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Funktionierender Freihandel - Spielregeln

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China als Geschäftspartner
8 Mitglieder, 412 Beiträge, gegründet von Andreas

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Diskussionsverlauf: Warum es Europas Unternehmen schlecht ergeht

14.07.2017 00:09 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas

www.handelsblatt.com/politik/intern...

Überaus verärgert hat China darauf reagiert, dass Politiker in Berlin und Brüssel die geplante Übernahme des deutschen Roboterbauers Kuka durch den chinesischen Midea-Konzern verhindern wollen.
Die chinesische Handelskammer in Deutschland verbat sich die politische Einmischung und warnte vor „protektionistischen Tendenzen“.

Das Ergebnis des sogenannten „Business Confindence Survey“ dürfte die Debatte um die Kuka-Übernahme noch weiter anheizen.
Zeigt die Studie doch deutlich, dass von gleichen Wettbewerbsbedingungen für chinesische und europäische Firmen noch lange keine Rede sein kann.
57 Prozent der ausländischen Unternehmen klagten, dass sie sich in China im Vergleich zu heimischen Firmen benachteiligt fühlten.

„Es fehlenoft gleiche Voraussetzungen bei internationalen Übernahmen von chinesischen Unternehmen“ sagt Jörg Wuttke, Präsident der Europäischen Handelskammer in China. „Selbst hochverschuldete Staatsfirmen aus der Volksrepublik kommen noch bei internationalen Deals mit Staatsgeldern zum Zug.“
Wuttke spricht damit einen wunden Punkt im europäisch-chinesischen Verhältnis an: die Reziprozität. Funktionieren kann Freihandel nämlich auf Dauer nur, wenn für alle Beteiligten die gleichen Spielregeln gelten.

02.04.2020 23:17 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin
Zitat von 02.04.2020 22:18 kreutzer
Idee: Taiwan eine Mitgliedschaft in der EU anbieten ;-)

gerne - aber dafür sich von Staaten trennen, die nur unnötiger Ballast sind - und Italien muss endlich seinen Süden in die langersehnte Unabhängigkeit entlassen - die wären wahrscheinlich eh lieber in Nordafrika - müssten nur die Kirchen gegen die Moscheen tauschen, sonst gibt es defacto ja keine Unterschiede

03.04.2020 01:02 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas
Zitat von 02.04.2020 23:17 martin
gerne - aber dafür sich von Staaten trennen, die nur unnötiger Ballast sind - und Italien muss endlich seinen Süden in die langersehnte Unabhängigkeit entlassen - die wären wahrscheinlich eh lieber in Nordafrika - müssten nur die Kirchen gegen die Moscheen tauschen, sonst gibt es defacto ja keine Unterschiede

Bitte die Vorurteile über Bord werfen.

03.04.2020 01:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas
Veranschaulichung der heutigen Situation in Europa.


Große Ansicht


03.04.2020 01:52 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Also bis auf den Nationenmix bei den ersten beiden Punkten ist das eine ziemlich korrekte Zusammenfassung.

Und man kann nur hoffen, dass man es zumindest teilweise begreift, und auch darauf reagiert. allerdings bin ich diesbezüglich skeptisch.

Ad 1 - Wir haben einen Pflegenotstand, und wir haben ihn bereits seit einigen Jahren - in Frankreich wurden die Demonstranten, die dagegen protestiert haben, sogar vom Micron niedergeknüppelt. Jetzt platzt die Blase komplett auf, sie wäre es aber sowieso spätestens in ein paar Jahren, maximal in 10 bis 20 Jahren, weil dann die Baby Boomer ins entsprechende Alter kommen, und ihre Pensionen dann nicht einmal dafür reichen wird.

Im Prinzip ist das System immer dasselbe - im Bereich Pflege ist es nur besonders schön erkennbar. In Wahrheit ist dieses ausbeuterische Pflegesystem schon heute am Rande der Legalität (in Wahrheit ist es komplett und in mehreren Punkten illegal, wird aber stillschweigend geduldet, weil es gar nicht anders geht, weil sich das nicht einmal Spitzenpolitiker für ihre Eltern leisten könnten, wenn man es korrekt anrechnen würde.

Es ist ein System mit Scheinselbständigen aus dem Ausland, die rechtzeitig, bevor die SVA ihre Beträge einkassiert, das Land wieder verlassen haben. Selbst wenn sie wederkommen interessiert es (gottlob) niemand, weil es ja zusammebrechen würde. In Wahrheit sind es Angestellte, aber das interessiert niemanden. Geiz ist geil ist die Ursache, wobei es im BEreich der Pflege gar nicht anders zu finanzieren wäre - in anderen Bereichen bringt es aber nur zusätzlichen Preisdruck, Zerstörung von Existenzen (nämlich alle, die korrekt agieren) und wahrscheinlich nicht einmal eine Profitsteigerung, aber halt noch niedrigere Preise - Völlig egal ob es sich dabei um Produkte aus der Landwirtschaft handelt, oder um Dienstleistungen im Bereich, Tourismus, Gastgewerbe oder Transportgewerbe - da pfeifen wir auch auf jeden Arbeitnehmerschut, und schauen zu, wie sie 80, 90 oder sogar 100 Stunden in de rWoche hinter einem Lenkrad sitzen. Im Baugewerbe und Baunebengewerbe wirst Du mir diese Beispiele wahrscheinlich auch bringen können.
Und DAS ist zum kotzen. Wir haben Kollektivverträge udn Mindestlöhne, und all das sind BEreiche, wo die ohnedies viel zu niedrig liegen, aber es ist usn scheissegal, wir beuten lieber aus, fahren mit Uber, fressen Erdbeeren aus Spanien, und sind dann bei der ARTE-Doku ganz entsetzt, dass die dortigen Erntehelfer wie Sklaven gehalten werden. Keine Sorge, das werden sie bei uns auch, nur machen wir es bei den Spargelstechern im Marchfeld etwas eleganter als die Spanier.

