schlagzeile hol’n sie dich alle wieder ein,
Die Heuchler, die Umfaller, die Aussitzer und Ausgrinser,
Die dunkle Konten Anleger und die Schwarzgelderverzinser.
Hab’n sie nicht alle laut und deutlich neulich noch vor aller Ohren
Allen Schaden vom Volk abzuwenden geschworen?
Und wieder hat das alte Vorurteil sich als richtig entpuppt:
Das ist nämlich gar kein Vorurteil: Macht macht sie wirklich korrupt.
Du fühlst dich heimatlos…
Kein Aufschrei geht durchs Land, nur stilles Ducken, kein Aufmucken,
Keiner geht mehr auf die Straße, nur ein müdes Achselzucken
Über Unterschlagung, Hinterziehung, Lügen und Skandale.
Eine schlappe Spaßgesellschaft, ohne Moral und Ideale.
Gib ihnen Brot und Spiele, das betäubt die Republik,
Ein Bißchen Love-Parade, Schmuddel-TV und Volksmusik.
Bißchen Unterleibskomik, bißchen nackten Hintern Zeigen
Und keiner hört mehr auf die Mahner und die Lästermäuler schweigen.
Gib ihnen hohle Plastik-Idole, die durch ihren Alltag geistern
Und bunte Werbung, um ihnen die Augen zu verkleistern,
Gib ihnen ihre Seifenoper und du hast sie in der Hand:
Heiterkeit und Lechz! und Freizeit, danach strebt das Vaterland!
Und du bist heimatlos…
Du hängst deine ganze Hoffnung an den letzten ehrlichen Knochen
Und dann siehst du in den Nachrichten, der ist auch bestochen!
Für’n Flugticket, ’nen Opernball, für ein paar Pirouetten
Auf dem roten Teppich für ein Bild in den bunten Gazetten…
Du möchtest aufheul’n vor Enttäuschung, ausrasten, stehst unter Schock,
Doch die Leute sind echt gut drauf, hab’n mehr auf Comedy Bock
Und sie johl’n, sie schlagen sich die Schenkel blutig vor Lachen
Und du spürst, du mußt dich schleunigst hier vom Acker machen.
Aber du kannst nicht gleichgültig zusehn, wie sie das Volk bescheißen,
Du hast lang genug geknurrt, jetzt kriegst du Lust, zu beißen!
Und wo wolltest du denn auch hin, wenn deine Wut verraucht?
Hier hast du lebenslänglich und hier wird dein Zorn gebraucht!
Du bist heimatlos…
Der Dax, der Dow Jones, der Euro, die Gewinnzahlen des Tages –
das Wetter von morgen.

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Gruß Hubert
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12.12.2017 13:51 - Finanzielle Anreize gegen einen „guten“ Tod
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Es ist schon ganz mies, wenn es Menschen und Firmen gibt, die an Patienten die auf dem Weg zum Sterben sind, verdienen und Geschäfte machen wollen. Es darf nicht durch eine Übertherapie das Leiden eines Menschen verlängert werden.
Aus daserste.de
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Verhindert unser Gesundheitssystem durch falsche finanzielle Anreize einen „guten“ Tod?
„Ungefähr ein Drittel der Gesundheitskosten eines jeden Patienten fallen in den letzten ein bis zwei Lebensjahren an. Das ist jährlich ein dreistelliger Milliardenbetrag“, weiß Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt im Universitätsspital Lausanne.
„Es gibt durchaus Menschen und Firmen, die daran interessiert sind, aus dieser Lebensphase maximalen Profit zu schlagen.“

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Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt am Universitätsspital in Lausanne, (Borasio gilt als der palliativ-Experte Deutschlands).

Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt am Universitätsspital in Lausanne.
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„Ungefähr ein Drittel der Gesundheitskosten eines jeden Patienten fallen in den letzten ein bis zwei Lebensjahren an. Das ist jährlich ein dreistelliger Milliardenbetrag“, weiß Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt im Universitätsspital Lausanne. „Es gibt durchaus Menschen und Firmen, die daran interessiert sind, aus dieser Lebensphase maximalen Profit zu schlagen.“
Leidvolle Übertherapie
Die Medizin hat so große Fortschritte gemacht, dass heute Menschen am Leben erhalten werden können, denen Ärzte vor einigen Jahren noch gar nicht helfen konnten. Mit Blutwäsche, Beatmung und künstlicher Ernährung. Verfahren, die zur Lebensrettung sinnvoll sind. Werden sie aber zur Verlängerung eines Sterbeprozesses eingesetzt, sind sie leidvolle Übertherapie.
Dabei wünschen sich die meisten Menschen am Lebensende nicht ins Krankenhaus zu kommen. Doch jeder Zweite stirbt dort, oft bis zum Ende maximal therapiert.
Sterben gehört zum Leben

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Paul Schaller mit seiner Frau Brigitte Schaller aus Köln. Er hat sich gegen ärztlichen Rat entschieden: Er will keine vierte Chemotherapie machen, sondern palliativ zu Hause versorgt werden.

