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Elektroautos

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Stromer und Elektroautos aller Art zur Diskussion
24 Mitglieder, 1256 Beiträge, gegründet von kreutzer

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Diskussionsverlauf: hat der Verbrennungsmotor noch Zukunft?

30.06.2016 21:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 1  NO! martin teilen

Meiner Meinung nach sollte man dem Beispiel Norwegens folgen und ab 2025 oder schon früher die Neuzulassung von PKW's mit Verbrennungsmotoren verbieten. Objektiv gesehen hat der Verbrennungsmotor bis auf die Reichweite nur Nachteile gegenüber dem E-Antrieb. Und mit LKW sollte man überhaupt so verfahren wie auf dem Bild unten:


Große Ansicht

30.06.2016 21:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! anchie teilen
Ich glaub das ist eher ein Thema für die Männer ;)

30.06.2016 21:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
Warum nicht dem Konsumenten überlassen? Wer einen V8 haben will, den Klang großvolumiger Motoren liebt oder die unabhängigen Regime im arabischen Raum stützen will, soll das doch einfach tun?

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30.06.2016 22:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: das mit dem Klag des großvolumigen V8 beim Kickdown hab' ich hier irgendwo schon gelesen....

30.06.2016 22:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
ich halte jedenfalls nichts von gesetzen, wo der freie markt ohnehin alles regelt. #vassimelone

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30.06.2016 22:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@anchie. Da irrst du, schon allein von der Kostenseite und ich weiß, daß Frauen bei Autos wesentlich rationaler vorgehen als Männer....

30.06.2016 22:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
du meinst also, dass benziner effektiver sind und deshalb müsse man elektro gesetzlich einführen? das halte ich für falsch. genauso wie der zweite satzteil ;-)

30.06.2016 22:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Dieses Thema wird sich über den freien Markt nicht regeln lassen. Das Paradebeispiel war die Kat-Pflich in CA, habe gelesen, dass es da massive Widerstände der PS-Lobby gab. Da haben mal US-Gesetzgebungsorgane cojones gezeigt und die schmierigen Lobbysisten abblitzen lassen

30.06.2016 22:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: den ersten Teil deines Satzes versteh' ich nicht, beim zweiten mußt du Unterscheiden zwischen Frauen, die sich selbst ein Auto kaufen und zwischen denjenigen, bei denen die Amerikaner den Ausdruck "pussy magnet" verwenden

30.06.2016 22:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
habe übersehen, dass du auf anchie geantwortet hast und nicht auf mich. passt schon.

kaufentscheidend sind übrigens vorwiegend kinder. es gibt da studien, die marken, farben und modell-wahl analysiert haben - rational ist da kaum etwas, wenn man bestimmte harte fakten außen vor läßt, die eine art filter spannen.

30.06.2016 22:16 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Also, ich habe bis auf den Scheißcitroen bei allen Autos eine rationale Entscheidung getroffen.....

30.06.2016 22:16 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Von übertriebenen Markteingriffen halte ich gar nichts - die Argumentation mit der besondere Effizienz des E-Antriebs krankt sowieso daran, dass Äpfeln mit Birnen verglichen werden - klar ist der E-Motor enorm effizient, Stromerzeugung, Stromtransport und Stromspeicherung ist es nicht - Norwegen hat ein Luxusproplem, die haben zuviel Strom (haben ja um die Erdölerlöse Unmengen an Wasserkraftwerken gebaut - und heizen ja auch zumeist mit Strom.

30.06.2016 22:21 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Frankreich heizt auch mit Strom - aber leider kommt dort der Strom nicht aus Wasserkarft. Nächstes Jahr soll was neues bei Tesla kommen. Dann ist die Zeit reif, in Österreich Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren zu verbieten.
Die Nachteile der Ottos und Diesels habe ich vorgestern im 5. Bezirk am eigenen Leib gespürt, bin dort in einem Straßencafe gesessen, neben mir Leuter Autos vorbeigefahren, nur Lärm und Gestank, man hat nicht mal telefonieren können.

30.06.2016 22:27 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Kreutzer: kurzer Themenwechsel: du hast gestern das alte "space-invaders" erwähnt. Was haltest du von einem ganz ähnlich schlicht aufgebauten Spiel:
"Greek Invader": eine Griechische Prinzessin kommt vom Südosten herauf und muss versuchen, sich auf einen in der Mitte des Spielfelds platzierten Stuhl zu setzen, der mit Superkleber beschichtet ist, und der Spieler muss lauter Barrieren aufbauen, die sie daran hindern, den Stuhl zu erreichen. Je näher sie dem Stul kommt, desto schneller bewegt sie sich und desto leichter sind die Barrieren zu überwinden. Kreutzer, was sagst du?

30.06.2016 22:29 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
Tesla ist mit einigermaßen großer Wahrscheinlichkeit nicht die Zukunft der Elektromobilität. Schon eher bleibt Tesla ein eher elitärer Anbieter mit Leet-Faktor a la Apple bei Computertechnik.

30.06.2016 22:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
space-invader: ich möchte das thema gar nicht näher durchdenken, sonst kann ich heut nicht mehr schlafen. ;-)

30.06.2016 22:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
im falle der sesselkleber fallen mir andere spiele ein, die mir vom spilprinzip passender erscheinen. das genre der ego-shooter beispielsweise komplett.

30.06.2016 22:32 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
kreutzer, das ist weniger realistisch als das mit den Barrieren

30.06.2016 22:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Nein, Tesla baut jetz auch Massenmodelle. Und Tesla hat in die Zukunft investiert, während andere in Betrugssoftware investiert haben

30.06.2016 22:35 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! anchie teilen
Ich sag ja Männer und Autos ;)

30.06.2016 22:39 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@anchie: aber hier geht es nicht um Modelle, sondern generell um die Antriebstechnik. Und da mußt du zugeben, daß Verbrennungsmotoren außer CO, CO2, C und NOx ausstoßen und Lärm erzeugen, nicht viel zusammenbringen. Außerdem haben sie lauter ´bewegende Teile, benötigen ein Getriebe, können mit dem Drehmomentverlauf nicht mithalten und vom Wirkungsgrad wollen wir gar nicht erst reden. Und der Preis für Benzin vs Strom...

30.06.2016 22:41 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Kernkraft ist auch eine Möglichkeit - und mittlerweile weit sicherer als alle Welt glaubt

30.06.2016 22:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@dino: Willst du jetzt einen Siedewasserreaktor in Autos einbauen? Und was ist mit der Endlagerung? Und was mit Islamisten?

30.06.2016 22:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Auch das Endlagerproblem wird überschätzt - frag Euler.

30.06.2016 22:49 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ich sehe das anders

30.06.2016 22:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@Dino:
Kernkraft ist eigentlich überhaupt keine Option.
Egal wie sicher die Teile auch erscheinen mögen.
Die Energie wird dort erzeugt, wo man sie benötigt.
Am Beispiel von Tschernobyl sieht man, was nach einem Unfall passiert.
Dort sind 3.000 km2 fruchtbarster Boden in den nächsten Jahrhunderten nicht mehr nutzbar.

Gerade in der heutigen Zeit wäre ein Atomkraftwerk - auch wenn es noch so sicher erscheint - ein ideales Ziel für Terroristen.

30.06.2016 23:02 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@martin:
Ich teile deine Einschätzung, dass Tesla auch für die "Breite Masse" interessant werden dürfte.

Fahrzeuge um 30.000 € erscheinen mir nicht ganz uninteressant.
Wenn das Model 3 hält, was es optisch verspricht, dann sehe ich durchaus Potential am Markt.

30.06.2016 23:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Und ich vegönne ihnen den Erfolg, weil sie haben keine Lobbyisten in Washington und Brüssel sitzen, ihre "Lobby" sind die dynamischen, kulturell hochstehenden kreativen Menschen, die sich weder einen BMW noch eine Schummelsoftware Abgasschleuder kaufen würden.

01.07.2016 00:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ändert nichts - das E-Auto hat hauptsächlich dann Sinn, wenn man (vor allem in der Nacht) zuviel Strom hat - da kann der erhöhte nächtliche Verbrauch sogar helfen - darum eben in Norwegen und in Frankreich.
+
Langfristig würde ich Wasserstoff als Energiespeicher noch nicht ganz abschreiben - egal ob mit Brennstoffzelle oder mit Verbrennungsmotoren - allerdings gilt das nicht für die Frostzonen, oder nicht unbedingt für den Fahrzeugantrieb.

01.07.2016 04:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Dino: du unterschätzt den technologischen Fortschritt, der uns bei den erneuerbaren Energien ins Haus steht. Und warte erst mal ab, wenn wir Algerien ab dem Ende der Küstenregion bis Mali und Niger mit Solaranlagen vollstopfen.

01.07.2016 11:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
daraus kann man ableiten: in die forschung rund um erneuerbare energien muss man investieren.

daraus kann man nicht ableiten: wir brauchen neue verbote.

01.07.2016 12:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Da bin ich bei Kreutzer - sobald sich da was tut wird es automatisch zur Veränderung kommen, der Markt ist ja nicht blöd, aber bitte nicht mit irgendwelchen zwangsneurotischen Verboten, wir haben schon genug Duschkopfverordnungen.

01.07.2016 15:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
übrigens: es gibt ein gehyptes heimisches unternehmen, das nun auch heim-speicher bietet. angeblich sind deren akkus ja ein drittel besser als die von tesla:

www.youtube.com/watch?v=dqLkQ8f7cqQ
(Video hier anzeigen)

01.07.2016 15:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Also ich weiss jetzt nicht, was die von anderen Lösungen unterscheidet, aber generell ist das nicht neu, sowas auf die Art bietet z.B. auch der bekannte Hersteller Hoppecke an.
+
Vielleicht interessanter wird aber die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle für die Haustechnik, zumindest sehen da die Motorenforscher ein gewaltiges Potential, für den E-Antrieb im PKW gab es da ja leider einen zu erwartenden Rückschlag in der Frost-Zone.

01.07.2016 15:36 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
das neue soll die kapazität, dichte und lebensdauer sein, was ich an nachteil gesehen habe, ist das langsame (22kw) laden der dinger. im haushalt weniger wichtig als im auto. man hört, dass vw die technologie lizenziert haben soll und die neue vw-batteriefabrik diese akkus bauen soll - wäre ein enormer durchbruch für kreisel, wenn das stimmt...

01.07.2016 15:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Generell sind viele - quasi - Abfallprodukte aus den Forschungsabteilungen der KFZ-Entwickler für andere Bereiche interessant - grad für die Haustechnik.

01.07.2016 16:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen

01.07.2016 23:55 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Kreutzer: Wie du sicherlich weißt, wird bei digitalen Kameras heutzutage das Geräusch der alten analog-Kameras verwendet, wenn ein Foto gemacht wird. Wieso sollte es nicht möglich sein, das gleiche bei Elektro-autos zu machen?

02.07.2016 01:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Verwendet man heute noch analog-Kameras? Gibt es überhaupt noch shops, wo man Filme entwickeln kann?

02.07.2016 05:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Gibt es noch, ist aber mittlerweile eine arg klein gewordene Nische - ich wüsste jetzt gar nicht mehr, wer da noch das MAterial anbietet, aber angeblich gibt es da in Japan schon wieder einen Trend, der ein wenig an die Vinyl-Schallplatte erinnert, die hat ja regelrecht ein Comeback.

02.07.2016 10:27 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Ludwig Wittgenstein teilen
Das Elektroauto ist zweifelsohne das Auto der Zukunft. Zwar gibt es derzeit gewisse Fragen über Preis und Reichweite, trotzdem werden sich auch diese Wogen in Folge von raschen technologischen Fortschritten glätten. Ich vermute auch, dass selbstfahrende autos in 15 Jahren den Markt dominieren werden.

02.07.2016 11:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
@dino: der trend zur analogen, zu film und polas geht von österreich aus, japaner und amerikaner sind aber gute abnehmer. die hotspots (hersteller, händler, proponenten) sind im 2., 7. und 17. bezirk wiens ;-)

für interessierte ist da wohl am ehesten das "impossible project" spannend: da wird die polaroid-technik weiter geführt...

andere spannende dinge macht auch lomo. da tut sich etwas und österreich ist mitten drin. für mich wäre es trotzdem nichts ;-)

02.07.2016 13:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ich nehme an, die Leute, die noch analog fotografieren, sind diejenigen, die den diversen clouds im Web mißtrauen :)

02.07.2016 14:36 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Eher eine bewusste Liebhaberei - die Motive werden vielfältig sein - aber es wird wohl niemand mehr Analogfotos machen, nur weil er verpasst hat umzusteigen ....

02.07.2016 14:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Aber um wieder auf das Thema zurückzukommen.
Ob das E-Auto in absehbarer Zukunft den Verbrennungsmotor wird komplett ablösen können, da bin ich skeptisch -die Nischen werden grösser und mehr, das ohne Frage, aber (ohne gesetzlichen Eingriff) wird sich das nicht im Stile einer technischen Revolution abspielen.
+
Weil es angesprochen wurde: Die Selbstfahrer werden wohl den Markt erobern, aber auch da wird es wohl eher nicht die Revolution sein, sondern die Assistenzsysteme werden immer mehr und mehr und auch angewendet werden. Es ist ja auch nicht so, dass da Tesla am weitesten wäre, die haben nur ihr System am weitesten aufgemacht.
Aktuell dürfte Mercedes am weitesten sein - da wird auch schon extrem viel angeboten - und nicht nur für LKW, sondern aktuell ja sogar schon in der E-Klasse.

02.07.2016 14:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
richtig, @dino. auch BMW hat richtig viel technologie fast serienreif. im vw-konzern ist auch jede menge vorhanden.

02.07.2016 14:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ich rede von dem, was bereits offen ist, und auch in Verwendung - also in Kundenverwendung.
+
Die Zusammenarbeit zwischen Fiat und Google ist auch vielversprechend - das alte Nokia-System haben sich übrigens die HErsteller Mercedes, Audi und BMW geteilt.
Bei den Tests läuft schon weit mehr - also Überland oder zumindest auf den Autobahnen wird es wohl bald soweit sein, dass eine Vielzahl an Autos tatsächlich (teil-)autonom fahren. Stadt wird wohl noch länger dauern - da dürften im Moment Ampeln eine besondere Schwierigkeit darstellen.

02.07.2016 14:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
fiat kooperiert mit allen ;-) aber hat wenig selbst anzubieten, was ich so gesehen habe. was apple, ms und google gemeinsam mit fiat machen, war aber immer herzeigbar. gibt es aber auch in kombination mit anderen marken.

02.07.2016 15:45 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Sorry, aber bevor ich mir einen BMW, VW oder Mercedes kaufe, schaffe ich mir lieber einen Tessla an. Die sind die Pioniere, die haben dem E-Anrteib zur Popularität verholfen. Das ist genauso wie Apple und Samsung. Und wenn das Samsung 10 besser als das iPhone wäre, würde ich mir das nie kaufen, obwohl ich mich in letzter Zeit über Äpple verärgert bin. Und seit wann kann Fiat Autos gute Autos bauen? Wie schon gesagt,der einzige rationale Grund, der für einen Verbrennungsmotor spricht, ist das Antrittsgeräusch eines großvolumigen V8 beim Kickdown. Und, Dino, du hast oben zugegeben, daß es ohne gesetzlichen Eingriff nicht gehen wird. Falls ijr immer noch für Verbrennungsmotoren seid, dann setzt euch bitte um die Mittagszeit in eines der Straßencafes im 5. Bezirk beim Schlossquadrat. Dann vergeht euch imj wahrsten Sinne des Wortes hören und riechen.

02.07.2016 16:22 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Dachte eigentlich, dass die Geruchsbelästigung in den Strassencafès der Bobo-Viertel von den Radfahrern ausgeht ...

02.07.2016 16:24 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
schlossquadrat ist schon bobo?

02.07.2016 16:25 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Und wennst schon so darauf wert legst Produkte der Pioniere zu fahren, darfst aber keine Japaner kaufen - also die 3 Deutschen und Chrysler-Fiat haben da schon mehr Pionierarbeit geleistet - und grad im Fiat-Konzern gibt es da schon auch ein paar Marken, die wussten eigentlich immer, was sie tun - und beim Verbrennungsmotor und im Kleinwagenbau solltest deren Know-How nicht unterschätzen ...
+
PS -Ich bin seit rund einem Vierteljahrhundert Apfel-Verwender, aber über die Firma kann man sich durchaus Grün und Blau ärgern - auch wenn ich mir jetzt sogar von denen ein smartphone gekauft habe - die Vernetzung mit dem Rechner ist aber nicht übel.

02.07.2016 16:26 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ja, Schlossquadrat ist schon Bobo - zieht sich da vom Nachmarktviertel bis dorthin.

02.07.2016 16:28 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
also immer wenn ich dort war, hätte ich viele berufsschüler und das ghetto nebenan mitbekommen, aber wenig bobos. ich war aber meist nur am rande des quadrats oder bei einer präsentation tagsüber, wo man das eher weniger mitbekommt...

