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Diskussionsverlauf: Ablass Material   ¿!

07.12.2003 14:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! MA  mariellemareike teilen

Hallo! Suche möglichst dringend umfassendes Material (am besten Referat oder Hausarbeit) zum Thema Ablass (geschichtliche Entwicklung, Bedeutung...). Dankeschön!

07.12.2003 21:28 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
Das (Link) durchlesen, dann verstehst Du die Zusammenhänge.

- Religiosität und Wunderglaube des ungebildeten Volkes im Mittelalter.

- Pilgerströme der Büßer zu den Wallfahrtsorten und Ablasshandel der cleveren Kirchenfürsten und Landesherren.

- Schließlich die Bestrebungen der Aufklärung dagegen im Zusammenhang mit der Lutherschen Reformation und der Unterstützung durch die Erfindung des Buchdruckes.

Aus dem Text kannst Du einiges herausschreiben!

www.rennsteigtip.de/index1.html?sta...

07.12.2003 21:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
Das Basiswissen über:

Wallfahrten - Reliquien, Ablass, Busse tun

steht hier:

www.baselland.ch/3/blgeschichte/520...

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07.12.2003 21:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
> Luther entwickelte eine Reihe von Thesen, die im Gegensatz zur katholischen Lehre standen. Er lehnte die Rechtfertigung durch die Werke ab - Werke bedeuteten Gebete, geistige Übungen wie Askese und Wallfahrten - und lehrte die Rechtfertigung durch den Glauben allein.

Anlaß hierzu war das Ablaßsystem der Renaissancepäpste: um ihre grandiosen Kirchenbauten zu finanzieren, gaben sie gegen Geldspenden Ablaß von Sünden. <

Das steht da:

www.schuledesrades.org/index.asp?su...

!!  
07.12.2003 22:32 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen

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07.12.2003 22:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
...daraus der Kernsatz:

> ... dass sie unbekümmert wegen etwaiger Folgen drauflossündigen könnten, da ihnen die Kirche ja gegen eine entsprechende Geldspende den Ablass gewähren würde. Andererseits entdeckten einige Päpste, dass sich der Gnadenschatz der Kirche durch Ablass gegen Geldspenden in einen Schatz von klingender Münze umwandeln ließ ... <

07.12.2003 23:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
Simonie ist der nach Simon Magus benannte Handel mit geistlichen Ämtern und Sakramenten. Die Simonie galt zwar als Sünde, wurde jedoch kaum je kirchenrechtlich verfolgt. Durch den Verkauf von Ablass machte die römisch-katholische Kirche ohne materielles Wagnis einen enormen Profit - es kostete sie lediglich das Versprechen, die Ablasskäufer würden von ihren Sünden losgesagt und damit nach dem Tode zum Himmelreich zugelassen. Kein Kunde kehrte je mit einer Betrugsbeschwerde zurück. Mit dem Verkauf von Ablassbriefen finanzierten sich die Päpste ihren aufwendigen Lebensstil und ehrgeizige Projekte - so etwa den Bau des Petersdoms in Rom. Papst Alexander VI. (1492-1503) begründete auf der Ablasskrämerei ein ganzes Handelsimperium. Der von Leo X. (1513-1521) ausgesandte Dominikanermönch Johann Tetzel bereiste das deutsche Reich, wo er Ablassbriefe feilhielt, die - je nach Preis - für eine unterschiedliche Anzahl an Tagen Befreiung vom Fegefeuer versprachen. Tetzel kündigte sich mit den Worten an: "Ich halte Freibriefe solcher Art feil,... der Menschen Seele ins Paradies zu geleiten. Auf jegliche Todsünde, deren mehrere gemäß unserem Bekenntnis jeglichen Tag begangen werden, sind uns sieben Jahre der Buße, sei es auf Erden oder im Fegefeuer, auferlegt. Wer würde um eines Viertelguldens willen zögern, einen meiner Briefe zu erwerben, erwirbt er so doch seiner göttlichen und unsterblichen Seele die himmlischen Freuden des Paradieses?"