Paul Schaller will keine vierte Chemotherapie machen.
„Wir können uns nicht vorstellen wie es ist, nicht zu existieren, deshalb setzen wir alles daran, um immer weiter am Leben zu bleiben. Wir haben als Gesellschaft vergessen, dass Sterben zum Leben dazugehört“, meint Dr. Sylvia Klauser, Ethikreferentin der Cellitinnen-Krankenhäuser in Köln.
Die Sendung zum Thema ist heute, Montag, 11.12.2017 um 23:30 Uhr im „Ersten“ zu sehen.
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Finanzielle Anreize gegen einen „guten“ Tod
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Gruß Hubert
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12.12.2017 13:50 - Me too – ich auch… ich auch
hubert7, 3 Antworten.Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0

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Ich frage mich ob es bei allen Frauen, die sich bei #metoo zu Wort melden wirklich Sexismus gegeben hat und wenn, worin der bestand? Ich glaube da springen einfach viele auf nur auf den Zug auf um sich selbst darzustellen und „interessant“ zu machen – ich auch, ich auch. Die ewige Opferrolle zieht nicht mehr. Frauen wissen sich heute schon zu wehren. Wenn einer eine Anmache nicht passt, dann macht sie das dem Mann auch klar. Manchen Feministinnen würde ich gerne sagen, dass sich die Männer auf eine Woche keine Frau mehr anschauen einigen sollten. Also Frauen ignorieren. Oder sie verhalten sich wie 90-jährige Männer, also Jenseits von Gut und Böse, denen das alles egal ist. ?? Ich weiß nicht ob das der Frauenwelt besonders gefallen würde. Es versteht sich aber von selbst dass eine Vergewaltigung scharf zu verurteilen und zu verfolgen ist (wenn sie wirklich stattgefunden hat).
Hier kritisiert eine FRAU in der Stuttgarter Zeitung die #metoo-Kampagne scharf.
„Kokettieren mit der Opferrolle“
Die Kriminologin Monika Frommel kritisiert die #metoo-Kampagne scharf. Sie betrachtet sie als Auswuchs einer „mediengeilen Gesellschaft“ ohne Maßstäbe. Ihr missfällt zudem, dass Solidarität über den Opferstatus hergestellt wird.

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Firmiert sich der Feminismus neu? Foto: AP