02.07.2016 16:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Aber wieder ernst

Es ist schon auch staatlicher Eingriff, der für mehr Gestank sorgt. Dieser CO2-Wahn ist ja mitschuld, dass der Dieselanteil so hoch ist, denn die entsprechenden Vorschriften verstärken die Tendenz zum Diesel (und die Steuerpolitik) - und die Diesel sind (auch wenn deren Abgaswerte spektakulär besser geworden sind - unabhängig der Schummelsoftware) halt immer noch die Stinker.

02.07.2016 16:32 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Kreutzer

Aber es ist nicht so schlimm wie im Viertel rund um die Schleifmühlgasse, oder auf der anderen Seite der Wien

02.07.2016 16:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
der größte gewinn für umwelt und menschen wäre die abschaffung der nova, damit eine neue generation von autos auf die straße kommt - insbesondere die alten machen ja das problem.

02.07.2016 16:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: Der Klimawandel ist meiner Meinung nach das wichtigste politische Thema des 21. Jahrhunderts.
@Kreutzer: der Markt regelt nicht alles, so einfach ist die Welt nun auch nicht. Es stimmt, dass ab dem Zeitpunkt bei dem Elektroautos billiger und besser sind als Autos mit Verbrennungsmotoren, dass diese eventuell den Markt übernehmen werden, aber Regeln wie die in Norwegen zwingen Autokonzerne mehr in die Forschung von Elektroautos zu widmen, damit sie ab einem gewissen Datum, nicht nach irgendeinem schwammigen Zeitpunkt in viel späterer Zukunft, weiterhin ihre Position am Markt verteidigen können.

02.07.2016 16:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Du wählst aber auch die Grünen, und hast trotzdem keinen Genierer was den eigenen CO2-Abdruck betrifft.
+
Und grad für einen Grünen ist es halt DAS Argument das sticht, und wenn die Leute irgendwann die Glaubwürdigkeit diverser Thesen in Frage stellen, dann kommt halt was Neues - war ja nach dem Waldsterben auch nicht anders ....
+
Der Markt regelt nicht alles - aber überregulierte Märkte funktionieren halt gar nicht, darum ist ja der Ostblock zerbrochen und daran wird auch die EU zerbrechen, wenn es nicht bald zum Umdenken kommt - die Leute sind nur begrenzt bereit Duschkopfverordnungen zu erfüllen ...

02.07.2016 16:51 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
@euler: der klimawandel ist sei paris erledigt. *duck*
der markt regelt nicht alles, aber alles muss nicht geregelt werden. insbesondere nicht dann, wenn man damit die eigene wirtschaft schädigt. und wenn man regelt, dann besser durch passende rahmenbedingungen (infrastruktur, bildung, ...) oder förderung als durch verbote.

02.07.2016 17:24 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! lara teilen
Das Problem würde sich von selbst erledigen, wenn man den Führerschein nur den Leuten aushändigt, die die entsprechende geistige Reife sowie intellektuellen Fähigkeiten besitzen. Wer verursacht denn die ganzen Autounfälle mit Personenschaden? Meistens biersaufende Machos und Modernisierungsverlierer aus bildungsfernen Schichten, die ihr Auto als Kampfmittel betrachten, um die durch ihre Unzulänglichkeit generierten Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren.

02.07.2016 17:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Sorry, aber das ist ein Klischee. Ich hatte eine Zeitlang recht viel mit Unfallstatistiken zu tun, und interessehalber gehe ich die natürlich immer noch durch - also sagen wir Mal so, da ist ein ganz enormer Wandel eingetreten, die alten Klischees stimmen da schon lange nicht - nicht einmal mehr bei den Jungen.

02.07.2016 17:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
jetzt frauen und alte? *lol*

02.07.2016 17:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Sagen wir so, beim Unfug haben sich die Frauen emanzipiert :o)

02.07.2016 17:59 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Das was die Medien da gemeinhin machen ist nämlich Unfug - man darf nie die Gesamtstatistik hernehmen, man muss immer die Teilbereiche anschauen.
+
Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit sind heute nicht mehr das Hauptproblem - aber immer schlimmer wird mangelnde Aufmerksamkeit (und da sind die Frauen ganz ordentlich dabei)

02.07.2016 20:22 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: Ich versuche CO2 einzusparen, wo es möglich ist. Doch leider ist es vielen Menschen nicht wichtig, wie viel CO2 sie durch diverse Aktivitäten ausstoßen, deshalb kann man das Problem nicht dadurch lösen, dass man jeden versucht zu überreden, nicht mehr zu fliegen, kein Fleisch zu essen, Solarpanele am Haus zu installieren, etc. Deshalb bin ich der Meinung, dass der einzige Weg ist, wie man dem Klimawandel entgenwirkt, ist wenn die Politik und die Technik sich involvieren. Und das ist eines der Hauptgründe warum ich die Grünen wähle, denn alle anderen Parteien ist der Klimawandel relativ wurst.

"Und grad für einen Grünen ist es halt DAS Argument das sticht" Welches Argument meinst du?

02.07.2016 20:45 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Eh dieses Argument - und ich versteh das schon, also dass es für Dich DAS Wahlmotiv ist - ich werde deshalb darüber auch nicht mit Dir diskutieren - für die Nicht-Grün-Wähler ist es halt bestenfalls ein Orchideenthema, für eine ganze Menge sogar DER Grund, die Grünen nie zu wählen.
+
Nur eines ist mir halt aufgefallen: Die paar Grünwähler die ich kenne, sitzen alle paar Wochen im Flugzeug - und kurioserweise aus privaten Gründen ...

02.07.2016 20:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: wieso willst du nicht darüber diskutieren? Glaubst du etwa, dass ich es nicht aushalten kann, dass jemand mich kitisiert? Ich habe absolut kein Problem damit, solange die Kritik sachlich bleibt.

Vielleicht wollen diese Personen etwas wiedergutmachen.

02.07.2016 20:58 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ich bin auch für regenerative Energien und ich leugne den Klimawandel nicht, aber dehalb muss ich nicht die Grünen wählen. Wir brauchen Forscher und Techniker, aber keine versprechenbrechende Sesselkleber.

02.07.2016 21:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Martin: du hast eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung der Grünen. Für dich bestehen die Grünen nur aus einer Poltikerin, die du, sagen wir mal, nicht wirklich gern hast.

02.07.2016 21:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Euler

Ich diskutiere auch nicht mit Atheisten über Religionen, oder mit fanatischen Religionsangehörigen über deren Lehre - es hat keinen Sinn.

02.07.2016 21:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Also, alles, ws ich von den deutschen und österreichischen Grünen bis jetzt gesehen habe, hat mich eher nicht beeindruckt, vielleicht noch der grüne MP von BW, aber der ist nicht ein klassischer Grüner.

02.07.2016 21:08 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
Ich finde Kermit super!

www.google.at/search?q=kermit&safe=...

fast alle anderen grünen in der öffentlichkeit sind entbehrlich.

02.07.2016 21:09 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: Das hängt sehr stark mit den Personen zusammen. Es macht wenig Sinn, mit Menschen die bestimmte Sachen zu emotional sehen, und stark an etwas glauben, ohne irgendwelche Beweise dafür zu haben, über solche Themen zu diskutieren. Ich würde aber meinen, dass viele religiöse Menschen, und fast alle Atheisten nicht in diese Gruppierung hineinpassen. Und meine Gründe, die Grünen zu wählen, gehören definitiv nicht dazu.

02.07.2016 21:11 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
"viele religiöse Menschen" gehören nicht in die gruppe, die ohne Beweise an etwas glauben? *LOL*

02.07.2016 21:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Eine Minderheit unter den religiösen Menschen, aber weil es so viel religiöse Menschen gibt, macht das auch einiges aus.

02.07.2016 21:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Die Grünen glauben ja auch an ihre Missionierungsaufgaben! Amen!

02.07.2016 21:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
wenn menschen religios sind, dann glauben sie per definition wohl an unbeweisliches. ;-)

und weil es nicht beweisbar oder zu haben ist, wird es in die gesetzgebung der glaubensgruppe gegossen - und wenn es geht, gleich auch in die aller anderen.

ach ja, das ist ja auch eine beschreibung der grünen *LOL*

02.07.2016 21:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Bildungsaufgaben! Ramen!

02.07.2016 21:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Die sind das Gegenteil vom Spaghettimoster, die erfüllen keine einzige "I'd rather.....

02.07.2016 21:20 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Es ist möglich, gläubig zu sein, aber auch kritisch gegenüber dem Glauben zu sein. Ausserdem basieren die meisten Themen der Grünen an Sachen, die naturwissenschaftlich erfolgreich bestätigt wurden. Das kann ich von den meisten anderen Parteien nicht behaupten.

02.07.2016 21:24 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Euler: ja, die Adhäsionskräfte, mit der UHU-Alleskleber die Vassilakou an den Sessel heftet, sind experimentell bestätigt

02.07.2016 21:28 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Martin: Ich habe leider keine Statistik dazu finden können, aber von all den groüßen Parteien in Österreich sind die Ideen der Grünen am wenigssten mit denen von Religionen kompatibel. Ich glaube deshalb, dass es möglich ist, dass unter den Grün-Wählern es den geringsten Prozentsatz an glaubigen Menschen gibt, von allen Österreichischen Parteien. Das wird auch durch andere Statistiken über das Wahlverhalten unterschiedlicher Gesellschaftsschichten unterstützt.

02.07.2016 21:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
nein, die Neos

02.07.2016 21:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
und weil es nicht beweisbar oder zu haben ist, wird es in die gesetzgebung der glaubensgruppe gegossen - und wenn es geht, gleich auch in die aller anderen.

ach ja, das ist ja auch eine beschreibung der NEOS*LOL*

Dein Glaube an die Neos ist fast so wie der von einer Religion. Das sieht man an deinen Antworten wenn jemand die Neos kritisiert.

Ausserdem haben sie Alm als Religionssprecher ersetzt. Das würde eine Partei, die großteils aus Atheisten besteht, nicht machen.

02.07.2016 21:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Dein Glauben an dei Grünen ist eine Art Ersatzreligion.

02.07.2016 21:59 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Hast du irgendwelche Beweise um deine Hypothese zu unterstützen? Wie du weißt, nehme ich nicht alles von den Grünen als die absolute Wahrheit, ich hinterfrage alles. Deswegen gibt es auch einige Themen, bei denen ich eine ganz andere Meinung habe als die Grünen.

Ich würde eher meinen, dass die Neos deine "Ersatzreligion" ist, denn du nimmst alles von den Neos als absolut wahr, hinterfragst es nicht, und haltest Kritik über die Neos nicht aus.

02.07.2016 22:00 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: ich warte noch immer auf deine Kritik.

02.07.2016 22:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ich halte Kritik aus und kritisiere auch den Strolz für seine gelegentlichen esoterischen Auftritte, während du zu allem, was von Vassilakou und Glawischnig kommt, Ja und Amen sagst.

02.07.2016 22:02 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Du kritisierst nicht einmal die Freunderlwirtschaft und Geldverschwendung der Vassilakou.

02.07.2016 22:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Ja, das war nicht richtig. Aber das muss man im Vergleich zu zB der Hypo sehen. Politiker aller Parteien werfen Steuergeld aus dem Fenster, was natürlich falsch ist, aber man kann sich nicht nur auf die relativ (im Vergleich) geringe Geldverschwendung einer gewissen Politikerin konzentrieren.

02.07.2016 22:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Die Lügen der Neos im Wien Wahlkampf hast du noch nie akzeptiert

02.07.2016 22:21 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Welche lügen?

02.07.2016 22:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Und was haben die Neos mit der Hypo zu tun?

02.07.2016 22:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Warum unterstellst du mir Sachen die ich nie behauptet habe?

02.07.2016 22:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
...im Vergleich zur Hypo sehen, das war die FPÖ

02.07.2016 23:00 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Genau

02.07.2016 23:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen

02.07.2016 23:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
das ist keine Lüge, sondern eine Meinung, Lügen tut die Vassilakou (... ich trete zurück)

02.07.2016 23:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! anchie teilen
Nicht streiten meine Herren ;)

02.07.2016 23:15 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Der Euler ist uneinsichtig

03.07.2016 01:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
@ Euler

Ich bin Dir noch eine Antwort schuldig

Es wird keinen Sinn machen, wenn wir darüber diskutieren, denn bei dem Thema sind wir Antipoden. Ich halte die Klimahysterie für ein vorgeschobenes Argument um krause Ideen durchzusetzen - ja wir haben eine Klimaveränderung, die haben wir aber immer schon - und wir hattens schon wärmer, das ist nicht nur zigfach nachgewiesen, sondern auch logisch erkennbar, anhand landwirtschaftlicher Kulturgeschichte.

Nur damals waren vergleichsweise wenig Menschen auf der Welt und keiner hatte einen Benzinfresser und nicht einmal eine Ölheizung.
Und dass der CO2 Anteil höher ist, wenn es wärmer ist, bestreiten auch nur Irre - aber der Zusammenhang zwischen menschlich verursacht und Klimaveränderung basiert auf recht wackeligen Thesen.
+
Und weil wir da auf keinen grünen Zweig kommen werden, halte ich eine Diskussion für sinnfrei.

03.07.2016 10:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
Wenn alle Menschen weltweit zusammen arbeiten würden, könnte man schnell zu einer Lösung kommen. Müssten aber wirklich alle gleichzeitig mitmachen! Man müsste sich nur einen Zeitpunkt ausmachen, und dann müssten alle gleichzeitig die Türen vom Gefrierschrank aufmachen... ;-)

03.07.2016 11:51 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: Tut mir leid, aber deine These ist unwissenschaftlich. Politish werden wir uns da nicht einig, aber wir können die Situation zumindest aus naturwissenschaftlicher Sicht betrachten. Aus naturwissenschaftliche Sicht war es schon vor 120 Jahren geklärt. Ein paar Jahre später gab es eigentlich keinen Zweifel mehr daran. Aber zu der Zeit gab es noch keine Erwärmung vom Klima. Und wie wi alle wissen, ist diese einfache Prognose mehrere Jahrzente später wirklich eingetroffen. Das war zu einer Zeit, in der wir noch glaubten, Atome wären fundamentale Teilchen, Materie könnte sich beliebig schnell fortbewegen, und das Universum sei statisch, und deterministisch, und bestehe nur aus Staub, Sternen, Planeten, Kometen und Asteroiden. Die Naturwissenschaftliche Basis vom Treibhauseffekt ist genau die gleiche die erklärt, warum Halogenlampen in bestimmten Farben leuchten. Falls die Physik davon falsch wäre, dann wären ein Großteil der Entdeckungen der Astronomie und Optik in den letzten zirka 200 Jahren alle falsch. Willst du das ehrlich behaupten? Es gibt ausserdem viel mehr Hinweise darauf, dass der anthropogene Treibhauseffekt stimmt, als dass der Urknall stattgefunden hat, dass schwarze Löcher oder Gravitationswellen überhaupt existieren. Aber ich habe noch nie einen Politiker gehört, der diese ernsthaft in Frage gestellt hat (warum wohl?). Informiere dich bitte über die Naturwissenschaftliche Basis vom Treibhauseffekt: die Spektroskopie. Das ist wirklich einfache Physik, die schon seit mehr als 200 Jahren erfolgreich verwendet wurde.

03.07.2016 12:08 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: nun zu deinen einzelnen Argumenten:

"Ich halte die Klimahysterie für ein vorgeschobenes Argument um krause Ideen durchzusetzen"

Wie erklärst du dir dann, dass es aus naturwissenschaftlicher Sicht schon geklärt war, bevor es noch irgendein Anzeichen für eine Klimaerwärmung gab? Diese Wissenschaftler vor zirka 100 Jahren haben definitiv nicht irgendein Geld von "Grünen" NGOs erhalten, um eine bestimmte Sicht zu vertreten. Ausserdem würden die allermeisten Wissenschaftler soetwas nie tun.

" ja wir haben eine Klimaveränderung, die haben wir aber immer schon"

Ja, das Klima verändert sich per definition. Deswegen macht es ja nur Sinn, über einen Durchschnitt von mehreren Jahren zu machen.

"und wir hattens schon wärmer, das ist nicht nur zigfach nachgewiesen, sondern auch logisch erkennbar, anhand landwirtschaftlicher Kulturgeschichte."

Daran zweifelt auch niemand. Heutzutage haben wir aber schon bessere Methoden, um herauszufinden, wie das Klima in der Vergangenheit war, als anhand landwirtschaftlicher Kulturgeschichte. Aber es ist schon einige Zeit her, dass es so warm war wie in den letzten Jahrzenten.


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03.07.2016 12:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Das Bild sieht man nicht sehr gut, hier ist der Link:
en.wikipedia.org/wiki/File:All_pala...