07.12.2003 23:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
Ein Zeitzeuge des 15. Jahrhunderts berichtet: Dieser Tage rufen die Sünder aus "Was schert's mich, wie viele und große Übel ich vor Gott tu, kann ich doch ohne die kleinste Mühe und auf einen Schlag völlige Vergebung an Schuld und Sünden erlangen durch den Ablass, den mir der Papst garantiert und seinen Freibrief, den ich um vier Pfennige erstanden." Die Ablasskrämer ziehen von Ort zu Ort und bieten ihre Briefe für zwei Pfennige oder einen guten Trunk Weins und Biers feil, mitunter auch gegen ihre Spielschulden, item gegen die Befriedigung ihrer fleischlichen Lust oder als Hurenlohn. Nicht alle Katholiken waren oder sind mit dem Ablasshandel einverstanden. Der Nürnberger Schuhmacher und Meistersinger Hans Sachs fasste seinen Spott über die Ablasskrämerei in seinem Gedicht "Die wittembergisch Nachtigall" in Verse, die bald als geflügeltes Wort überall verbreitet waren: "Legt ein, gebt euwer hilff und stewr Und lößt die seel aus dem Fegefewr Bald der guldin im Kasten klinget Die Seel sich auff gen hymel schwinget."

07.12.2003 23:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
Wenn du denkst, der Ablasshandel sei eine Sache aus dem "finsteren Mittelalter", täuschst du dich, das Mittelalter ist auch nicht finsterer als unsere heutige "moderne" Zeit:

"Ohne Sünde ins neue Jahrtausend" war ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung im Oktober 1998 überschrieben, Untertitel: "Der Papst bietet im Heiligen Jahr einen Jubiläumsablass an".

Es wird ein Jahr voller symbolischer Handlungen sein, und seine Schatten wirft es schon voraus. Bei einem feierlichen Hochamt in der Vatikan-Basilika will Johannes Paul II. an diesem Sonntag eine sogenannte Päpstliche Bulle vorstellen, mit der das Jahr 2000 offiziell zum Heiligen Jahr erklärt wird. Der 2000. Geburtstag des Religionsgründers Jesus soll für die katholische Kirche "ein festliches Ereignis" werden, das zig Millionen von Pilgern vor allem nach Rom und zu den heiligen Stätten in Israel locken wird. Die Bulle, ein feierlicher päpstlicher Erlass, wurde am Freitag im Vatikan veröffentlicht. Sie regelt die Ritualien für die Jubiläumsfeiern in aller Welt, enthält aber auch selbstkritische Aussagen. Beispielsweise bekräftigt der Papst seine Ansicht, das Jahr 2000 müsse auch die katholische Kirche zum Anlass nehmen für eine kritische Gewissenserforschung. Ihre Geschichte sei zwar "eine Geschichte der Heiligkeit", verzeichne aber auch viele Ereignisse, "die ein Antizeugnis gegenüber dem Christentum darstellen". Deshalb müsse die Kirche "Vergebung für die Sünden ihrer Kinder aus Vergangenheit und Gegenwart" erflehen. [...]

07.12.2003 23:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
Das Jahr 2000 soll nach den Worten des Papstes die gesamte Kirche in "eine neue Zeit der Gnade und der Sendung" hineinführen. Dazu enthält die Bulle einen ausdrücklichen Hinweis auf "den missionarischen Einsatz der Kirche" und die "heutigen Erfordernisse einer Evangelisierung", die das II. Vatikanische Konzil herausgestellt habe. [...]

Eröffnet werden die Jubiläumsfeierlichkeiten, die vom 25. Dezember 1999 bis zum 6. Januar 2001 dauern sollen, in der Weihnachtsnacht des kommenden Jahres im Vatikan. Der Papst wird dann die "Heilige Pforte", eines der fünf Tore der Petersbasilika, das üblicherweise zugemauert ist, mit Hammerschlägen öffnen und hindurch schreiten. Ähnliche Zeremonien folgen in den anderen Patriarchalkirchen Roms. Auch in Jerusalem und Bethlehem sind Feiern vorgesehen. Aus Anlaß des Jubiläums verkündete Johannes Paul II. einen besonderen Ablaß, mit dem "dem reuigen Sünder die zeitliche Strafe für Sünden" erlassen wird. Laut dem Dekret "Anweisungen für die Erlangung des Jubiläumsablasses" des Apostolischen Bußamtes (Pönitentiarie) kann der Ablaß jedoch nur einmal täglich nach Ablegung der Beichte und nach Teilnahme an einer Messe gewonnen werden. Die Gläubigen gelangen gemäß einem genau festgelegten, umfangreichen Katalog von Bedingungen in den "reichlichen Genuß des Ablaßgeschenkes".

07.12.2003 23:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
Das nächste "heilige Jahr", in dem man wieder Ablässe erwerben kann, ist voraussichtlich im Jahr 2025 (wenn nicht ein außerordentliches hl. jahr eingeführt wird, wie z.b. 1983, als der Papst anlässlich der 1950. Wiederkehr von Tod und Auferstehung Jesu Christi ein außerordentliches hl. jahr proklamiert hatte.