Firmiert sich der Feminismus neu? Foto: AP

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Kiel – Bei ihrer Sicht auf die Welt hat die Kriminologin Monika Frommel stets feministische Perspektive berücksichtigt. Die #metoo-Kampagne hält sie für sinnentleert, die in einem Klima von Sexualfeindlichkeit, Geilheit und der Kommerzialisierung von Sexualität gedeihe.
Frau Frommel, sprechen jetzt die Opfer sexueller Gewalt, die früher geschwiegen haben, weil Ihnen keiner geglaubt hat? Was heißt früher? Erleben wir nicht gerade einen Wandel?
Ich kann ihn nicht erkennen. Das ist ein Amerikanismus, der sich wohl indirekt gegen Trump richtet. Und es ist ein Armutszeugnis für die derzeitige feministische Bewegung, so inhaltsleer zu polemisieren. Man könnte fundierter argumentieren.
Reden Sie von Amerika oder auch von Europa?
Von beidem. Wir hatten ja in Deutschland 2016 eine Schutzlückenkampagne zur Reform des Vergewaltigungspararafen erlebt, die ähnlich unreflektiert war.
Auch in Deutschland melden sich Frauen unter dem Hashtag #metoo zu Wort. Sind Sie erstaunt?
Ich bin enttäuscht, aber nicht wirklich erstaunt, weil sich diese schleichende Sinnentleerung schon seit einigen Jahren andeutet. Das heißt, die verschiedenen feministischen Strömungen versuchen nicht mehr zu diskutieren, sie wiederholen sich. Empirisches Wissen wird nicht mit theoretischen Diskussionen verknüpft. Sie machen jetzt nur noch ganz platte Kampagnen. Da steht nicht mehr viel dahinter.
Viele nehmen für sich in Anspruch, zum ersten Mal zu sprechen und wollen eine neue Diskussion anzufachen.
Für was? Die Hand aufs Knie zu legen? Wenn ich mir die Bilder anschaue– auch von Frau Gwyneth Paltrow von vor 30 Jahren – mit großem Dekolleté. Eng umschlungen himmelt sie Weinstein an. Selbstverständlich konnte auch zu dieser Zeit jede Frau sagen: Ich will nicht. Der asymmetrische Tausch „Rolle gegen Gefälligkeiten“ muss ja nicht eingegangen werden. Das ist doch klar.
Das stellen Sie nicht in Frage?
Nein, nicht mehr für die 1980er Jahre. Natürlich gibt es bei vielen Frauen, und in den kreativen Berufen besonders häufig, so etwas wie einen asymmetrischen Tausch. Ich tausche meine sexuelle Attraktivität gegen Karrieremöglichkeiten. Und es gibt sicher zu allen Zeiten ein paar Soziopathen – und Weinstein scheint einer zu sein –, die geradezu besoffen sind von den latenten Angeboten, und das dann auch ganz brachial einfordern. Selbstverständlich hätte sich jede dieser Schauspielerinnen in den letzten 40 Jahren, wenn es denn solche brachialen Aktionen gegeben hat, sofort melden und es öffentlich machen können. Schweigegebote sind ja nie verbindlich gewesen. Hätten sie gesprochen, man hätte ihnen geglaubt.
Woran manchen sie das fest?
In Deutschland stammen die weit gefassten Sexualstraftatbestände aus dem Jahr 1997 (Ausnutzen einer hilflosen Lage). Spätestens damals war Gegenwehr möglich. In Amerika stammt das berühmte Buch „Against our will“ von Susan Brownmiller aus dem Jahr 1975. Das heißt, seit den 70er Jahren sind Gewalt gegen Frauen und Sexismus geläufige Themen. Die These, wonach Opfer nur aus Angst und Scham schweigen, ist jetzt 50 Jahre alt. Grob geschätzt ist sie seit etwa 20 Jahren nicht mehr realistisch.
Sie haben gerade gesagt „Weinstein scheint“ ein Soziopath zu sei. Was in der Diskussion auffällt, ist, dass es die Unschuldsvermutung nicht mehr gibt.
Bei den behaupteten „Vergewaltigungen“ ist es deutlich, dass sie nicht mehr ernst genommen wird. Etwas anderes sind Unanständigkeiten und die ekelhafte Art, sich Frauen mit dem Charme eines Betonmischers anzunähern. Aber das sind keine Straftaten. Das sind Unverschämtheiten, die jede Frau öffentlich machen kann.
Überrascht sie die Schnelligkeit, mit der auf Vorwürfe der Rausschmiss folgt?
Es wirken starke Mechanismen, eine Mischung aus Sexualfeindlichkeit und Geilheit, der Kommerzialisierung von Sexualität und ein Opportunismus, der zunächst entschuldigt und dann verdammt. Im angelsächsischen (Un)kulturbereich wird das sehr hochgespielt und man ist schon ein gebrannter Mann, wenn man Opfer einer solchen Kampagne geworden ist. Besonders interessant sind die homophoben Fälle, wenn es also um junge Männer geht. Da kommt ja noch ein weiteres Element dazu. Wir hatten ja eine ähnliche, insgesamt gesehen ebenfalls ziemlich widerliche Kampagne gegen Edathy erlebt. Da wurde alles vermischt: Pädophilie und Homosexualität. Schlechter Geschmack wird mit dem Schlagwort „Rape-Culture“ in eine völlig falsche Richtung gedrängt. Das ist ein illiberaler Feminismus, vermischt mit einem Populismus, der etwa auch erklärt, warum in Großbritannien der Brexit so leicht gelang und in den USA Trump die Wahl gewonnen hat. Diese Strömungen sind alle hochgradig rechtslastig.
Bietet ein rechts-konservatives Milieu das passende Umfeld?
Das Wort konservativ würde ich streichen. So etwas geschieht in einer mediengeilen Gesellschaft, die ihre Maßstäbe verloren hat.
Was sind die Maßstäbe?
Das wäre zum einen die Unschuldsvermutung, wenn man von Vergewaltigung spricht. Und zum anderen sollte man aufpassen, bevor man eine solche Kampagne, die ja wie ein medialer Pranger wirkt, lostritt. Wie wirkt sich das auf das gesellschaftliche Klima aus?
Begeben sich Frauen durch die Kampagne freiwillig in die Opferrolle?
Wir leben in einer viktimeren Gesellschaft, die mit dem Opfersein geradezu kokettiert und Solidarität immer nur über die Opferrolle einfordert. Rechtsstaatliche Bedenken verlieren an Bedeutung. Bei der Kampagne „Auch ich habe abgetrieben“ in den 1970er Jahren haben prominente Frauen versucht, einen Straftatbestand abzuschaffen oder zumindest zu ändern. Es ging um Freiheit, nicht um mehr Kontrolle. Jetzt macht man Kampagnen, um schneller und stärker zu bestrafen. So gesehen sind das rechte Bewegungen.
In ihren Augen kapituliert der Feminismus hier und formiert sich nicht etwa neu?
Hier zeigt sich eine bedenkliche feministische Strömung, die schon seit Jahren in ihrer inhaltleeren Polemik sichtbar geworden ist. Sie wiederholt immerzu dasselbe und wird immer dümmer. Wir haben jetzt einen uferlos weiten Paragrafen 177, sexuelle Nötigung, der für Strafgerichte nicht mehr handhabbar ist. Weil „gegen den Willen“ nicht justiziabel ist. Da war die Frauenbewegung, die meinte, sie müsste ein Menschenrecht für Frauen durchsetzen, unbelehrbar. Die Begründungen waren inhaltsleer, da nur ein paar Einzelentscheidungen skandalisiert wurden, um einen undurchdachten Gesetzesentwurf durchzusetzen. Die Feigheit im Bundestag war sprichwörtlich, denn dass die Schwierigkeiten für Staatsanwaltschaften und Gerichte unlösbar sein werden, das war vorhersehbar.
Was aber soll eine Frau tun, die sich nun traut, über sexuelle Übergriffe – welcher Art auch immer – zu sprechen?
Seit 1986 haben wir bereits ein Klima, in dem jede Frau und jedes Missbrauchsopfer sich äußern kann. Seitdem gibt es keine Legislaturperiode ohne eine weitere Verbesserung der Opferrechte. Wenn eine Frau Opfer geworden ist, soll sie sich äußern. Aber bitte nicht in solchen Kampagnen nach Jahrzehnten.
Sie unterstellen, dass sich die Gesellschaft mal wieder aufregen will.
Die einzige, die mir gefallen hat, war Sophia Thomalla, die auf Instagram ein Sexsymbol-Bild von sich veröffentlicht und dazu gesagt hat, so habe sie die Rolle bekommen. Das war natürlich satirisch gemeint, aber irgendwie treffend und schlau.
Sie steht in der Öffentlichkeit nicht unbedingt für Feminismus.
Sie ist selbstbewusst, emanzipiert und hat etwas gegen sinnentleertes Geschwätz, das feministisch zu sein vorgibt, es aber nicht ist. Wir sollten einem so lächerlichen Aufruf nicht das Label Feminismus aufkleben. Das ist Markenmissbrauch.
Das Gespräch führte Hilke Lorenz.
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Me too – ich auch… ich auch