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03.07.2016 12:11 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Diese Grafik ist aber schon ein bisschen Alt, hier zeigen sie auch die Veränderungen der letzten paar Jahre


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03.07.2016 12:24 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
"Nur damals waren vergleichsweise wenig Menschen auf der Welt und keiner hatte einen Benzinfresser und nicht einmal eine Ölheizung."

Es behauptet auch niemand, dass die Temperaturen nur ansteigen können, wenn Menschen CO2 produzieren. Aber da wir nun geklärt haben, dass mehr CO2 bedeutet höhere durchschnitliche Temeraturen als ohne einen CO2 Anstieg, musst du realisieren, dass die Menschen zumindest ein bisschen beitragen. Aber wenn man ausrechnet wie viel CO2 durch die Menschen momentan produziert wird, und mit den CO2 werten in unserer Atmosphäre vergleicht, sieht man, dass wir einen massiven Anteil davon produzieren. Wir haben noch nie so einen rasanten Anstieg von CO2 Konzentration und Temperaturen gesehen, auch wenn wir zig tausende Jahre in die Vergangenheit schauen. Da wirst du mir nicht sagen können, dass das schlicht Zufall ist.

"Und dass der CO2 Anteil höher ist, wenn es wärmer ist, bestreiten auch nur Irre - aber der "

Wie du selber erklärst, dass bestreitet niemand: deswegen ist es umsowichtiger etwas gegen die CO2 Produktion der Menschen zu machen, denn dadurch gibt es höhere Temperaturen, und mehr CO2 entflieht den Ozeanen und der Tundra, was zu noch höheren Temperaturen führt, usw.

"aber der Zusammenhang zwischen menschlich verursacht und Klimaveränderung basiert auf recht wackeligen Thesen."

Glaubst du denn, dass es einen Unterschied zwischen "natürlich" und "menschlich" produziertes CO2 gibt? Der Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 wirst du vermutlich nicht bestreiten. Warum sollte dann menschlich produziertes CO2 sich anders verhalten? Ausserdem geht es hier nicht nur um CO2: Durch eine wachsende Bevölkerung, züchten wir immer mehr landwirtschaftliche Tiere. Kühe zum Beispiel produzieren recht viel Methan, was noch schädlicher für unser Klima ist als CO2. Durch Zerstörung der Wälder reduzieren wir auch wie viel CO2 "aufgesaugt" werden kann.

03.07.2016 12:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Einen Punkt will ich noch machen, den ich vorher ausgelassen habe: es ist nicht so wichtig, dass es wärmer wird; es war schon einiges wärmer in der Vergangenheit. Das ist nicht das einzige Problem. Es ist die Geschwindigkeit, mit der das Klima wärmer wird. Spezies müssen sich an ein verändernden Klima anpassen -> Evolution. Aber weil sich das Klima so schnell verändert, und Evolution so lange braucht, werden viele Spezies sich nicht schnell genug entwickeln können, und das 6. große Artensterben wird noch schlimmer ausfallen, falls wir nichts machen.

Natürlich können höhere Temperaturen auch positives mit sich bringen: Pflanzen in bestimmten Regionen der Erde werden besser wachsen. Aber die negativen Konsequenzen werden dir vermutlich auch bekannt sein: höhere Mehresspiegel, der für manche Länder eine wirliche Gefahr darstellt. Schmelzen der Gletcher -> Wassernot Auftauen des Permafrosts -> Schäden an Gebäuden. Malaria könnte zurück nach Europa kommen, und der Österreichische Tourismus wird sich vermutlich nicht erholen können, wenn es im Winter nicht mehr genug Schnee gibt. Und dass sind, wie du sicherlich auch weißt, nur ein paar der negativen Konsequenzen die ein wärmeres Klima bedeutet. Den Dinosauriern war es relativ wurst, dass der Mehresspiegel höher war, und dass es keinen Schnee gab, aber wir können viel dadurch verlieren.

03.07.2016 12:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Kreutzer: schon mal vom 2. Gesetz der Thermodynamik gehört?

03.07.2016 13:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Sei mir bitte nicht böse, aber genau diese Auswürfe sind es -denn Du hast bei Deinen Graphiken schon ganz bewusst jene Aussschnitte gewählt, die Deine Thesen untermauern

Es war wärmer im Altertum, war wärmer in der Römerzeit und ähnlich warm im Mittelalter - und natürlich ist Pflanzenwuchs mehr als nur ein Indiz - und Weinbau ganz besonders (noch dazu wo die Römer noch Direktträger hatten und nicht aufzuckern konnten)

03.07.2016 13:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Der CO2 Anstieg und höhere Temeperaturen stehen in Zusammenhang - aber das Verhältnis Ursache-Wirkung ist graue Theorie - und da kommt noch dazu, dass der CO2 Ausstoss durch den Menschen recht gering ist.

03.07.2016 14:19 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Der Zwiebel ist an den Treibhausgasen schuld! Meine Exfreundin ist Ärztin und die hat mir erklärt, daß Zwiebel bei vielen Menschen Blähungen hervorruft. Und da immer mehr Menschen auf der Erde verweilen und infolgedessen immer mehr Zwiebel konsumiert wird.....

03.07.2016 14:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino: Nochmals, es geht nicht so sehr um absolute Temperaturen, sondern um wie rasant die steigen. Und dass wirst du nicht leugnen können. Ausserdem hatten die Römer weniger durch warme Temperaturen zu verlieren als wir im 21. Jahrhundert. Schau dir irgendwelche Grafiken von vertrauenswürdigen (naturwissenschaftlich überprüften) Quellen an.

Also bitte. CO2 absorbiert viel Licht im Infraroten bereich des Spektrums. Das heißt, ganz einfach, dass je mehr CO2 es gibt, desto heiße ist es im Durchschnitt, abgesehen von anderen Faktoren, die nur sehr wenig verändern, und vorhersehbar sind. Diese können den extrem schnellen Anstieg der globalen Temperaturen nicht erklären. Das ist Tatsache.

Und dass kleine Veänderungen zu immer größeren Veränderungen führen ist nichts graues, und beschränkt sich nicht nur auf den Klimawandel; das kommt überall vor. Ich habe schon erwähnt, dass steigende Temperaturen dazuführen, dass noch mehr CO2 von den Ozeanen und der Tundra entlassen werden, was natürlich zu einem noch wärmeren Klima führt, und so weiter. Natürlich können wir nicht alles perfekt beschreiben, aber wir haben ein sehr gutes Verständnis von dem Vehalten zwischen globalen Durchschnittstemperaturen, und CO2 Konzentration. Falls der CO2 Ausstoss der Menschen so gering ist, wie erklärst du dir, dass die CO2 Konzentration in den letzten Jahrzenten so schnell angestiegen ist, und jetzt über 400 ppm ist? Oder glaubst du etwa, dass alle Naturwissenschafter und alle Messgeräte programmiert sind, darüber zu lügen?


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03.07.2016 15:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Zwar schon einige Weile her, aber ich muss noch etwas zu meiner Diskussion mit martin hinzufügen:

Was auf dem Plakat steht ist offensichtlich falsch, dass muss dir bewusst sein. Es gibt also drei Optionen:

1) Entweder Meinl-Reisinger ist so dumm, dass sie nicht weiß wie falsch dieser Spruch ist (Palin)
2) Ihr ist es völlig egal ob etwas stimmt oder nicht, sie verwendet was auch immer sie derzeit gerade will (Trump)
3) Oder sie lügt, weiß es, tut es aber trotzdem, um Wählerstimmen zu bekommen (Farage)

Von diesen drei Möglichkeiten glaube ich kommt 3) am nähesten. Denn ich glaube nicht, dass sie so dumm ist, oder dass sie permanent lügt. ;)

03.07.2016 15:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Dieser Zusammenhang Erwärmung CO2 ist unbestritten, der Anteil des durch den Menschen produzierten CO2s aber verschwindend .

OK, der Anstieg geht schneller als erwartet (wobei man nicht weiss, wie schnell der Anstieg seinerzeit war). Und ich sag jetzt Na und? Was macht Ihr da jetzt ein Shakespeare-Drama draus. Wir leben noch, und zwar so viele wie noch nie zuvor (was wohl das grössere Problem darstellt)

Es wird sich wieder einpendeln, und wenn nicht, dann werden wir es auch nicht ändern können.

Der - pardon - Schwachsinn ist DER GLAUBE mit dieser Maschinenstürmermentalität was ändern, ja sogar die Welt retten zu können - da unterscheidet sich die Argumentation nur wenig von fundamentaistischen Religionsfanatikern.

Das war schon beim Waldsterben so, beim Ozonloch und auch bei der Eisenbahn - die ja bekanntlich eine Gefahr für Kühe darstellt - wenn sie das Dampfross sehen, geben sie keine Milch mehr. Das waren zwar nicht die Grünen, aber die idente Argumentation.

03.07.2016 17:28 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Euler: was ist dan Meinl-Reisinger so verwerflich, daß sie sich als einzige Hoffnung gegen HC in Szene setzt. Hast du schon mal die fast identischen Sprüche der Glawischnig analysiert, oder bist du tatsächlich auf dem grünen Auge blind?

03.07.2016 19:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Dino:
"wobei man nicht weiss, wie schnell der Anstieg seinerzeit war"

Naja, wir haben schon ein recht gutes Verständnis für wie schnell Durchschnittstemperaturen sich in der Vergangenheit verändert haben, und soweit wir derzeit wissen, ist der momentane globale Anstieg der Temperaturen um einiges schneller als sonst.

Shakespeare Drama? Also bitte, übertreibe nicht! Es behauptet niemand dass wir alle sterben werden wegen dem Klimawandel. Ich habe eh schon ein paar der Konsequenzen oben geschildert: stiegende Meeresspiegel, der für einige Regionen gefährlich sein könnte, mehr Überschwemmungen in ein paar Region, mehr Dürre in anderen, massives Artensterben, Wasserknappheit etc.

Überbevölkerung ist natürlich ein anderes Problem, es ist aber schwer zu sagen welches das größere Problem sein wird. Ausserdem gibt es noch ein anderes großes Problem durch die höhere CO2 Konzentration in der Atmosphäre, das nichts mit dem Klimawandel zu tun hat: H2O+CO2->H2CO3, also der pH Wert der Meere nimmt immer ab, was für Korallen tödlich ist.

Von der naturwissenschaftlicher Seite aus gesehen wird es sich nur dann nach ein paar Jahrzenten einpendeln, wenn wir sofort kein CO2 und andere Treibhausgase produzieren. Es schaut aber leider so aus, als ob die CO2 Konzentration und somit die Temperaturen in der nächsten Zeit noch schneller steigen werden. Aber wir können doch etwas dagegen machen! Ganz einfach: weniger Treibhausgase ausstoßen! Natürlich bedeutet kein Ausstoß von Treibhausgasen nicht, dass die Temperaturen wieder zu denen vor 50-100 Jahren zurückkehren werden, aber die Temperaturen wären in dem Fall geringer als falls wir nicht etwas dagegen machen. Ich werde dich nochmals fragen: wie erklärst du dir, dass die CO2 Konzentration so schnell in den letzten Jahrzenten in die höhe geschossen ist, falls "der Anteil des durch den Menschen produzierten CO2s aber verschwindend" ist?

Den Klimawandel kann man meiner Meinung nach nur lösen, in dem in bestimmte Technologien (zB Photovoltaik, Elektroautos, bessere Batterien) investiert, und es irgendwie schafft, die Tierhaltung massiv zu reduzieren.

Also nein, meine Argumentation zielt definitiv nicht auf soetwas hin. Es wäre ein Lösung, aber sie wäre nicht durchsetzbar, und wäre auch nicht im Interesse der Entwicklung des Menschen.

Das Ozonloch ist aber ein perfektes Beispiel davon, wie man den Klimawandel lösen sollte: internationale Kooperation für ein gemeinsames Ziel.

04.07.2016 00:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
"Von der naturwissenschaftlicher Seite aus gesehen wird es sich nur dann nach ein paar Jahrzenten einpendeln, wenn wir sofort kein CO2 und andere Treibhausgase produzieren.

Sorry, und genau das ist in keinster Weise gesichert - Thesen, nichts als Thesen.

04.07.2016 09:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Thesen, die durch extrem viele Daten unterstützt werden. Sorry, aber Information besiegt Glauben.

04.07.2016 09:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
leider geht die information in der riesigen grün-lobby mit ihrem glaubenskrieg unter. und leider wird sich da so schnell nichts ändern, weil das über-thema alles andere kleiner machen hilft - und daran sind einige interessiert.

04.07.2016 20:09 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Kreutzer: In dieser Diskussion habe ich absichtlich versucht Politik da rauszuhalten. Hier geht es rein um naturwissenschaftliche Fakten.

16.08.2016 18:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Super!

16.08.2016 19:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Tolle Sache! Ich hoffe, sie bekommen genug Förderungen und Start-Up - Finanzierungen. Nur leider bin ich als gelernter Österreicher, was die Förderung innovativer Projekte betrifft, skeptisch. Da werden die Gelder lieber in politische Freunderlwirtschafts- und Lobbyismusprojekte gesteckt. Und wenn man sich die Österreichischen Crowdfundingplätze anschaut, dsann gibt es dort (fast) nur unnötige Tourismus- Bio und Wellnessprojekte.
Eine Weitere Frage ist auch die der Patentfähigkeit und der internationalen Durchsetzbarkeit eines erteilten Patentes. So etwas kann gigantische Ressourcen verschlingen. Österreich braucht solche innovativen Gründer und nicht die 1000te Wellness-Wohlfühltherme.

16.08.2016 20:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
die kreisel-gerüchte gibt es schon lange, angeblich ja auch investitionen von vw und co... - bisher aber noch nichts konkretes.

16.08.2016 20:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich habe gelesen, dass es bei den Herren ganz gut läuft.

@martin:
Somit brauche ich mir um das Wellness-Angebot keine Sorgen machen.
Thermen sind super, es wird aber wirklich keine neuen Thermen mehr brauchen.

22.09.2016 14:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
"Elektroautos müssen immer Geräusche machen":

"Damit Elektroautos auch wahrgenommen werden können, müssen sie laut einer Verordnung ein künstliches Motorengeräusch machen."

Kommt diese Schwachsinnige Idee von der Benzinjunkie - und Dieselmanipulationslobby?

Quelle: wien.orf.at/news/stories/2798334/

22.09.2016 14:49        martin Geteilt in Profil Profil martin

22.09.2016 15:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Thela teilen
Ich habe nicht die ganze Diskussion gelesen, aber zum Thema elektroauto und Geräusche möchte ich folgendes zu bedenken geben:

Ich durfte vor 2 Jahren für mehrere Tage ein Elektroauto testen und war vollkommen entsetzt, da ich in der Stadt ( und ich wohne in einer Kleinstadt) wirklich große Probleme hatte da mir fast ständig wer ins Auto gehupft wäre! Die Menschen verlassen sich viel zu sehr auf ihr gehör. Ohne künstliches Motorgeräusch muss man mit Elektroautos wirklich sehr aufmerksam und konzentriert fahren!

22.09.2016 16:29 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
stimmt schon, Thela. aber muss man unbedingt das Geräusch eines Verbrennungsmotors nachmachen? Ein Vorteil des Elektroautos ist ja gerade die (fast) Geräuschlosigkeit. Ich nehme an, dass da die Benzin- und Diesellobby dahintersteckt. Ich will ehrlich gesagt nicht in einer Wiener Ausfallstraße wohnen und Tag und Nacht mit dem Motorengeräusch konfrontiert werden.

22.09.2016 17:28 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Thela teilen
Was wären die Alternativ-Geräusch-Vorschläge?

22.09.2016 17:41 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
z:b: aus dem Film Trannsformers II, wie sie für ihn "camshaft" (Nockenwelle) ins handy stöhnt, das lass ich mir einreden

22.09.2016 17:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Thela teilen
Haha guter Vorschlag

23.09.2016 09:00 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Thela: ja, am Anfang wird das ein Problem sein. Aber eventuell werden sich alle daran gewöhnen.

23.09.2016 09:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Thela teilen
Bin mir da nicht so sicher...

23.09.2016 21:14 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
Ich glaube schon. Denn mit immer mehr elektrischen Autos auf den Strassen wird es immer klarer werden, dass ein Auto auch relativ geräuschlos sein kann.

24.09.2016 00:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Thela teilen
Schon, aber der Mensch ist ja ein Instinkt-Tier der Gefahren mit seinen Sinnen einschätzt. Bin mir da wirklich nicht sicher wie gut autos ohne Geräusche einschätzbar sind.
mein Freund hätte heute beim spatzieren fast ein elektromoped übersehen. Wir haben geredet und nur ab und zu auf den weg geschaut- und dann wars plötzlich da! Musste ihn auf die Seite drängen

24.09.2016 08:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
Der Vorteil beim auto: Autofahrer sind rücksichtsvoll von sich aus, da wird das schon klappen. Die Probleme bei Radfahrern und rollern gehen ja eher von der Person aus, weniger vom lautlosen Fahrzeug.