07.12.2003 23:21 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
weiteres material (das vielleicht nicht so ketzerisch gefärbt ist wie meine ausführungen) findest du in suchmaschinen wie z.b. www.google.de/ unter den schlagworten: "martin luther" ablass bzw. ablasshandel rechtfertigungslehre "dominus iesus" 95 thesen luthers www.ekd.de/martinluther/luther_95th...

vielleicht gönnst du dir auch einen besuch des aktuellen lutherfilms im kino? hier findest du auch viel material www.lutherderfilm.de/

21.12.2003 12:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
Gunnar...ein Schriftgelehrter, der leider das Trennende vor das Gemeinsame stellt.

21.12.2003 21:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
@artico: bin leider nicht ich, der trennt.

das kirchenvolk (ob evangelisch oder katholisch) erkennt heutzutage keine (gewichtigen) gründe für diese trennung mehr.

aber es ist fakt, dass man als evangelischer christ aufgrund seiner (falschen) taufe nicht zum römisch-katholischen abendmahl eingeladen ist, dass meine katholische freundin vor der heirat mit mir ("evangelischem ketzer") erst die erlaubnis (dispens) ihres bischofs einholen musste, dass der römisch-katholische priester kroll nach seiner Teilnahme an einem evangelischen Abendmahl beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin seines Amtes enthoben wurde.

22.12.2003 00:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
@ gunnar Ich gebe Dir in allen Punkten Recht. Diese Idioten haben auch 360 Jahre gebraucht, um einzugestehen, dass sie Galilei unrecht getan haben und die Hinrichtung von Giordano Bruno somit ein Verbrechen war... und das ist nur eine von vielen Grausamkeiten, die im Namen der Kirche geschehen sind. Denkende Menschen können sich doch nur in Abscheu von dieser noch immer machtgeilen Organisation abwenden! Vom Vatikan geht doch keinerlei Menschlichkeit aus...

Wesentlich mehr wahre und ehrlich christliche Haltung scheint es mir in der ganzen evangelischen Kirche zu geben, die zu ihren Gunsten keine spürbare strenge Hierarchie hat.

In den nächsten Jahrzehnten wird sich leider kaum etwas ändern. Es gibt noch Teufelsaustreibungen und Wunder.

Allerdings ging es bei der Frage mehr um den Ablass im historischen Zusammenhang mit dem Missbrauch des Ablasshandels und dessen Bekämpfung!

22.12.2003 02:36 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
@gunnar Einem wertvollen Beitrag von absolut nichtkirchlicher Seite über Giordano Bruno entnehme ich folgende Textstelle:

> Und bezeichnend ist, dass Protestanten den Katholiken vorauseilten in der Verfolgung der freien Naturforschung. Calvin verbrannte Servet, als dieser auf dem Sprunge stand, den Lauf der Blutzirkulation zu entdecken, und zwar ließ er ihn zwei Stunden lebendig braten; die Inquisition begnügte sich wenigstens damit, Giordano Bruno einfach zu verbrennen. <

Stammt aus World Socialist Web Site (Link).

Ein gelehrter und mutiger Mann: Giordano Bruno, Philosoph und Wissenschaftler vor 400 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt

www.wsws.org/de/2000/mar2000/brun-m11.shtml

22.12.2003 20:25 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! GU  gunnar teilen
@ artico: <Diese Idioten haben auch 360 Jahre gebraucht, um einzugestehen, dass sie Galilei unrecht getan haben und die Hinrichtung von Giordano Bruno somit ein Verbrechen war... >

wenn sie "idioten" wären, könnte man den mantel der nächstenliebe darüberdecken und es mit ihrer idiotie entschuldigen. aber es sind eben keine idioten, sondern hochgelehrte personen!

in der vergangenheit ist auch von evangelischer seite nicht alles richtig gewesen. der "protestantismus" hat die obrigkeit als von gott gegeben angesehen. zweifel an der richtigkeit der regierungshandlungen waren deshalb nicht angebracht. dies erklärt z.b. den vergleichsweise geringen widerstand aus evangelischen kirchenkreisen am nationalsozialismus.

22.12.2003 23:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
corr.: Über Eingeständnisse im >Fall< Giordano Bruno hüllt sich der Vatikan eher in betretenes Schweigen...

DAS sind bestimmt nicht meine Freunde!