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Hier noch so eine schwarze Feministin, Waris Dirie, der beschnittene Frauen am Herzen liegen aber nicht im geringsten Männer, wie folgende Aussage von ihr beweist:
„Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann“
Waris Dirie kann ja dann mit so einem Eunuchen zusammen leben, dem man die Eier entfernt hat.
Darum kann mir das Rumgeeiere von Feministinnen wegen dem Testosteron, zum Beispiel die beschnittene Waris Dirie, (schrieb den Bestseller „Wüstenblume“) die sich gegen die weibliche Genitalverstümmelungen engagiert (was natürlich gut ist) richtig auf die Eier gehen.
„Waris Dirie (* 1965 in der Region von Gaalkacyo) ist ein österreichisches Model somalischer Herkunft, eine Bestseller-Autorin und Menschenrechtsaktivistin im Kampf gegen Female Genital Mutilation (FGM), die Weibliche Genitalverstümmelung.“ (Wikipedia) Warum nur gegen die weibliche Genitalverstümmelung?? Bei Wikipedia kommt das folgende Zitat wegen Eier abschneiden und Testosteron natürlich nicht vor (weiblicher Genderschutz…)

Zitat:
„Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann. Die Männer würden ruhiger werden und sensibler mit ihrer Umwelt umgehen. Ohne diesen ständigen Ausstoß von Testosteron gäbe es keinen Krieg, kein Töten, kein Rauben, keine Vergewaltigungen.“
Brisant an dem Zitat ist nicht nur, dass sie sexistisch-feministische Mythen kolportiert, sondern vor allem, dass sie brutale Genitalverstümmelungen bei Männern explizit befürwortet, die sie bei Frauen bekämpft.
Bemerkenswert auch, dass sie von 1997 bis 2003 als UN-Sonderbotschafterin (gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien) aktiv war und dort niemand an diesem Zitat Anstoß nahm.