24.09.2016 10:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Thela teilen
Ich würde meinen es ist eine Mischung;)

24.09.2016 12:20 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Thela: zumindest in Wien hat der @kreutzer recht, die Radfahrer nehmen teilweise überhaupt keine Rücksicht auf Fussgänger, kann bei älteren Menschen ein Problem werden.

30.09.2016 13:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Auch die Grünen können gute Ideen haben: in Deutschland drängen sie darauf, dass ab 2030 kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen wird. Warum erst 2030 und nicht gleich 2020? Je früher diese verboten werden, desto besser. Das würde die KfZ Industrie zwingen, rasch ein wirklich flächendeckendes Netz von Superchargern aufzubauen.

Noch ein Silberstreif am Horizont: Toyota will sich komplett von Dieselmotoren trennen. Man sollte diese manipulierten Dreckschleudern noch viel schneller aus dem Verkehr ziehen.

Der Ausbau eines Superchargernetzes sowie die Förderung von regenerativen Energien garantiert nicht nur Arbeitsplätze und qualitatives statt quantitatives Wirtschaftswachstum, sondern stellt auch eine sinnvolle Infrastrukturmaßnahme dar, im Gegensatz zu dem üblichen Neubau von Tunnels und Autobahnen, die ja bekanntlich nur zusätzliches Verkehrsaufkommen produzieren.

orf.at/stories/2360114/2360115/

30.09.2016 13:04        martin Geteilt in Profil Profil martin

01.10.2016 11:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@martin: Den Grünen wäre es natürlich am liebsten, wenn der Verbrennungsmotor so früh wie möglich abgeschafft wird. Falls sie 2020 statt 2030 ausgesucht hätten, würde es niemand ernst nehmen. Die Grünen haben sowieso oft zu optimistische Ziele.

01.10.2016 14:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Natürlich braucht es Investments, aber nur mit Windrädern und Solarzellen wird man es nicht schaffen.

Es ist so ganz nebenbei auch immer die Frage, ob es Sinn macht, bzw. welchen Zweck man verfolgt.

Norwegen befindet sich in einer komplett anderen Situation, denn die haben einfach Wasserkraft in Unmengen. In Norwegen ist Strom sogar die Nummer 1 bei Gebäudeheizungen, das ist einfach eine komplett andere Situation.

In den meisten anderen Ländern steht und fällt eine derartige Entscheidung halt nicht zuletzt von der Atomenergie, die ist aber in Österreich ein ganz besonderes Reizthema. In anderen Ländern gibt es sogar Umweltschützer, die hinter der Atom-Energie stehen, bei uns ist es eher so, dass die Ablehnung derart breit ist, dass das schlicht und ergreifend politisch nicht machbar ist.

Überall dort, wo eher zuviel Grundlaststrom vorhanden ist, haben E-Autos mittlerweile eine ganz gute Chance. Die Akkutechnik hat sich derart entwickelt, dass es wohl wirklich nur mehr eine Frage der Zeit ist.

Aber grad in Österreich wird es das E-Auto besonders schwer haben, denn wir haben ja eher zuwenig Grundlaststrom, die Stärke der österr. E-Wirtschaft sind die Speicherkraftwerke, wodurch wir Spitzenstromexporteur sind - das sind denkbar schlechte Voraussetzungen für E-Autos.

01.10.2016 14:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Diese aktuelle E-Auto-Euphorie scheint mir überzogen, und gerade für den normalen PKW ist das E-Auto noch lange nicht so marktreif, wie manche denken.

Was geht oder Sinn macht, sieht man in einem ganz anderen Segment, bei Werkzeugen bzw. Kleinmaschinen.

Akkugeräte gibt es ja schon länger, und die haben da ja ein paar ganz besondere Vorteile (und natürlich auch Nachteile). Für Privatkunden ist das meist ein bisserl ein Luxus, seit die Selbstentladung geringer ist und die Lebensdauer der Akkus grösser, macht das bei den wichtigsten Gerätschaften aber sehr wohl Sinn, und Akkugeräte verdrängen in weiten Bereichen kabelgebundene Maschinen - dort wo Verbrennungsmotoren eingesetzt werden (die im Werkzeugbereich ungeliebt sind), schaffen es Akkugeräte noch nicht ganz, gilt auch für Druckluftwerkzeuge.
Aber im Moment dringen Akkugeräte selbst in den Bereich der eher kräftigen Maschinen mit E-Antrieb ein, also selbst Bohrhämmer und neuerdings auch echte Winkelschleifer und Schlagschrauber (sogar zum Reifenwechsel) beginnen sich durchzusetzen.
Bei Kettensägen und Mähern gibt es auch schon ein breites Angebot, aber da stösst man im Moment schon ein wenig an die Grenzen der Technik - wobei grad da wäre das sehr gefragt.

Und genau daran kann man schon erkennen, wo auch bei Fahrzeugen die Reise hingehen dürfte: Ich sehe im Moment die grössten Chancen weder im Schwerverkehr noch im Bereich der privaten PKWs sondern im professionellen Personennahverkehr, vor allem im Linienbetrieb.
Quasi ständiger Einsatz und das noch dazu perfekt planbar und kein Betrieb in der Nacht bzw. längere Pausen abseits der Stosszeiten - hinzu kommt ausreichend Platz zur Unterbringung der Akkus, kurzfristig recht hoher Leistungsbedarf, vor allem im Bereich des Anfahrens, was wiederum gute Chancen für die Energierückgewinnung beim Bremsen bringt.
Also genau dort haben E-Fahrzeuge momentan die allerbesten Chancen, und da gibt es auch den politischen Willen ein paar Nachteile zu schlucken.

01.10.2016 14:59 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Dino: die Photovoltaik ist die Zukunft. Hier kann man sicher noch den Wirkungsgrad verbessern, wenn die Regierungen bereit sind, Geld von unnötigen Agrarsubventionen in die Forschung umzuleiten. Bedenke, dass die Sonne Energie frei Haus liefert.

01.10.2016 15:16 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ich weiss nicht, ob wir überhaupt schon dort sind, dass die angebotenen Elemente während ihrer Betriebsdauer deutlich mehr Energie liefern als ihre Erzeugung verbraucht, aber ich sehe da ebenfalls viel Potential - gibt aber auch noch andere Bereiche.

Die Subventionitis hat ja ganz allgemein viele Nachteile (nicht nur in der Landwirtschaft - wobei manche Bereiche selbst dort Sinn machen, egal ob Landschaftspflege oder Massnahme zur umfassenden Landesverteidigung und Versorgungssicherheit, aber ich glaube diese Bereiche meinst nicht), aber eben auch die, dass sich mitunter Dinge verbreiten, bevor sie ausgereift sind - siehe Windräder und teilweise auch Photovoltaik - aber da bin ich schon bei Dir, da ist was drinnen, und in Wahrheit sogar recht viel.

01.10.2016 15:20 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Aber um wieder dem Threadtitel gerecht zu werden.

Also ich bin überzeugt, dass der Verbrennungsmotor noch eine lange Zukunft hat, eine wesentlich längere Zukunft als man ihm auf Stammtischen zubilligt, aber es wird der Tag kommen, wo er ernsthaft Marktanteile abgeben wird müssen - und es wird wohl mit Nischenmärkten beginnen und es kann schon sein, dass der Benzin- oder Dieselmotor irgendwann soviel an Markt verliert, dass sich die Dinge umdrehen, und er selbst nur mehr in einzelnen Nischen überlebt.

01.10.2016 15:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Mein nächstes Auto wird sicher ein Tesla, will diese umweltschädlichen, ineffizienten Verbrennugsmotoren nicht mehr.

01.10.2016 15:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
@martin: rechne den gesamten wagen inkl. herstellung und entsorgung, der tesla ist da nicht unbedingt besser.

01.10.2016 15:41 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Die Tesla-Fabrik ist doch in Nevada, oder. Da kommt die benötigte Energie für die Herstellung sicher vom Hoover-Damm

01.10.2016 15:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
ich denke mehr an die energie, die in den materialien steckt - insbesondere die akku-herstellung dürfte auch nicht wenig herstellungs- und entsorgungskosten mit sich bringen.

01.10.2016 15:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
ich bin der festen überzeugung, dass stromern die zukunft gehört. dort sind wir aber noch nicht.

01.10.2016 15:45 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
ach, das muss man nicht so eng sehen, mit diesem Argument könnte man jeden Fortschritt blockieren. Der Tesla hat doch sicher eine längere Lebensdauer als irgenso eine Dreckschleuder

01.10.2016 15:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
das mit der energie ist noch ein zu lösendes problem, eventuell wird es ja wirklich der wasserstoff oder die österreichischen energie-spezis schaffen einen durchbruch bei den akkus - wer weiss das schon... - es fehlt halt auf jedem fall noch an infrastruktur.

01.10.2016 15:51 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
statt in die Hypo-Alpe Adria und in Begegnungszonen zu investieren, sollte man lieber das Superchargernetz ausbauen. Das wäre mal ein "nachhaltiges" investment, die Grünen, glaube ich, haben keine Ahnung von der sogenannten Nachhaltigkeit, wenn ich mir anschauen, für welche Schwachsinnigen Projekte die Wiener Regierung das Geld verpulvert - siehe auch:

wien.neos.eu/fifty-shades-of-red/

01.10.2016 15:55 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
genau richtig, ja!

01.10.2016 15:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
nachheltigkeit hat bei den grünen mit superkleber und sesseln im rathaus zu tun ;-)

01.10.2016 16:35 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Generell stimmt es, was Kreutzer hier sagt - die meiste Energie verbraucht ein Auto nicht im Betrieb, sondern in der Fertigung - wenn wir die paar Mercedes-Taxis mit über 500.000 Kilometer nicht mitrechnen.
Der Wirkungsgradvergleich E-Auto zum Verbrennungsmotor ist unfair, denn er berücksichtigt nicht die ganze Kette, maximal werden noch Ladeverluste berücksichtigt, nicht aber der gelinde gesagt bescheidene Wirkungsgrad in der Stromerzeugung und vor allem im Transport - die Leitungsverluste sind in der Praxis nämlich enorm.

Als Anwender ist aber - abgesehen von der Reichweitenproblematik - das Hauptproblem der Kaufentscheidung die Akku-Lebensdauer. Die ist nicht so toll, und das ist auch umwelttechnisch ein ernstes Thema.

Wirklich Unfug ist so ein Elektroauto für den Wenigfahrer - im Taxibetrieb schaut das anders aus, ist aber auch nicht ganz unproblematisch. Aber wer damit hauptsächlich von Hietzing nach Liesing fährt, gibt sich damit zwar ein grünes Umweltmäntelchen, aber die Ökobilanz wird korrekt gerechnet sogar furchtbar sein.

01.10.2016 16:41 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Es geht hier nicht um ein Umweltmäntelchen, sondern um die Vorbildfunktion. Und wenn du, wie du geschrieben hast, in der Nähe vom Merkur wohnst, wo ich immer vorbeifahre, denn wirst du dich umso mehr freuen, je mehr Elektroautos vorbeifahren, das steigert die Luftqualität in deiner Umgebung.

01.10.2016 16:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Taxi ist ganz schlecht, denn die sind fast ausschließlich Diesel und fahren immer in die Innenstädte. Man sollte nur noch E-Taxis zulassen

01.10.2016 17:21 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
@martin: mit verlaub, wir haben mehr ein lärm- als ein luft-problem in den städten in österreich. das mag in china anders sein, aber die chinesen liegen dir ohnehin nicht am herzen.

01.10.2016 17:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Und die haben ihr Luftproblem nicht zuletzt durch die Kohlekraftwerke - und ein paar Zweitakter haben sie sicher auch noch.

Man sollte beim Thema Abgas schon die Kirche im Dorf lassen - als die Mauer gefallen ist, hatten die paar DDR-Autos annähernd den gleichen Schadstoffausstoss wie die vielen BRD-Autos - alleine durch die Zweitakter, und das war VOR dem Kat ...

01.10.2016 18:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Teilweise schütten wir da bereits das Kind mit dem Bade aus - wenn die erdgasbetriebenen Busse Euro 6 nicht mehr erfüllen können, dann weiss man, was ich meine.

Und alleine der Fortschritt durch de facto flächendeckender Einsatz von Euro 4 Fahrzeugen, hat den Schadstoffausstoss gegenüber noch vor ein paar Jahren quasi auf Null verringert - da sind wahrscheinlich selbst in Wien die paar Rasenmäher ärger als der gesamte Strassenverkehr.

Ich klammere Feinstaub und CO2 bei der Betrachtung aus - CO2 sowieso, und bei Feinstaub gibt es ein Sonderproblem - Der alte Spruch, "Wer misst, misst Mist" trifft da zu, wie fast nirgendwo. Die Feinstaubmesstellen messen hauptächlich Wassertröpfchen und Pollen - der Verkehr ist da hauptsächlich nur daran beteiligt, dass er diese Partikel aufwirbelt.

01.10.2016 18:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
@dino: richtig. richtiger geht es gar nicht.

01.10.2016 18:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
trotzdem bin ich gegen Verbrennungsmotoren, sobald ich mir den Neuen Wagen gekauft habe. Die Auhofstrasse ist normalerweise sehr ruhig, aber jetzt ist gerade ein Auto mit defekten Auspuff vorbeigefahren und hat meine Ruhe gestört, da kann die beim Tessla nicht passieren. Hier zählen auch keine Argumente, sondern Emotionen

01.10.2016 18:35 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
postfaktisch, quasi.

01.10.2016 18:39 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
genau, frag den Donald, wie das so läuft mit Fakten.

01.10.2016 18:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
hat der auch einen tesla, weil ihm rationale argumente egal sind? ;-)

01.10.2016 18:49 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
der hat sicher hunderte Autos. Aber genau die Tesla-Fahrer sind die mit den rationalen Argumenten. Genau so wie die iphone-nutzer, die kaufen sich keine Feuerfangenden Handies.

01.10.2016 19:14 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Apple hatte aber auch schon Mal explodierende Akkus ....

01.10.2016 19:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
nicht nur einmal. auch beim aktuellen modell gibt es schon fotos und videos im web.

01.10.2016 19:58 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
das war die "Lügenpresse"

01.10.2016 20:00 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
vermutlich hat die der koreanische geheimdienst präpariert und dann die berichte gezielt gestreut.

01.10.2016 20:02 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
so wird es gewesen sein, aber damit sie offiziell gut darstehen, haben sie das ihren großen, dicken Bruder aus dem Norden machen lassen.

01.10.2016 20:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
die würden das nicht machen, das iphone kommt ja von dort.

01.10.2016 20:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
ich meinte den Kim Jong Un oder wie der heisst

01.10.2016 20:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
ach so, der sexiest man alive. der kennt aber noch keine telefone, und diese mobilen telefone schon gar nicht.

08.10.2016 16:58 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Breaking News: Laut Spiegel will der deutsche Bundesrat an 2030 Autos mit Verbrennungsmotoren nicht mehr zulassen!!!!!!

Bravo Deutschland!!!! Ein Schritt in die Richtige Richtung!!! Und ein verdienter Arschtritt für diese ganzen Motorenentwickler und ihre Zulieferer, die jahrelang die Behörden und Kunden mit ihren Dieselmanipulationen an der Nase herumgeführt haben.

orf.at/stories/2361405/

08.10.2016 16:59        martin Geteilt in Profil Profil martin

08.10.2016 17:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
na viel spaß, dann können die arbeitsämter (auch bei uns) schon mal beginnen, sich strategien für die heerscharen an arbeitslosen zu überlegen. die amis und china reiben sich sicher schon die hände ;-)

08.10.2016 17:14 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Abwarten und Tee trinken - wird wohl eine Ostfriesen-Mischung sein.

Kurioserweise gäbe es da lediglich eine Firma aus Deutschland, die davon profitieren könnte, und das ist just die Firma, die die Manipulation durchgeführt oder ermöglicht hatte. Es ist übrigens auch die Firma, ohne der kein Smartphone funktionieren würde, denn von denen stammen die meisten Sensoren, Mikroschalter usw.....

08.10.2016 17:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
Genau richtig, Dino. Deshalb (weil niemand profitiert) wird es so auch nicht kommen. Eher genau im Gegenteil, die werden bremsen, bis sie auch in diesem Bereich konkurrenzfähig sind.

Und Österreich täte gut daran, die Zeit zu nutzen, um die Zulieferer anzupassen. Sonst holen wir uns das Problem mit etwas Zeitverzögerung auch zu uns.

08.10.2016 18:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Dino, @Kreutzer: Diese Typen haben jahrelang die Kunden und Behörden verarscht und die Geszundheit der Menschen in den Ballungsgebieten wissentlich aufs Spiel gesetzt. Das erschreckendste daran ist, dass niemand in so einem riesigen Konzern die cojones hatte, auf den Tisch zu hauen und zu sagen,dass es so nicht geht, oder zumindest als whistleblower aktiv zu werden. Das Argument Arbeitsplatzsicherung muss heute für alle möglichen Entschuldigungen herhalten, aber, wie du richtig gesagt hast, 14 Jahre haben sie Zeit, da kann man eine Menge bewegen und umstellen.