25.12.2003 17:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! MA  mariellemareike teilen
Interessant, dass durch meine Suche diese Diskussion entstanden ist. Aber die Aussage :"Denkende Menschen können sich doch nur in Abscheu von dieser noch immer machtgeilen Organisation abwenden! Vom Vatikan geht doch keinerlei Menschlichkeit aus..." kann ich nicht so hinnehmen. Sie muss wohl von jemandem kommen, der sich nicht wirklich mit der Kirche beschäftigen möchte. (abgesehen von den Fehlern der Vergangenheit) Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt und die kath. Kirche hat noch einen weiten Weg vor sich. Aber würdest du deinen Blick nicht gleich und einzig allein nach Rom richten, sondern dich mal an der Basis umsehen, wirst du merken, wie falsch es ist, was du sagst. Hier ist die Kirche lebendig und sicherlich menschlich. Anstatt eine Pflanze abfällig wegen Spitze als verfault und schlecht einzustufen, sollte man vielleicht auch auf den breiten Grund sehen, um zu beobachten, was dort heranwächst.

25.12.2003 19:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
Auf ein Neues:

Die Basis ist unterdrückt; denn jeder, der sich gegen die herrschende Schicht nur äußert, läuft der Gefahr, geächtet und denunziert zu werden, wenn nicht sogar ausgeschlossen.

In den späten 50er-Jahren wetterte der Priester noch von der Kanzel gegen Mischehen, gab offen Anweisung, wer zu wählen sei und im Unterricht (so wie in der Mission) hörten wir von unbelehrbaren Heiden, die der Verdammnis anheim fallen werden. Verbitterte, herrschsüchtige Bischöfe, die es in jedem Land gibt (Krenn: ICH bin die Wahrheit), unterdrücken liberale Priester oder entheben sie von ihrem Amt. Schweinereien (die es natürlich nicht nur dort gibt) werden niemals offen eingestanden. Und die Basis der KIRCHE sind fanatische Fundamentalisten oder gutgläubige Hascherln.

Das, was christliches Gedankengut sein sollte, die Nächstenliebe, ist - Gott sei Dank - in allen Kreisen der auch nichtgläubigen Bevölkerung und quer durch alle Religionen in unserer Kultur vorhanden (nicht zuletzt auch durch die Botschaft des Neuen Testamentes!).

Die Menschlichkeit sollte in die Köpfe der Führenden endlich hinein. Solange aber dieses Machtgefüge aufrecht bleibt, ist das nicht zu erwarten. Ist es nicht immer so, dass derjenige, dem die Argumente fehlen, die Karte der Stärke ausspielt?

Eine reinigende Revolution der derzeitigen Opposition (>Wir sind Kirche< etc.) ist daher so bald nicht zu erwarten.

26.12.2003 03:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
17. Jhdt.: So ist zum Beispiel zufällig die Speisefolge der Hauptmahlzeit eines Bischofs aus Kärnten in der Fastenzeit überliefert:

1. Mandelmus aus Kügelchen aus Weißbrot; 2. frische Eier gesotten; 3. Kraut mit gebratenen Forellen; 4. in Wein gekochte Krebse, zu einem Mus verarbeitet und mit Gewürznelken bestreut; 5. Feigen in Wein gekocht, mit schwimmenden Mandelkernen drin; 6. gekochter Reis mit Mandelmilch, mit Mandelkernen besteckt; 7. Forellen in Wein gesotten; 8. Krebse in Wein gekocht; 9. Schmalzgebäck mit Weinbeeren im Teig; 10.Varianten von Birnen, Äpfeln und Nüssen.

Nicht alle konnten sich so streng an die Fastengebote halten wie der Bischof.

28.12.2003 11:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
@gunnar Jetzt habe ich mir die Zeit genommen, dieses leider vielfach falsch interpretierte griechische Wort idiotes in (Bibel-)Übersetzungen zu hinterfragen. Allerdings hat sich die Bedeutung bis heute geändert:

- a private person as opposed to a magistrate, ruler, king - a common soldier, as opposed to a military officer - a writer of prose as opposed to a poet - in the NT, an unlearned, illiterate, man as opposed to the learned and educated: one who is unskilled in any art

Im alten Griechenland war ein gewöhnlicher Staatsbürger, ein gemeiner(!) Soldat, ja auch ein Prosa-schreibender gegenüber einem Literaten als Idiot bezeichnet. Im neuen Testament werden verschiedene Apostel als einfache, nichtgelehrte (ungebildete!), unbegabte und nicht des Schreibens kundige (Analphabeten) bezeichnet, aber besonders findet man IGNORANT als Übersetzung, was ja auch unbelehrbar bedeutet.

Im Korintherbrief (2Co 11:6) bezeichnet sich Paulus sogar mit diesem Wort, das allerdings in der deutschen Übersetzung bereits geschönt wurde: Und wenn ich schon ungeschickt bin in der Rede, so bin ich's doch nicht in der Erkenntnis...

www.searchgodsword.org/lex/grk/view...

28.12.2003 18:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AR  Artico teilen
ergänze: lyrischen Literaten... ...Neuen Testament

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