Quelle: Waris Dirie, „Wüstenblume“ (1998). Auszug S. 346 der Taschenbuchausgabe
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Gruß Hubert
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23.11.2017 13:00 - Colonia-Dignidad-Täter unter Sozialbetrugs-Verdacht
hubert7, 4 Antworten.Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0

Wirklich ein unglaublicher Skandal dass so ein Verbrecher, der mehr als nur wohlhabend ist, der jahrelang Kinder missbraucht, misshandelt und gefoltert hat, der in Chile verurteilt ist, noch Sozialhilfe vom deutschen Staat bekommt, weil die Beamten nicht gewillt sind nachzuschauen mit wem sie es zu tun haben. Dass so einer sich nicht schämt um Sozialhilfe anzusuchen wundert mich bei so einem kriminellen Charakter ja nicht.
Video: Colonia-Dignidad-Täter unter Sozialbetrugs-Verdacht
Link: www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/fakt/videosextern/co...

21.11.17 | 07:43 Min. | Verfügbar bis 21.11.2018
Der frühere Sektenarzt Hartmut Hopp kassiert in Deutschland Sozialhilfe, obwohl er Vermögen in Chile besitzt. Das Auswärtige Amt soll seit Anfang 2016 informiert gewesen sein, hat aber nicht reagiert.

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Colonia-Dignidad-Täter unter Sozialbetrugs-Verdacht

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Chile, 11. September 1973. Hunderttausende protestieren auf den Straßen Santiagos gegen General Pinochet, der sich gegen den Präsidenten Salvador Allende an die Macht putscht. Unter den Demonstranten sind auch Lena, die als Stewardess am Tag zuvor in Chile gelandet ist, und ihr Freund Daniel, der als Fotograf in Santiago lebt. Unzählige werden in den Wirren des Aufruhrs vom Geheimdienst verhaftet, so auch Daniel und Lena. Daniel wird noch in der Nacht an einen unbekannten Ort verschleppt. Nach dem ersten Schock versucht Lena herauszufinden, was mit Daniel passiert ist. Doch die Mitstreiter seiner Studentengruppe tauchen unter und auch die Deutsche Botschaft verweigert ihr jede Hilfe. Bei Amnesty International hört sie das erste Mal von der berüchtigten Colonia Dignidad, einer abgeschotteten deutschen Sekte im Süden Chiles, die enge Verbindungen zum Geheimdienst unterhält: es geht das Gerücht um, dass auf dem Gelände der Colonia Gefangene gefoltert werden – und Daniel vermutlich dort gefangen gehalten wird. Völlig auf sich allein gestellt, entschließt sich Lena, der mysteriösen Sekte beizutreten und so Daniel wiederzufinden. Doch schon bald erkennt sie, in welch aussichtslose Situation sie geraten ist, denn noch nie ist jemandem die Flucht aus der Colonia gelungen…
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Auszug aus der FAZ
Schuhplattler für den Putschisten
Die Colonia-Dignidad ein Sektenzentrum in Chile, das 1961 von dem vor einer Anklage wegen Kindesmissbrauchs aus Deutschland geflohenen Paul Schäfer gegründet und zum Ort einer Willkürherrschaft über seine meist deutschstämmigen Anhänger wurde. Die tägliche Arbeitszeit betrug sechzehn Stunden, die Familien wurden zerschlagen, Frauen und Kinder den Gelüsten des Sektenchefs ausgeliefert, der die Colonia Dignidad nach dem Pinochet-Putsch den neuen Machthabern andiente: als hermetisch abgeriegeltes Terrain, auf dem Regimegegner gefoltert, ermordet und verscharrt werden konnten. Die deutsche Botschaft hielt ihre schützende Hand über Schäfers Treiben, und Pinochet persönlich kam zu Besuch, bei dem er mit Blasmusik und zünftigem Schuhplattlern empfangen wurde.

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www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino...

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Gruß Hubert
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