08.10.2016 18:39 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ein schrittweises Aus für Verbrennungsmotoren wäre sicherlich im Interesse der Allgemeinheit.

Aktuell werden aber durch die Investitionsschutzklauseln in diversen Handelsverträgen ungeahnte Möglichkeiten für Großkonzerne geschaffen, die ein staatliches Eingreifen in den "Freien Markt" verhindern könnten.

Auch wenn derartige Klagen eine Entwicklung weg vom Verbrennungsmotor nicht verhindern werden können, so kann sich daraus aber sicherlich ein maßgebliches Verzögerungspotential ergeben.

08.10.2016 18:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Andreas glaube ich nicht, wie bereits geschrieben, werden die CETA (und vielleicht später TTIP) von den Europäischen Parlamenten nur dann ratifiziert werden, wenn sichergestellt ist, dass Schiedsgerichte nicht die politischen Entscheidungen der Legislative aushebeln können. Ein erster Schritt wurde ja schon in die richtige Richtung getan, der europäische Rat hat die Angelegenheit zur Sache der Parlamente erklärt, Junker und Schulz können nicht mehr dazwischenfunken.

08.10.2016 18:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Im Vorfeld wurden aber alle kritischen Stimmen zu den Vertragswerken als gesellschaftliche Außenseiter und Extremisten abgestempelt.

PS: In Österreich wären das dann etwa 90% der Bevölkerung.

08.10.2016 19:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Na ja, wenn ich mir den überwiegenden Teil dieser 90% anschaue, wie er Fahnenschwingend in Bierzelten gröhlt bzw die Grünen als Heilsbringer und Erlöser feiert, dann frage ich mich schon, ob diese Leute sich Gedanken gemacht haben oder nur Schlagwörter wie Chlorhuhn nachplappern.
Richtigstellung: ich habe nichts gegen Bierzelte, die sind absolut super, wie z.B. das Feuerwehrfest in Echsenbach oder das Waldfest in Tamsweg, dort gibt es die besten Grillhühner und man trifft nette Menschen, die einem von der Geschichte des Ortes erzählen.
Aber ich meine diese bestimmten Pseudobierzelte, du verstehst, was ich meine.

08.10.2016 19:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
@martin: "verarscht" so wie alle, weil die grünen phantasien nicht mit dem markt übereingestimmt haben. "gesundheit aufs spiel gesetzt": nein, die modelle wurden laufend verbessert. "arbeitsplätze": das ist keine entschuldigung, sondern die basis, damit unser staat funktioniert. oder die basis für afd, fpö und andere zecken - ganz nach wahl.

@andreas: schrittweise umstellung ja, wenn der strom nicht wieder aus verbrennung oder atom stammt.

@martin: du verkennst die situation. die eu (!) hat die verträge so durchgesetzt, die einzelnen staaten hatten diese macht nicht. die verträge, die die staaten bisher abgeschlossen haben, waren durchweg schlechter.

08.10.2016 20:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Trotz eklatanter steuerlicher Bevorzugung (nicht nur) hat der E-Antrieb immer noch keinen Marktanteil, der auch nur annähernd der Rede wert wäre. Der E-Antrieb gewinnt auch dort kein Terrain, wo er am ehesten Vorteile hätte (regulierter Personennahverkehr).
+
Trotz steuerlicher Benachteiligung und schwieriger Versorgung steht selbst in der Haustechnik das Verhältnis fossile Energieträger gegenüber Strom bei einem Preisvorteil von grob gerechnet 1:4 (das ist nicht ganz einheitlich, kommt auf die Verhältnisse an)-
Lediglich dort, wo Strom phasenweise im Überfluss vorhanden ist und die Abnahme sogar gratis ist, oder man sogar dafür bezahlt bekommt, gibt es E-Fahrzeuge in nennenswerter Menge - von Marktanteilen in dem Sinn würde ich da auch noch nicht reden. Nicht einmal im Werkzeug-Bereich, wo sich Akkugeräte einer hohen Beliebtheit erfreuen, können sie benzibetrieben Geräte ernsthaft den Markt wegnehmen - maximal sind sie dort vertreten, wo bis dato kabelgebundene E-Geräte dominiert haben.
Und da glauben tatsächlich Politiker, dass der Verbrennungsmotor ernsthaft in in paar Jahren aussterben wird? Also ich glaube das erst, wenn ich es sehe.

08.10.2016 20:25 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: ich habe nicht behauptet, dass die einzelnen Staaten die Verhandlung geführt haben, ich habe gesgt, dass der europäische Rat die Entscheidung über die Annahme des Vetrages wieder in die Hände der nationalen Parlamente gelegt hat.hier, das habe ich geschrieben:

Ein erster Schritt wurde ja schon in die richtige Richtung getan, der europäische Rat hat die Angelegenheit zur Sache der Parlamente erklärt, Junker und Schulz können nicht mehr dazwischenfunken.

08.10.2016 20:28 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: natürlich haben sie die Gesundheit vor allem der Kinder aufs Spiel gesetzt, denen setzen die NOX stark zu, ebenso Astmatikern und älteren Menschen.

08.10.2016 20:29 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: das Argument "Arbeitsplätze" muss mittlerweile für jeden Fehlgriff herhalten, dann können wir gleich einen rehtsfreien Raum für Unternehmen ab einer bestimmten Personalgröße schaffen.

08.10.2016 20:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Habe gerade in der ARD die Nachrichten gesehen. Der CSU-Verkehrsminister (der mit der Maut), meinte, dass 2030 völlig unrealistisch sei. Vermutlich zu viel Kontak mit Lobbyisten gehabt. Ganz einfach jetzt das Gesetz samt Stichtag verkünden, die Industie hat dann 14 Jahre Zeit, umzustellen, ich war schon immer gegen Diesel, ich lass' mur ja großvolumige V8-Benziner noch einreden, aber man muss hier konsequent zum Schutze der Umwelt vorgehen

08.10.2016 20:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
niemand setzt die gesundheit aufs spiel, die hersteller haben in der zeit verbrauch und ausstoß massiv gesenkt - so weit es halt ging. die problematischen autos sind die alten, nicht die neuen autos.

das mit den arbeitsplätzen bei uns betrifft eher die masse der kleinen und mittleren zulieferer, nicht die konzerne.

2030 IST unrealistisch. bis dahin ist weder das stomnetz ausgebaut, noch die nachhaltige versorgung.

08.10.2016 20:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
in Californien: NOX-Ausstoß bis zu 40 mal höher als angegeben!!!!

09.10.2016 12:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Die Ankündigung, dass ab 2030 keine Benzin- und Dieselautos mehr zugelassen werden bedeutet ja nicht, dass ab 2030 keine Benzin- und Diesel-Autos mehr auf der Straße sind. Alle zuvor zugelassenen Fahrzeuge sind ja noch viele Jahre im Einsatz. Im Grunde kann nur eine derartige Initiative dazu führen, dass wir von einer energetisch sehr unzureichend und verlustreich wirksamen Antriebsform auf alternative Antriebsmethoden umsteigen. Im Grunde kostet ein derartiger Umstieg uns dann Arbeitskräfte, wenn Europa seinen Rückstand im Bereich der Elektroantriebe gegenüber anderen Industrienationen wie den USA und China nicht wettmachen kann.

09.10.2016 12:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
meine meinung: wir müssten massiv in andere energiequellen und infrastruktur investieren, dazu in forschung und bildung und da erst mal weltführung übernehmen. und DANN sollte rigoros umgestellt werden, um sich hier die führungspsition zu sichern. wenn dann alle anderen nachziehen, wäre unsere wirtschaft wieder ganz vorne dabei und würde arbeitsplätze schaffen statt vernichten.

bestes beispiel: dass tesla in den USA entstanden ist, kommt ja nicht aus zufall oder weil ein musk nur dort existiert. das beispiel hätte genausogut in europa entstehen können.

09.10.2016 15:23 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: ich sehe nirgendwo in der EU einen funktionierenden Riskiokapitalmarkt wie in den USA, deshalb versuchen ja auch europäische Start-Ups im Silicon Valley Fuss zu fassen. Daher müssten die von dir richtig beschriebenen Initiativen von der Regierung ausgehen. Aber die EU ist zu sehr mit Flüchtlingen, der Frage, ob Schulz die Vereinbarung kündigen und weiterhin Parlamentspräsident spielen darf, Junker's Luxleaks-Affaire, Brexit, etc beschäftigt, als dass da etwas sinnvolles rauskommt. Übrigens: die EU ist seit Jahrzehnten eine gigantische Venture-Capital - Organisation: sie pumpt Geld in Form von Subventionen in die Club-Med Staaten, damit diese wirtschaftlich den Anschluss nicht verpassen. Den "Erfolg" dieser Aktionen kann man ja in Süditalien, Griechenland, etc ablesen. Und Österreich? Soll die Wirtschaftskammer eine derartige Sache aufziehen oder vielleicht die Landeshauptleute oder die Parteisekretäre? Vielleicht das Trio Pröll-Lopatka-Leitl?

09.10.2016 15:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Vielleicht wird es in den nächsten Jahren eine Art Energiewende geben, gerade Österreich mit seiner Vielzahl an Speicherkraftwerken hat dafür sogar ganz gute Karten, denn beim Strom geht es ja nicht nur darum, dass man ihn erzeugt, sondern auch darum, dass man Überproduktion irgendwie speichert. Gerade das ist aber ein Problem für die rasche Ausbreitung des E-Autos, aber das ist eine andere Geschichte.

ABER 2030 ist de facto in 13 Jahren, das sind in der Autoindustrie gerade Mal 2 Modellzyklen. Bis dahin haben wir vielleicht die Assistenzsysteme soweit, dass man vom selbstfahrenden Auto sprechen wird können, aber eine Energiewende im grossen Stil? Dazu braucht es mindestens noch eine Revolution in der Akkutechnik.

Also ich will ja nicht lästern, aber wir müssen froh sein, wenn wir bis dahin "intelligente" Stromzähler haben werden. aber der Komplettausstieg aus der fosslilen Energie ist bis dahin völlig unrealistisch. Und sollte man das beim Automobil per Gesetz durchsetzen wollen, dann ist das vermutlich umweltpolitisch nicht die klügste Entscheidung, nicht nur weil WIR bis dahin die Energiewende nicht vollzogen haben werden, sondern weil wir uns dann halt Industrieprodukte kaufen, die die Chinesen dank billigen Strom aus Kohlekraftwerken erzeugen - und das ist nicht so intelligent.

09.10.2016 15:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Dino: denke mal, was Europa und Nordamerika sowohl in der Grundlagenforschung als auch technologisch in 13 Jahren leisten könnte, wenn man die Budgetmittel statt in unnötige Subventionen, Bankenrettung und Parteienförderung umleitet und gleichzeitig den bremsenden Lobbyismus verbietet. Als Beispiel will ich nur Kennedy's berühmten Spruch aus dem Jahre 1960 oder 61 erwähnen: "Am Ende dieser Dekade werden wir einen Mann man Mond haben". Damals haben auch alle geglaubt, das ist unmöglich, es gab keine Grundlagen (Redevouz-Technik, Steuerung , entsprechend Schubstarke Raketen, etc).

09.10.2016 15:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ob die angestrebten Änderungen bis zum Jahr 2030 machbar sind, wird sich dann ja noch weisen.
Man muss sich aber erst einmal Ziele setzen, um überhaupt eine Änderung zu bewirken.
Möglicherweise ist das Resultat ja der so dringend notwendige Innovationsschub.

09.10.2016 16:39 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Mit Kennedy hatten sie sogar schon viel früher einen Mann hinter dem Mond ...
+
Kein Frage, dass man sich Ziele stecken muss, aber gerade wenn man sie in Gesetzestexte giesst, sollten sie halt auch realistisch sein - und vor allem sinnvoll.

Klar, wir bringen ja auch unsere Industrie um (dann haben wir ja auch gleich den Strom für die PKWs), und es sind nicht nur die Löhne, es sind auch die Umweltstandard, und importieren ungeprüften Dreck aus China - von den Produktions- und Umweltstandards dort wollen wir ja nicht reden.

09.10.2016 16:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich kreuzigt: in Bezug auf China hat "the Donald" hundertprozentig recht.

09.10.2016 17:08 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
so wie mit frauen? *duck*

09.10.2016 17:16 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: ob ihm das Video bei manchen männlichen Amerikanern genützt hat, die denken sich vielleicht: "Wow, der ist einer von uns". Also ich habe dort viele Männer getroffen, die, wenn sie unter sich sind, genau so reden. Und in Europa sind gibt es diese Statements ja auch. Das heisst aber nicht, dass ich sie gut finde.

09.10.2016 17:46        martin Geteilt in Profil Profil martin

09.10.2016 17:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Jetzt Mal ernsthaft.
All jene, denen diese political correctness sowieso auf den Podex geht, werden das eher erfrischend finden - und bei den Amis sind das wahrscheinlich noch mehr als bei uns.

Vor allem wird das wohl niemanden wirklich überrascht haben, also das ist maximal ein Ablenkungsmanöver.

09.10.2016 18:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Na ja, so einfach ist es nicht. Es hat sich seit gestern eine eigentümliche Allianz von christlich-konservativen Republikanern und politiosch korrekten, liberalen Demokraten gebildet, die Trump auffordern, die Kandidatur hinzuschmeissen, und die Hillary ist zutiefst entsetzt über Trumps Frauenfeindlichkeit.

09.10.2016 18:21 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Im Grunde suchen wir ja immer noch ganz fieberhaft nach Stromspeichermöglichkeiten, um den in der Nacht produzierten Strom speichern zu können.
Das Aufladen von Batterien für Elektroautos wäre da ja schon einmal eine Möglichkeit.

09.10.2016 18:26 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
richtig, man könnte einen flächendeckenden Nachttarif einführen und in den Wintermonaten zwischen 7 - 9.00 Uhr, wenn der Stromverbrauch am höchsten ist, entsprechend verteuern.

09.10.2016 18:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Stimmt - nur ist das just in Österreich nicht so sehr das Thema, weil wir einen Haufen Speicherkraftwerke haben. Also ist es schon auch (vor allem im Osten), aber weniger als z.B. in Belgien.

Und wenn man wirklich die Energiewende will, dann muss man halt schon auch über elektrische Gebäudeheizungen nachdenken, Holz ist zwar nachhaltig, aber nicht so toll in Sachen Abgas

Ach ja, wenn man das geschafft hat, dann ist das mit den Autos auch kein Problem.

09.10.2016 18:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Man könnte die technischen Möglichkeiten nutzen, um die Stromentnahme an den aktuellen Stromverbrauch zu koppeln, so dass die Fahrzeug-Batterien in den Nachtstunden geladen würden.
Das würde auch unsere Stromnetze entlasten.

09.10.2016 18:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Könnte man - nur stellt sich die Frage, ob man diesen Aufwand nicht zuerst einmal für andere Dinge betreiben sollte.
Der PKW ist nämlich umwelttechnisch wesentlich besser als sein Ruf (selbst der jetzt so geschmähte Diesel), aber da gibt es ein paar Dinge, die sind es nicht. Also wenn wer ernsthaft mit Holz heizt, dann wird er mehr Schadstoffe produzieren als jemand der mit Gas heizt - also der hat dann viele Kilometer frei, so viele kann man gar nicht fahren.

09.10.2016 22:11 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Bei den jetzigen PKW's ist das Einsparungspotential beim Kraftstoffverbrauch schon sehr ausgereizt.
Das liegt an der Linearbewegung des Kolbens, der bei jedem Hoch- und Tiefpunkt auf „Null“ verzögert wird, und danach wieder beschleunigt werden muss.

Eine effizientere Methode der Energievernichtung wird man nicht so schnell finden.

09.10.2016 23:55 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Sorry, aber das ist ein Klischee, das kann man sich zwar bildlich gut vorstellen, aber das ist nicht das Problem. Es ist auch nicht der Grenzwirkungsgrad das Problem, so schlecht ist der Wirkungsgrad nicht, OK, er ist keine Saturnrakete, aber so schlecht liegt er gar nicht - die Zahl ist so erschütternd niedrig, weil man Äpfeln mit Birnen vergleicht. Wenn wo ein Wirkungsgradproblem entsteht, dann deshalb, weil der Verbrennungsmotor eigentlich so gut wie nie im idealen Bereich betrieben wird - das ist auch der Grund, wieso sich weder Gasturbinen noch Raketenantriebe durchgesetzt haben, die können das noch schlechter. Wobei die Saturnrakete da auch noch andere Probleme hätte :o)

10.10.2016 00:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Was ist die Moral der Geschichte? Richtig, E-Antrieb, nieder mit Carnot!!!!

10.10.2016 00:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
E-Antrieb ist super - nur die Verlängerungskabel sind zu kurz

10.10.2016 04:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Vom Bewegungsvorgang her wäre der Kreiskolben- oder Wankelmotor eine Alternative gewesen.
Bei diesem hat man aber die Abdichtung nie ganz richtig hinbekommen.

Was bei diesen Motoren aus Sicht des Maschinenbauers aber zudem ein Wahnsinn ist, ist die "Innere Verbrennung".

10.10.2016 11:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Die innere Verbrennung ist aber das Wesensmerkmal des Verbrennungsmotor. OK, dadurch hat er auch sein Limit, aber das haben andere Methoden auch - selbst komplett unterschiedliche Systeme.

Der Erfolg des Verbrennungsmotors kommt ja nicht willkürlich, die Diskussion um den begrenzten Wirkungsgrad kommt ja nur dadurch zustande, dass man Äpfel mit Birnen vergleicht. Natürlich hat der E-Antrieb seine Stärken, die relativieren sich aber sehr rasch, wenn man die Verluste korrekt berechnet.

Ad Wankelmotor - der hat Stärken und Schwächen - gerade in Sachen Energieeffizienz hat er sein Limit schon durch die Bauform und die dadurch entstehende Limitierung in der Gestaltung des Brennraums.

Die Problematik der Dichtleisten ist Schnee von gestern, das war 1970 und hat zum Konkurs von NSU geführt, aber das fällt unter Kinderkrankheiten. Klar limitieren sie ihn in Richtung extrem hoher Verdichtung. Es gab da Forschungsprojekte mit aufgeladenen Diesel-Wankel - da war das Dichtleistenproblem wieder da, aber da gab es auch andere Probleme, auch weil er dann seine Vorzüge verliert (kompakte Bauform, niedriges Gewicht, wenig bewegte Teile).

10.10.2016 18:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Gerade die "Innere Verbrennung" und die damit verbundene Verschmutzung der Laufflächen im Motorraum machen die Abdichtung ausgesprochen schwierig.
Was bei Verbrennungsmotoren zudem ein Thema ist, ist die unvollkommenen Verbrennung des Luft-Treibstoffgemischs in den geometrisch ungünstig ausgebildeten bzw. kühleren Bereichen des Brennraums.
Gerade die Bereiche zu den Abdichtungsflächen des Wankelmotors waren in Hinblick auf die Verbrennung sehr ungünstig.

11.10.2016 12:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Das stimmt, da haben wir aneinander vorbeigeredet - in der Phase der ersten grossen Verbreitung von Wankelmotoren gab es mit den Dichtleisten auch andere Probleme, nämlich die Haltbarkeit, das ist aber Geschichte. Wie gesagt, der Wankel hat sehr wenig Gestaltungsspielraum für den Brennraum, und da ist der Bereich vor den Dichtflächen natürlich eine der Problemzonen.

Vergleicht man die Entwicklung des Brennraums von Hubkolbenmotoren, steht der Wankel da maximal auf einer technologischen Entwicklungsstufe von Vorkriegsmotoren. Und grad bei Gemischaufbereitung, Zündsteuerung und Brennraumgestaltung hat sich die Entwicklung vom Hubkolbenmotor auch noch in den letzten Jahrzehnten entscheidend verändert - und da ist eben auch sehr viel Gestaltungsmöglichkeit, und da hat sich selbst in den letzten Jahren noch viel getan.
+
Beim Kurbeltrieb selbst ist das System eigentlich längst ausgereizt, bei Laufbahnen und Kolben tut sich natürlich auch immer was, aber eigentlich seit mehr als einem halben Jahrhundert nur mehr Kleinigkeiten.

11.10.2016 13:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich teile auch die Einschätzung, dass die Motoren in Hinblick auf einen sparsameren Verbrauch mittlerweile schon sehr ausgereizt sind.
Deshalb macht man in anderen Bereichen, wie etwa den Start/Stop Systemen und den in Fahrzeugen verbauten Materialien noch etwas.

Maßnahmen wie das Start/Stop System mögen in Städten Vorteile mit sich bringen, erhöhen aber wieder das Fahrzeuggewicht.
Bei den verbauten leichten Materialien stellt sich natürlich immer die Frage, wie energieintensiv deren Herstellung ist. So gesehen verbessert sich die Umweltbilanz kaum, wenn die Herstellung der verbauten Materialien sehr viel Energie benötigt.

11.10.2016 14:11 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Das Thema Herstellung ist natürlich hochgradig umweltrelevant - und wenn man da auch noch beginnt zwischen den Umweltbelastungen zu differentieren sind viele Dinge sehr hinterfragenswert - allerdings das trifft die E-Fahrzeuge noch mehr.
+
Start-Stop ist auch nichts wirklich Neues - aber das sind auch Entwicklungen, wo ich ein wenig skeptisch bin.

Zum Teil haben es die Entwickler schwer, weil sich die Anforderungen immer wieder ändern - das sind schon auch Moden.

Aber wenn man sich so anschaut, wie sehr sich Verbrauch, Abgasverhalten und Sicherheit entwickelt haben - da sollten auch die Kritiker langsam nachjustieren.

11.10.2016 14:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Wenn man sich so die Entwicklung der letzt 40- 50 Jahre ansieht, dann ist die Gefahr in einem PKW getötet zu werden rund 20 Mal kleiner - obwohl wir da weit härtere Zuordnungen haben - vor allem längere Fristen, das verzerrt. Und dabei legen wir seither mindestens 10 x soviele PErsonenkilometer zurück - womit wir schon bei 1:200 sind.

Und bei den Abgasen ist es ähnlich. Ich bin ja nicht der CO2-Verfechter, da liegen wir beim zurückgelegten Kilometer bei rund einem Drittel - OK, in Summe ist es gestiegen.

Bei den echten Schadstoffen ist der Fortschritt aber am deutlichsten.

Das schönste Beispiel - Die DDR Fahrzeuge haben mehr Schadstoffe produziert als die BRD Autos - ich glaube 1:3500 war das Schadstoffausstossverhältnis zwischen den alten Zweitaktern und damals modernen PKWs - Achtung, das war noch vor Euro 2, also vor dem Kat (da gab es ja auch gewaltige Verbesserungen zwischn Anfang der 70-er JAhre und Ende der 80er.

Schon bei Euro 4 wird es sich ausgehen, dass alle Fahrzeuge Westeuropas und Nordamerikas weniger Schadstoffausstoss haben, als die paar Wartburgs und Trabis vor dem Fall der Mauer ...
Irgendwann gerät man dann halt schon auch an die Grenzen der Sinnvolligkeit, EURO 6 hat de facto die Erdgasbusse gekillt. Und in der Gesamtbilanz wird Erdgas im Moment wahrscheinlich alles schlagen, aber mittlerweile schafft man selbst mit Diesel bessere Abgaswerte als mit Erdgas. Und das hätte vor ein paar Jahren niemand für möglich gehalten.
Dass der aufgeladene Direkteinspritzer-Diesel die mit Abstand effizienteste Wandlungsmaschine ist, das hat man schon gewusst, bevor man Einspritzdrücke jenseit der 1000 bar erreicht hat - nur der hatte wirklich ein Abgasproblem. Alleine was sich diesbezüglich beim LKW getan hat ist irre.

Hier gibt es global heute schon ganz andere Diskussionen - das einst mit Abstand umweltfreundlichste Transportsystem - das Schiff - ist heut bereits der grösste böse Bube, denn Hochseeschiffe sind abgasseitig noch lange nicht am Stand der Technik. Bei Werkzeugen (Rasenmäher) hat man schon begonnen nachzujustieren. Weil es war schon grotesk, da steht vor dem Einfamilienhaus eine fette Limousine, die auf zigtausende Kilometer weniger Schadstoffe in die Luft geblasen hat als der Rasenmäher in den vielleicht 10 Stunden, den der pro Saison im Betrieb ist. Man braucht bei solchen Gerätschaften ja wahrlich nicht Euro 5 (nicht einmal Euro 2), aber es muss ja wirklich nicht Nachkriegstechnik sein.

11.10.2016 15:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Wenn nämlich die Situation ist wie folgt,
diepresse.com/home/wirtschaft/inter...

dann wird ein Benzin- oder Dieselmotor die bessere Öko-Bilanz liefern. Und das ist jetzt Deutschland, nicht China ....

In Frankreich, wo man das Thema aufgrund von Stromüberschüssen durch die Kernenergie hat, sieht das wiederum ganz anders aus und in Norwegen auch - da sind es Wasserkraftwerke in grosser Zahl.

11.10.2016 19:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen


Große Ansicht

11.10.2016 19:19 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
LOL

11.10.2016 19:22 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@Dino:
Der Umstieg auf Elektroautos sollte mit begleitenden Maßnahmen unterstützt werden.
So könnte beim Kauf von Elektrofahrzeugen auch Stromkollektoren mitgeliefert werden.
Ob diese auf der Garage, dem Carport oder anderswo montiert wird, spielt ja keine Rolle.
Diese Kollektoren könnte der Staat beisteuern bzw. durch die Besteuerung sonstiger umweltschädlicher Energieformen finanzieren.

11.10.2016 23:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ändert nichts, solange Strom auch und neuerdings verstärkt aus Kohle erzeugt wird, - und zwar auch bei uns (also Deutschland - der auch zu uns geliefert wird), brauchen wir bei Strom nicht von nachhaltig oder gar ökologisch reden.
Da sind die heutigen Autos zweifelsfrei sauberer, und ein verstärkter Umstieg würde die Kohlekraftwerke nur noch beflügeln.

12.10.2016 00:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich bin auch dafür, dass die Kohlekraftwerke zurück gefahren werden.

Trotzdem würde ich nicht davon ausgehen, dass die jetzigen Autos sauberer sind.

Vorrangig wichtig ist, dass die Nachfrage an Ölprodukten massiv zurückgeht, da ein Entfall der Einnahmen wesentlichen Drahtziehern am Kriegsgeschehen im Nahen Osten die Geldmittel entziehen würde.

Der wirklich einzige Vorteil von Kohle wäre, dass diese direkt in Deutschland gefördert werden kann.

12.10.2016 00:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Also die Schadstoffbilanz von Kohlekraftwerken ist miserabel, vor allem von Braunkohlekraftwerken - alsodas kannst mit modernen PKWs nicht einmal ansatzweise vergleichen.

Aktuell produziert Deutschland seinenStrom zu 24 Prozent aus Braunkohle und 18 Prozent aus Steinkohle Tendenz steigend.

Ich weiss nicht, wo die Kohle her ist, aber in Deutschland wird die eigentlich nicht mehr abgebaut - es sind zwar 2 Zechen noch in Betrieb, aber nur mehr ein paar Monate - also die wird genauso importiert.

12.10.2016 02:39 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Bei Kraftstoffen wie Benzin und Diesel muss die Aufbereitung noch berücksichtigt werden.
Die Herstellung dieser Kraftstoffe aus Rohöl ist auch schon recht energieintensiv.

Damit, dass die Kohle mittlerweile zu einem großen Teil importiert wird, liegst du richtig.
Ich erinnere mich jetzt wieder an eine Reportage zu diesem Thema, die ich vor ca. einem Jahr gesehen habe.

12.10.2016 13:15 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Das Argument wird von Umweltorganisationen in letzter Zeit gerne als Kampfschwert verwendet.

Das ist zwar einerseits korrekt, weil es in Summe auch eine ganze Menge ausmacht, aber in Wahrheit ist genau das die grosse Stärke von Benzin oder Diesel, denn der Bereitstellungswirkungsgrad von Benzin liegt bei rund 90%, von Diesel minimal darunter, aber auch nicht schlechter als 85%.

12.10.2016 19:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Dann haben etliche Damen oder Herren von den Umweltschutzorganisationen mittlerweile möglicherweise auch eine entsprechende technische Ausbildung gebracht.

Letztendlich kommen wir nicht umhin zu erkennen, dass die Berücksichtigung aller Wirkungsgrade nicht gerade für diese Antriebsform spricht.

Zudem wäre anzumerken, dass diese Antriebsform mittlerweile wirklich schon uralt ist.

Zeit, das Konzept komplett neu zu überdenken.
Eine Optimierung ist mittlerweile nur noch schwer zu bewerkstelligen.

12.10.2016 21:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Naja, die bisherigen Alternativkonzepte sind aber just in dem Punkt Wirkungsgrad nur dann besser, wenn man eben nicht die ganze Kette nimmt ..

12.10.2016 22:22 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Hier, lest euch das durch:

www.e-connected.at/content/die-vorteile-von-e-mobilitaet-auf-einem-blick

Idealfall: der CO2 Austoss wäre praktisch NUll, wenn man zum "Betanken" der E-Autos nur noch Strom aus erneuerbaren Energien zuliesse (kein Biotreibstoffe). Das CO2 für die Produktion der Fahrzeuge negieren wir, denn das sind meiner Meinung nach von der Benzinlobby aufgestellte Milchmädchenrechnungen.Milchmädchen rechnungen.

12.10.2016 22:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Davon sind wir allerdings weit entfernt, wenn Du den Presse-Text weiter oben hernimmst, worin beschrieben steht, dass man in Deutschland jetzt sogar VERMEHRT KOHLE einsetzt - und der Anteil ist sowieso schon enorm hoch.

Dass ein Auto in der Produktion mehr Energie kostet als im Betrieb ist eine recht naheliegende Tatsache, und natürlich wird die nicht von der Automobil-Lobby verbreitet, denn die wollen ja neue Autos verkaufen, der Antrieb selbst ist ihnen ja egal.

12.10.2016 22:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Wenn du meine Argumentationskette gelesen hättest, dann wäre dir bekannt, dass ich die im Beitrag enthaltenen Argumente bereits Großteils erörtert hatte.

12.10.2016 22:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Erneuerbare Energie hast in Mitteleuropa (abgesehen von ein paar Gebäudeheizungen mit Holz) de facto ausschliesslich in der Stromerzeugung (die nicht den Löwenanteil des Energieverbrauchs ausmacht).

Und selbst in dem Bereich liegt der Anteil der erneuerbaren Energie in Europa wohl nur in Norwegen, Schweden und Österreich bei über 50% ....

12.10.2016 22:39 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Meine Antwort bezog sich auf Martins Beitrag

12.10.2016 22:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Leider habe ich keine Norwegen-Zahlen, im Gesamtenergieverbrauch gibt es in der EU lediglich ein Land, das knapp über 25% kommt: Schweden.
Finnland und Österreich folgen nur wenig abgeschlagen (aber da ist der Holzbrand auch dabei).

Spanien liegt mit 6,4% bereits an 5. Stelle -Deutschland liegt bei 4,5% nur damit man da ein Gefühl bekommt, wie weit man da von den etwaigen Zielen noch ist.

12.10.2016 22:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@Dino: Ich hatte Martin geantwortet.
Deine Antwort ist dazwischengerutscht.

12.10.2016 22:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@Dino: Energiemix ist aber die vernünftigste Form der Energiewirtschaft.

Im Grunde strebt man nun wieder den massiven Ausbau der Strom-Freilandtrassen an.

Das ist aber dahin gehend ein Blödsinn, da wir uns damit sehr anfällig machen.
Kriege werden heutzutage ja im Infrastrukturbereich geführt.
Ein Stromnetz lahmzulegen sollte einem einigermaßen begabten Hacker problemlos möglich sein.

Energie sollte im Idealfall dort produziert werden, wo sie verbraucht wird.

12.10.2016 22:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Wieso ist der in Spanien nur bei 6,4%? Und wie schaut's in Griechenland aus?

12.10.2016 22:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Andreas: Was ist eigentlich mit diesen Wasserkleinkraftwerken, die in den 90er Jahren gefördert wurden? Die hatten da ja solche Abschreibungs-Beteiligungen emittiert.

12.10.2016 22:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Spanien ist trotzdem fünftbester - die schlechtesten liegen irgendwo bei 1% - Briten, Luxemburg

12.10.2016 22:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
In Spanien wird die Wasserkraft nicht wirklich eine Rolle spielen.

12.10.2016 22:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Aber Sonne!!!

12.10.2016 23:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich hätte gerne eine Erbtante mit einem Klein-Wasserkraftwerk.

Tatsache ist aber, dass für die Errichtung von Kleinkraftwerken die Voraussetzungen gegeben sein müssen.
(Wasserrechte, Grundstück für das Kraftwerk, Bewilligungen, etc.)

Zudem ist es so, dass Konzerne wie etwa die TIWAG oder der Verbund private Kleinkraftwerke auch nicht wirklich gerne sehen.

12.10.2016 23:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ich hab mich mal im Waldviertel an so einem Modell beteiligt, das war aber so ein Modell, das nach einigen Jahren mit Gewinn abgelöst wurde. Theoretisch. War kein Gewinn, da dann das Finanzamt dieses Modell nicht anerkannt hat. Mein Steuerberater hat mir gesagt, dass es früher in den 90ern ganz wild war, da hat man in den Prospekten den Anlegern das Blaue vom Himmel versprochen, die haben dann entweder ihr Geld verloren oder vom Finanzamt horrende Nachfprderungen bekommen.

12.10.2016 23:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@martin:
Hast du schon einmal Bilder von Spanien gesehen?

Mehr als die Hälfte (54%) der Fäche Spaniens wird landwirtschaftlich genutzt.

Eine Welt unter Plastikfolie.
Siehe: de.wikipedia.org/wiki/El_Ejido

12.10.2016 23:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ich habe sogra mal 5 Moate in Spanien gelebt. Also, wenn man mit dem Auto von Malaga nach Alicante fährt, dann siehr man genug trockene, sonnendurchflutete, leere Flächen. Dort haben sie sogar einige Jahre lang Billigwestern gedreht, da das an New Mexico erinnert

13.10.2016 06:25 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Wenn dort zwischenzeitlich keine Solarzellen aufgestellt wurden, dann hat sich auch der Anteil erneuerbarer Energie nicht verbessert.

Solarzellen würden in den von dir genannten Billigwestern aber völlig neue Akzente setzen.

25.10.2016 00:27 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer, @Dino : ihr habt jetzt was versäumt, ich hab leider auch zu spät aufgedreht. In der ARD war gerade eine Sendung über die wichtigste deutsche Schlüsselindustrie und die Herausforderung aus dem Silicon Valley. Sie haben die deutsche Autoindustrie mit Kodak verglichen: während Kodak noch 2007!!! einen neuen Analogfilm herausgebracht hat, investieren die deutschen Firma noch dieses Jahr Milliarden in den Dieselmotor. Diese Sendung kann man morgen sicher noch streamen, ich will mir den Anfang anschauen.

25.10.2016 01:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
das perverse: kodak war die erste firma mti digitalkamera und hat sich den markt selbst ruiniert, ohne gleichzeitig die alternative vorzubereiten.

ich denke, genau das versucht die klassische autoindustrie: zuerst ein geschäftsmodell entwickeln, bevor man den markt auf ein neues spielfeld führt.

25.10.2016 01:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: ja, das haben sie gesagt, Kodak war damals sogar führend in der Digitalfotografie, sie wollten aber ihre cash-cow, die Filme nicht aufgeben.

25.10.2016 01:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Kodak ist kein gutes Beispiel, schon alleine deshalb, weil das Unternehmen überlebt hat, aber in einem anderen Segment - Druckmaschinen (und so klein sind die nicht). Hatten Schwierigkeiten, sind auch geschrumpft, aber sie haben es überstanden.Die Firma fällt heute kaum noch auf, weil sie das Konsumentengeschäft aufgegeben haben, und damit ist ein altes Werbeflaggschiff vom Markt.

Kodak hat eigentlich sehr früh erkannt, dass ihr Segment nicht ewig wird leben, und haben sich da schon sehr früh und auch sehr oft ordentlich vertan, ich denke da z.B. an das gemeinsame Videosystem mit Sony - hätte eigentlich das Nachfolgeding von Super 8 werden sollen - aber bei Videosystemen haben sich viele vertan. da hat der Markt teils sehr merkwürdig reagiert.
+
Wenn Kodak im Kerngeschäft Fotografie was verschlafen hat, dann war es das tatsächliche Ende - oder vielmehr den ganz plötzlichen extremen Einbruch - und auch der war völlig unlogisch. Nicht dass er stattfindet, sondern der Zeitpunkt und die Intensität. Wenn man so will, dann haben sich die ambitionierten Fotografen zwar extrem spät zum Umstieg entschieden (damals aus gutem Grund), und mindestens eine technische Generation zu früh aber wie auf ein Kommando - und das hat Kodak als Großlabor-Betreiber Probleme gemacht - und das wiederum hat die Geschichte unglaublich beschleunigt. Das hat Kodak tatsächlich ernste Probleme bereitet, aber die hat man überstanden. Das analoge Filmgeschäft hat man sogar verkauft, eine kleine Nische bildet das immer noch.

25.10.2016 01:55 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Aktuell ist das grösste Problem der deutschen Automobilindustrie sicher nicht das Elektroauto, sondern der Brexit. Dann nämlich wenn man da bei den Verhandlungen stur ist, wird es für sie sehr ungemütlich.

Ich müsste jetzt Listen raussuchen, und VW hat der Dieselskandal in GB echt weh getan, aber es müsste sich ausgehen, dass die Deutschen mehr Autos in GB verkaufen als weltweit Elektroautos verkauft werden.

Nur VW (nicht die Gruppe) verkauft in Deutschland mehr als der Weltmarkt für E-Autos ...

25.10.2016 02:15 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Dino: die Benzin- und vor allem Dieselstinker werden eh bald verboten werden

25.10.2016 02:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Aber hoffentlich nicht um dann Strom aus Kohlekraftwerken zu verkaufen, wie in Deutschland oder China ...

25.10.2016 02:24 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
nein, ich hoffe, die Solarenergie wird entsprechend ausgebaut. Kohle wird nur noch für Touristenfahrten in Nostalgiezügen verwendet werden, hoffe ich zumindest. Die Sahara könnte uns genug Solarstrom liefern

25.10.2016 03:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Holzgasantrieb.
Das wäre eine Alternative.

de.wikipedia.org/wiki/Holzgas

25.10.2016 09:27 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Haben nicht die Nazis im WW II mit Holzgas experimentiert?

25.10.2016 10:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ad "Kohle wird nur noch für Touristenfahrten in Nostalgiezügen verwendet werden,"

diepresse.com/home/wirtschaft/inter...

25.10.2016 10:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ich habe den Artikel im Spiegel auch gelesen, mein Post bezog sich auf die hoffentlich bals eintretende Zukunft und nicht auf den Ist-Zustand der Gegenwart.

25.10.2016 10:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Na der Ist-Zustand ist aber der, dass man wieder vermehrt auf Kohle setzt - und das ist umwelttechnisch schlicht der Hammer, da brauchen wir über die Trickserei bei EURO 6 nicht mehr reden, da haben Verbrennungsmotoren wahrscheinlich mit Euro 2 aus den 90-er Jahren die bessere Öko-Bilanz - die Probleme rund um die Akkufertigungen noch gar nicht mitgerechnet ...

Also jetzt nur um Mal an den Threadtitel zu erinnern ...

25.10.2016 21:20 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Das mit der Kohle und dem Holz ist so eine Sache.
In einem Großkraftwerk jenseits der 1.000 Grad Celsius verbrannt mit einer guten Filteranlage ist die Verbrennung sicher recht unproblematisch.
Ungünstig ist die Situation bei herkömmlichen Hausheizungen in Kombination mit einem nicht sachgemäßen Umgang mit der Heizungsanlage.

26.10.2016 00:19 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! neocon teilen
Mir fällt auf, daß hier nur über die Antriebstechnik von Autos geredet wird, aber die richtige Schlußfolgerung aus diesen Problemen nicht gezogen wird: die Infragestellung und Abschaffung des Individualverkehrs. In dem dichten öffentlichen Verkehrsnetz Europas ist niemand auf ein Auto angewiesen. Autos sind das kapitalistische Vorzeigeprodukt schlechthin: es gaukelt Individualität und Status vor, erzeugt somit ein angebliches Bedürfnis, das von profitgeilen Produzenten befriedigt wird, die Werktätigen verschulden sich daraufhin bei Finanzkonzernen und geraten so in eine Abhängigkeit, in der sie besser kontrolliert werden. Hier zeigt der Kapitalismus seine wahre Fratze.

26.10.2016 03:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@neocon:
In vielen Bereichen des ländlichen Raums ist die Abschaffung des Individualverkehrs leider nicht machbar.
Sogar in touristisch stark erschlossenen Bereichen wie dem Zillertal fehlt vielen Dörfern eine vernünftige Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz.
Auf ländliche Regionen bezogen würde eine Abschaffung des Individualverkehrs also zwangsläufig eine weitere Abwanderungswelle bewirken.
In den verkehrsmäßig gut erschlossenen Ballungszentren wird schon wegen der Feinstaubproblematik eine massive Reduktion des Individualverkehrs notwendig und sinnvoll sein.

26.10.2016 13:29 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Andreas: bleiben wir im Zillertal:
Falls man die Zillertalbahn beschleunigen und die Intervalle der Zugsfolge verkürzte, würde das die Benutzbarkeit und die Akzeptanz erhöhen und würden dann mehr Leute die "Öffis" benutzen, oder wären dann noch weitere Massnahmen nötig, bspw ein Park & Ride
am Bahnhof Zell am Ziller?

26.10.2016 18:29 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@martin:
Die Situation ist weitaus komplexer.
Du hast in deine Überlegungen lediglich den Bereich direkt im Tal einbezogen.
Der Dauersiedlungsraum reicht jedoch von einer Höhenlage von ca. 700 Metern auf bis zu etwa 1.400 Meter Höhe, fallweise sogar noch höher.
Diese Weiher sind verkehrstechnisch praktisch nicht an ein öffentliches Verkehrsnetz angebunden.
Wenn man beispielsweise mit dem PKW von Hippach zu den höhergelegenen Siedlungen (Weihern) fährt, so dauert diese Fahrt schon etwa 30 Minuten oder etwas länger.

Die Situation der Zillertalbahn habe ich ja ohnehin schon einmal geschildert.

26.10.2016 18:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ich hatte mit der Thematik vor ein paar Jahren sehr viel zu tun, kannte auch Knoflacher sehr gut, aber auch ein Forschungsteam aus München, das sich sehr intensiv mit österreichischem Datenmaterial beschäftigt hat - nämlich schon alleine deshalb, weil Österreich und Bayern in vielen Dingen sehr gut vergleichbare Voraussetzungen hatte Und auch ein paar ganz extreme Unterschiede - und das ist die Personendichte - die schon alleine bedingt durch die Alpen in Österreich abseits der (wenigen) urbanen Gebiete extrem niedrig ist.

Die Frage der Grenze der Sinnhaftigkeit von entsprechend ausgebautem Massenverkehr gegenüber Individualverkehr hängt nämlich von eben dieser Personendichte ab.
Natürlich verschiebt sich diese Grenze je nach Betrachtungsweise - zieht man sie nach ökonomischen oder ökologischen Kriterien. In der Praxis sind diese beiden Grenzen aber gar nicht soweit voneinander entfernt, wie man glauben möchte. Also in dünn besiedelten Gebieten geht sich schon der Bestand weder nach der einen noch nach der anderen Grenze aus. Alleine die Bereitstellung derartiger Infrastruktur alleine für den Schülertransport (die ja keine Alternative haben) rechtfertigt meist den Ausbau - die Erfüllung nach ökonomischen wie auch nach ökologischen Zielen geht sich in den dünn besiedelten Gebieten. üblicherweise nicht aus.

26.10.2016 19:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Das gilt übrigens selbst für die äusseren Kreise urbaner Ballungszentren. Es wird nämlich auch ganz gerne vergessen, dass der Energiebedarf vor allem auf der Schiene gar nicht so klein ist - vor allem dann, wenn man mit Realauslastung kalkuliert.

Wenn der Martin die neuerdings massenhaft fahrenden Busse im 23. Bezirk kritisiert, und Busse liegen in Sachen Effizienz ganz gut, also das sind in der Praxis üblicherweise die energieeffizientesten Landfahrzeuge, dann wird er wahrscheinlich auch feststellen, dass die (abgesehen von Schülern) sehr wenig Fahrgäste haben. Und wenn man weiters davon ausgeht, dass der Linienbusbenützer wesentlich weitere Strecken zurücklegt um von A nach B zu kommen, dann kann man rasch erkennen, wo da die Grenzen liegen - ökologisch wie auch ökonomisch.

26.10.2016 19:15 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Thema Zillertalbahn:
Die derzeitige wirklich erbärmliche Situation der Zillertalbahn spiegelt eine politische Erfolgsgeschichte in Österreich wieder.
Der langjährige Bürgermeister (bis ins Jahr 2013) der Gemeinde Jenbach (ca. 5.000 Einwohner nur so zur Veranschaulichung) hat so ganz nebenbei das Unternehmen Zillertalbahn geführt.
Das war für seinen Geldbeutel zwar sicherlich gut, für das Unternehmen aber eher nicht.
Nachdem der genannte Herr vor kurzer Zeit seinen Sessel hat räumen müssen, kämpft die Bahn halt mit der Gesamtsituation, die sich ergeben hat.

26.10.2016 19:15 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Die Deutsche Bahn hat im Fernverkehr einmal mit einem Verbrauch von 1,3 Liter Benzin je 100 Kilometer geworben - und das war der ICE Berlin Paris.

Das wurde mehrfach nachgerechnet und stimmt tatsächlich - allerdings hat sich da die DB ihre mit Abstand beste Strecke ausgesucht (no na), auch was die Auslastung betrifft.

In der Realität sind 1,3 l je Personenkilometer für die DB im Fernverkehr irreal, aber es ist ihr absoluter Bestwert. (Im Nahverkehr liegen die Zahlen trotz hoher Auslastung enorm schlechter, hat auch technische Gründe, also da sind moderne Autos energieffizienter) besseschlechter).

Knoflacher wusste das auch, dabei hat er in einer Zeit begonnen, da haben Autos noch rund das 3 bis 5-fache verbraucht, und hat demnach ganz anders argumentiert, nämlich dass die bequeme Verfügbarkeit auch mehr Fahrten produziert. Das ist zwar nicht sehr wissenschaftlich sauber, aber es stimmt - absoluter Unfug war hingegen sein plakatives Argumentieren mit dem Platzbedarf. Auch das stimmt, aber da schaut es für die Bahn noch deutlich schlechter aus, denn wenn man die Abstände bei den Autos mitrechnet, dann muss man die auch bei den Zügen mitrechnen - und was den Flächenverbrauch in Relation zur Transportleistung betrifft, so liegt selbst die Westbahn wesentlich schlechter als die durchschnittliche Auotobahn - der absolute Kingist die Südosttangente - aber es bilden sehr wohl auch Strassen die schlechteste Gruppe - nämlich die Forststrassen (Autobahnen, Forststrassen und ÖBB verbrauchen in etwa die gleiche Fläche - mittlerweile könnte es sich geringfügig zu ungunsten der Autobahnen verschoben haben - aber deren Transportleistung ist natürlich ein Vielfaches.

26.10.2016 19:29 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Der Flächenbedarf der Verkehrsinfrastruktur wird in der Regel zumeist überhaupt nicht berücksichtigt.

Wenn man beispielsweise den ohnehin knappen Dauersiedlungsraum (siehe Foto) in den alpinen Regionen berücksichtigt, dann ist der anteilige Flächenverbrauch der Verkehrsinfrastruktur nicht unerheblich.


Große Ansicht

26.10.2016 19:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
lösung: höher bauen oder landflucht?

26.10.2016 19:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Was Du da so flapsig eingestreut hast, ist gar nicht so falsch, wenn Du geschrieben hättest verdichteter bauen, wäre es sogar komplett richtig. Höher bringt beim Bauen auch gleich ganz andere Probleme - aber Landfucht als Antwort haben wir im Moment grad eh wieder ganz enorm - und das vergrössert die Probleme noch mehr.

26.10.2016 19:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Die Bahn hat ja ein paar ganz handfeste Probleme technischer NAtur. Also abgesehen von den nicht gerade unerheblichen Kosten für den Bau, und dazu zählt natürlich auch der Flächenbedarf, sie kann etwas sehr gut, und ein paar dinge ganz schlecht.

Der Rollwiderstand ist sehr niedrig, da ist sie von allen Landfahrzeugen unerreicht. Aber Anfahren und Bremsen kann sie halt sehr schlecht, und Steigungen noch weniger. Und die ist halt nicht flexibel - und wurde in den letzten Jahren sogar noch weit unflexibler.

Schaut man sich diese elendslangen Güterzüge in den USA an, zumindest wenn sie in der Ebene fahren, dann sieht man genau das, was die Bahn gut kann. Und dann gibt es noch den Nahverkehr im urbanen Bereich - auch das kann sie - da ist es dann wirklich der Platzbedarf.

ABEr - im dünn besiedelten Gebiet ist der Platzbedarf eine echte Achillessehne - denn das Asphaltband ist halt flexibler - und im Prinzip braucht man es sowieso. Also da hat die Bahn keine guten Karten, schon gar nicht in der Personenbeförderung.

26.10.2016 21:28 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Dino: massenhaft fahrende Linienbusse in 23. sehr wenige Fahrgäste? Als zumindet zwischen 11 - 12h und 16 -17h
ist geschätzt jeder zweite fast leer

26.10.2016 21:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@kreutzer und @dino:
Bei uns ist die "Verdichtete Bauweise" ohnehin schon Standard.

Größere Gärten sind bei Neubauten mittlerweile eine Seltenheit.

Baugründe sind nur schwer oder nur auf einem extrem hohen Preisniveau zu bekommen.

01.11.2016 11:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Elektroautos - so macht man's richtig!

China will schon 2018! ein Quote für Elektroautos einführen.
Ja, ganz einfach eine Quote einführen und gleichzeitig eine Frist setzen, ab der sämtliche Verbrennungsmotoren verboten werden- ohne auf Lobbyisten, Bendenketräger zu hören und eventuelle Klagen bei Gerichten verbieten. Nur so kann der europäischen Autolobby Einhalt geboten werden.

orf.at/stories/2364502/

01.11.2016 12:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
So viel zum Thema Atomkraft.

www.handelsblatt.com/finanzen/anlag...

01.11.2016 12:16 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@Andreas: in Frankreich werden, glaube ich, fast 80% der Haushalte mit Strom beheizt. Rate mal, wie der Strom produziert wird. Ich nehme an, dass einer der Gründe, warum sich Frankreich noch immer militärisch in seinen ehemaligen Kolonien engagiert, das Vorhandensein von Uranvorkommen ist.

01.11.2016 13:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
@martin: china betreibt protektionismus damit. nicht mehr und nicht weniger.

01.11.2016 14:15 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ist ja wurscht, warum sie das machen, aber der Verbrennungsmotor gehört weg und die bösen Autolobbyisten gehören kaltgestellt

01.11.2016 17:49 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@martin:
Der Sinn jeglichen Kolonialismus sind die Rohstoffe.
Aktuell herrscht in dieser Hinsicht ein inoffizieller Krieg, der bedauerlicherweise auch deshalb geführt wird / werden muss, dass sich die Chinesen nicht alle Ressourcen unter den Nagel reißen.
Es wäre aber halt auch in unserem Sinne, wenn man die Bevölkerung dieser Länder an den Gewinnen aus den Rohstoffen mitnaschen ließe.
Dann würde sich jegliche scheinheilige Entwicklungshilfe für diese Regionen erübrigen.

01.11.2016 18:59 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Also in der Geschichte mag es oft die Triebfeder gewesen sein, aber nicht immer hat sich die Hoffnung auf reiche Funde bewahrheitet - und es gibt natürlich auch den Wunsch strategisch wichtige Punkte zu besetzen - den gibt es ja noch immer.

01.11.2016 20:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Heutzutage geht es auch um Landwirtschaftliche Flächen.

Länder wie China haben speziell auch in afrikanischen Ländern große Landflächen an sich gerissen (offiziell für Jahrzehnte gepachtet), um dort Lebensmittel zu produzieren.

01.11.2016 21:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
über chinas neuerliche marktabschottung:
orf.at/m/stories/2364502/2364503/

01.11.2016 23:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 3    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Die Damen und Herren werden sich noch wundern, was sie sich von den Chinesen künftig alles bieten lassen müssen.

Jetzt, wo man deren Industrie aufgebaut, und als Zuckerl gleich noch die Arbeitsprozesse verbessert hat, werden sich die Chinesen sicherlich als angenehme Geschäftspartner erweisen.

Immer schön lächeln. :-)

02.11.2016 07:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
Jetzt auch immer mehr militärisch. Der neue tarnkappenbomber ist nur der Vorgeschmack auf chinesische Macht.

02.11.2016 11:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
@kreutzer: der Tarnkppenbomber: Damals im Balkankrieg, wurde eine F117 Nighthawk von einer Artilleriegranate getroffen, die Trümmer wurden von den Serben an die Chinesen verkauft. Wie Tom Clancy so Treffend geschrieben hat: Einem Fernartilleriegeschoss, dessen Flugbahn zufällig die Bahn eines Stealth-Bombers kreuzt, ist es vollkommen egal, ob das Flugzeug unsichtbar ist oder nicht".

05.11.2016 05:45        AN  Andreas Geteilt in Profil Profil Andreas

05.11.2016 12:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Das mit dem Solarkraftwerken in der Sahara predigt der ehemalige Präsident Sarkozy und meine Wenigkeit schon seit 10 Jahren, dies könnte auch zu einem Entwicklungsschub für die Anrainerstaaten führen, natürlich gibt es die Gefahr der Religion, das heisst die Anlagen müssten dort sehr gut militärisch gesichert werden

05.11.2016 13:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
dieses teil ist aber für marokko selbst - diese dinge sollten im export für devisen sorgen!

05.11.2016 15:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@martin:
Ich habe mir doch gleich gedacht, dass das die Idee von Nicolas Sarkozy und dir war.

@kreutzer:
Der Gedanke, dass erst der Eigenbedarf gedeckt wird, und danach Devisen durch den Export lukriert werden, ist aber auch nicht schlecht.

05.11.2016 15:51 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Marokko ist noch gar nichts - schaut euch mal die Fläche von Algerien bis runter nach Mali und Niger an, bis auf ein paar Skorpione und Wüstenspringmäuse stört man da niemanden und für die gelegentlich vorbeiziehenden Tuaregs gibt's auch großzügige Förderungen

05.11.2016 16:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
andreas: schon klar, aber die dimension hätte mit investoren gleich mal deutlich größer angelegt werden können. aber die richtung stimmt schon! ich finde das super!

05.11.2016 16:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
martin: gegrillte wüstenspringmäuse als nebeneinkommen solcher kraftwerke könnten die effizienz steigern ;-)

05.11.2016 16:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Eher gegrillte Skorpione, die könnte man nach China weiterverkaufen:


Große Ansicht

05.11.2016 16:49 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
guter plan - chinesisches geld finanziert die energie in europa und afrika!

05.11.2016 16:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
kann man gegrillte Skorpione auch in Schokolade tunken?

05.11.2016 16:51 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
alles kann man in schoko tunken. aber nicht alles will man. warum die schokolade kontaminieren?

05.11.2016 16:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Meine Schwester hat in China kandierte Ameisen gegessen, hat gesagt, das war ganz knusprig

05.11.2016 16:53 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Ein Schweizer will ja Maden zücjten, damit die Menschheit weiterhin ihren Poteinbedarf decken kann.

05.11.2016 23:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Zum Thema Solarkraftwerke in Marokko:
Investoren haben in der Regel den Nachteil, dass man an Eigenständigkeit verliert.
So gesehen ist es sicher nicht schlecht, wenn die Entwicklung länger dauert, und langfristig Wohlstand in der Region geschaffen wird.
Das ist auch das beste Mittel gegen extremistische Entwicklungen, wie wir sie in anderen Ländern der Region beobachten können.

06.11.2016 00:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Na ja, diese Hypothese, dass Wohlstand gegen religiösen und politischen Extremismus immunisiert, die kann verworfen werden: Saudi-Arabien Ölreichtum) und RAF-Terroristen (habe im History eine Reportage gesehen, die kamen fast alle aus einer Wohlstandsfamilie)

06.11.2016 00:45 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Wenn auch der zündende Funke aus einer Wohlstandsfamilie kommt, so brauchen diese immer Handlanger vor Ort.
Was kann da ein besserer Anreiz sein, als ein Funke Hoffnung in einem perspektivenlosen Leben.
Für den Auslöser von politischem Extremismus können auch wirtschaftliche Interessen oder die Vergrößerung des eigenen Einflussbereichs Beweggründe sein, eine Region zu destabilisieren.

06.11.2016 01:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Denks du da an eine Wiener Politikerin, die mit Begegnungs- und sonstigen Zonen durch Destabilisierung des Verkehrs versucht, ihren Einflussbereich von Bezirk zu Bezirk auszudehnen? :)

06.11.2016 11:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich habe mir bislang ja noch kein Bild davon gemacht, ob die Maßnahmen der Maria strukturiert und durchdacht sind.

Der Verkehr in den Städten wird aber in den nächsten Jahrzehnten mit Sicherheit neue Wege einschlagen.

06.11.2016 12:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! delphi teilen
Es muß die Frage erlaubt sein, ob man überhaupt Privatautos braucht. In der Stadt genügt bei Bedarf Car2Go, größere Distanzen kann man mit der Bahn zurücklegen. Meine Lebensgefährtin hat noch nie ein Auto besessen und fühlt sich in ihrer Mobilität absolut nicht eingeschränkt.

06.11.2016 17:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@delphi:
Direkt im Innenstadtbereich von Wien sehe ich auch nicht unbedingt die Notwendigkeit, einen eigenen PKW zu besitzen.

06.11.2016 17:49 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
nicht für die fahrt innerhalb wiens (auch im randbereich nicht!), aber für weitere fahrten.

06.11.2016 19:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Wenn jemand oftmals in der Woche weitere Fahrten unternehmen muss (z.B. aus beruflichen Gründen), dann wird er ggf. einen PKW benötigen.
Für den Fall, dass alle zwei oder drei Wochen eine weitere Fahrt ansteht, wäre ein Leihwagen eine Alternative.

Mein Bruder wohnt schon seit Jahrzehnten in Wien und hatte dort eigentlich nie einen eigenen Wagen.

06.11.2016 19:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! kreutzer teilen
ich mache eigentlich fast alle wege (ausser ich fahre mit der ganzen familie an den stadtrand zu oma) zu fuß oder öffentlich. aber wenn ich beruflich unterwegs bin (mit der ausrüstung/technik, die ich mit brauche), dann muss das auto ran. ich würde meinen, dass ich 95% der wege nicht mit dem auto mache.

06.11.2016 19:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
So ähnlich habe ich mir das vorgestellt.

Kurze Strecken mit dem Fahrzeug zurückzulegen kostet in den meisten Fällen sehr viel an Zeit und Nerven für die Parkplatzsuche und allfällige Staus.

07.11.2016 02:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Es gibt übrigens eine (recht junge) Studie, die besagt, dass quasi notorische Autofahrer am meisten per pedes zurücklegen.

Das deckt sich übrigens mit einer Knoflacher-These - der sagt nämlich, dass die meisten echten Autofahrer de facto nur 3 Verkehrsmittel kennen: Das Auto, die eigenen Füsse und das Flugzeug (bzw. i Ausnahmen das Schiff), während typische grüne Verkehrsteilnehmer quasi immer im Entscheidungszwiespalt stehen - er erklärte sogar, dass das ein wichtiger Erfolgsgrund für das Automobil ist.

07.11.2016 03:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Kurze Fahrten in ohnehin schon feinstaubgeplagten Ballungsräumen sollten nicht nur wegen des Feinstaubs möglichst gering gehalten werden.
In den besagten Studien hört man immer vom Feinstaub.
Gerade Verbrennungs-Motoren haben in der Kaltphase bis Erreichen der Betriebstemperatur eine Unvollständige Verbrennung. Somit gelangen unweigerlich Treibstoffrückstände in die Umwelt. Als recht bedenklich in Hinblick auf Feinstaub und sonstige Schadstoffe würde ich gerade den Leerlauf während des Enteisens in den Wintermonaten einschätzen.

07.11.2016 03:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
@Dino:
Die Tendenz, kurze Strecken zu Fuß zurückzulegen wird sich sicherlich noch verstärken.
Im Grunde ist etwas Bewegung beispielsweise vor Dienstantritt nicht schlecht bzw. gesund.

07.11.2016 17:57 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! alfred teilen
Jetzt ermitteln sie Gegen Audi, diesmal wegen CO2

07.11.2016 18:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Die Herren waren da recht einfallsreich.
Am Lenkeinschlag hat die Software erkannt, wenn das Fahrzeug auf dem Prüfstand läuft/lief.

07.11.2016 22:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Verbrennungsmotor hat keine Zukunft, aber wenn schon chemischer Antrieb, dann richtig:

www.labarama.com/blogs.aspx?blogid=...

08.11.2016 02:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Auch wenn die Beschleunigungswerte überzeugen.
Für die private Anwendung ist der Raketen-Antrieb schon wegen der Treibstoffkosten nicht geeignet. :-)

08.11.2016 10:58 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
An sich haben sie es ungeschickt gemacht, denn sonst hätte man sie ja nicht erwischt, und ehrlich gesagt bin ich da schon etwas verwundert wie dämlich das gemacht wurde. Rein technisch hätte ein Prüfstandmodus durchaus Sinn, alleine ob der veränderten Luftzufuhr; und damit wäre sie sogar begründbar.

08.11.2016 19:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen

08.11.2016 19:43 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Schleife? Querbeschleunigung? Bin trotzdem für die Saturn V.

08.11.2016 19:45 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Total geradlinig ohne Abwechslung.

08.11.2016 19:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
gut aber diese lineare Beschleunigung hat's in sich. Vor Brennschluss der erste Stufe hat eines der 5 F1 - Triebwerke abgeschaltet, damit die Beschleunigung für die Astronauten nicht zu unangenehm wird.

09.11.2016 01:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich tendiere dennoch noch immer zu einer Fahrt mit dem oben genannten Alfa Romeo Giulia.
Da kann man notfalls selber etwas vom Gas gehen.
Zudem ist man in Hinblick auf die Bekleidung nicht so gebunden, wie in einer Saturn V.

09.11.2016 01:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Das schon, aber ich mag E-Antrieb oder Raketen. Schaust du auch CNN?

09.11.2016 03:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich habe die Berichterstattungen in mehreren Sendern ein wenig durchgesehen.

Das Land ist doch stark gespalten.
Letztendlich bricht auch dort der Mittelstand weg, was das Misstrauen gegenüber den politischen Eliten erklärt.

23.11.2016 15:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
E-Autos: Kaufprämie von bis zu 4000€ soll Absatz fördern

Tolle Idee - ich würde die Prämie aber daran binden, ob Komponenten in den Autos verarbeitet werden, die aus Österreichischen Zulieferbetrieben stammen bzw ob es sich um einen Tesla handelt. Keine Prämien würde ich auszahlen, wenn es sich um Autos aus Konzernen handelt, die bei den Abgaswerten betrogen haben, diese Firmen soll man nicht auch noch für ihre Praktiken belohnen.

23.11.2016 15:42        martin Geteilt in Profil Profil martin

23.11.2016 20:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ich glaube ja, dass alle Autokonzerne bei den Abgaswerten schummeln.
Ausnahmen dürften nur jene Hersteller sein, die keine Verbrennungsmotoren vertreiben.

26.11.2016 12:41 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Das ist wieder mal typisch Wiener Regierung: Der Ausbau des E-Tankstellennetzes beginnt in den Bezierken Leopoldstadt und Ottakring. Das sind Flächenmäßig kleine Bezirke, da muss man nur kleine Strecken zurücklegen - weitaus sinnvoller wäre es, in einem flächenmäßig grossen Bezirk, wie z.B. Hietzing zu beginnen, immerhin der Bezirk mit der zweitgrößten Fläche und der niedrigsten Einwohnerdichte pro Quadratkilometer. Im 23. Bezirk brauch man das vorläufig nicht, dort gibt es ja schon den Tesla Supercharger.

wien.orf.at/news/stories/2811204/

26.11.2016 12:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 1  ON! AN  Andreas teilen
Ein generelles Fahrverbot und Begegnungszonen in Hietzing wären alternativ aber auch zielführend.

26.11.2016 12:51 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Das ist keine Altenative, Andreas: wenn es darum geht, von meinem Haus ins Zentrum zu Fuß zu gehen, kein Problem, das mach ich jeden Tag, aber wenn du z.B. von mir in die Arbeit in den 23. Fahren musst, das geht nur mit dem Auto

27.11.2016 00:11 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
:-)

27.11.2016 15:16 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! EulerLagrangeGleichung teilen
@Martin: die Bezirksvorsteherin vom 13. Bezirk würde sicherlich nicht wollen, dass Elektrotankstellen in Hietzing aufgebaut werden sollen.

27.11.2016 15:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Wieso sollte sie das nicht wollen? Hast du dafür irgendeinen Beleg? Oder ist das nur eine postfaktische Behauptung, weil sie nicht von den Grünen ist und daher nicht sein darf, was nicht sein kann?

27.11.2016 17:23 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Ist ja klar.

Es gibt noch keine "Tanklaster", mit denen man Strom nach Hietzing bringen könnte.
:-)

04.12.2018 03:14 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! AN  Andreas teilen
Große Visionäre verfolgen andere Ziele und schwimmen schon einmal gegen den Strom.

Während sich andere Sorgen über das Klima machen, stoppt man in Amerika nicht nur die Förderung der E-Mobilität, sondern gleich die Förderung der erneuerbaren Energien.

Quelle: ORF Teletext


Große Ansicht

04.12.2018 03:14        AN  Andreas Geteilt in Profil Profil Andreas

04.12.2018 09:21 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Tatsächlich unverständlich

04.12.2018 11:23 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Auch in den USA gibt es Strafsteuern auf Treibstoff - was man durchaus als Subvention alternativer Antriebe erkennen könnte.

Falls der E-Antrieb so toll ist, wie gerne behauptet wird, dann wird er sich ohnedies durchsetzen.

04.12.2018 11:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Lest mal den aktuellen Spiegel, was die Autoren von Audi und von Tesla halten

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