Ad 3
Meine Worte - Wenn China plötzlich kippt, dann sind wir die Blossfüssigen (weil wir dann nicht einmal mehr Schuhe haben). Udn warum? Weil auch hier die Gier regiert - selbst dann, wenn es kommerziell völlig hirnrissig ist (im Bereich der teuren Modelabel oder bei hochwertigen Konsumgütern beispielsweise ist die Produktionsverlagerung nur kurzfristig minimal günstiger - jeglicher Vorteil geht aber bei Nachbestellungen verloren).

Ad 4.
Herrliches Beispiel - und dabei sind Bücher dort nicht einmal billiger, die Auswahl in Wahrheit nicht besser und schneller geht es auch nicht.


03.04.2020 02:04 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas bearbeitet  
Zitat von 03.04.2020 01:52 Dino
Also bis auf den Nationenmix bei den ersten beiden Punkten ist das eine ziemlich korrekte Zusammenfassung.

Und man kann nur hoffen, dass man es zumindest teilweise begreift, und auch darauf reagiert. allerdings bin ich diesbezüglich skeptisch.

Ad 1 - Wir haben einen Pflegenotstand, und wir haben ihn bereits seit einigen Jahren - in Frankreich wurden die Demonstranten, die dagegen protestiert haben, sogar vom Micron niedergeknüppelt. Jetzt platzt die Blase komplett auf, sie wäre es aber ... mehr!

Es hat sich halt wieder einmal schmerzhaft gezeigt, dass jene Berufe, die gerade auch in Zeiten wie diesen den Systemerhalt gewährleisten, enorm mies bezahlt werden.
Wenn wir also wirklich so einen hervorragenden Kanzler haben, dann stellt sich die Frage, weshalb er dieses Thema nicht schon vor Jahren angegangen ist.
Ich kann aber auch die Antwort liefern, weshalb das noch nicht passiert ist. Der Wirtschaftsbund hätte umgehend quergeschossen.
Dasselbe erleben wir bei uns im Tourismus. Vielfach werden Kontingente von Billigarbeitern freigegeben, die im Grunde außerhalb unserer Gesetze arbeiten. Dasselbe Thema finden wir im Transportgewerbe etc.

03.04.2020 02:20 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Übrigens gilt das mies bezahlt selbst für Ärzte - es sind nämlich nicht die Ärzte mit den Millionengagen, die da jetzt an der Front stehen - es sind die mit den Scheissverträgen. Und bei der Todesrate, die Spitalsärzte in den echten Krisenherden haben, kann man schon von Front reden.

Und ich würde jetzt den Ohrwaschelkaktus nicht als den besonders bösen Buben sehen, dazu ist er noch nicht lange genug im Geschäft. Ich traue dem sogar zu, dass er das Problem wenigstens erkennt - ob er was ändern könnte?

Man kann über die Sozialpartner ja schimpfen was man will, in vielen Bereichen verdienen sie die Schelte auch, aber dagegen sind sie immer aufgetreten. Kann eine WKO was ändern (und in manchen Bereichen versucht sie es redlich), kann eine Gewerkschaft daran was ändern (und auch die bemüht sich da in manchen ihrer immer kleiner werdenden Einflussbereichen).


03.04.2020 03:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin
Zitat von 03.04.2020 01:02AN  Andreas
Bitte die Vorurteile über Bord werfen.

ich habe einige Zeit lang in Italien gelebt und auch kurz gearbeitet, ich hatte 2 italienische Freundinnen, mein ehemals bester Freund ist Italiener (der @Dino) kennt ihn und ich kenne genug Leute in Milano, Verona und Porlezza - ich glaube, ich kann mir ein Bild über Italien machen, das genug empirische Fakten enthält

03.04.2020 03:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin
Zitat von 03.04.2020 02:04AN  Andreas
Es hat sich halt wieder einmal schmerzhaft gezeigt, dass jene Berufe, die gerade auch in Zeiten wie diesen den Systemerhalt gewährleisten, enorm mies bezahlt werden.
Wenn wir also wirklich so einen hervorragenden Kanzler haben, dann stellt sich die Frage, weshalb er dieses Thema nicht schon vor Jahren angegangen ist.
Ich kann aber auch die Antwort liefern, weshalb das noch nicht passiert ist. Der Wirtschaftsbund hätte umgehend quergeschossen.
Dasselbe erleben wir bei uns im Tourismus. ... mehr!

äh - hatten wir nicht Jahrzehnte lang einen SPÖ - Kaqnzler - warum kritisierst du nicht, dass die jahrzehntelang nichts getan haben, aber der Basti soll in 1,5 Jahren (am ende Januar hatten wir andere Sorgen) die jahrzehntelangen Versäumnisse ausbügeln - du misst mit zweierlei Mass!

03.04.2020 03:51 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Natürlich stimmt es - die Gier ist schon auch ein Hund, und man wird darauf mehr achten müssen.

Und wenn ein paar Gäste ausbleiben, weil das Zimmermädchen im 5-Sterne Palast nicht fair entlohnt wird, na dann ist es auch kein Schaden.

Und auch sonst ist es einfach. Der Uber-Fahrer muss halt den Kollektivvertrag des jeweiligen Ortes bezahlt bekommen - dann passt es schon. So hoch ist der in Wahrheit eh nicht - nur die fahren in Wahrheit um ein Drittel ...

Der LKW-Fahrer muss halt den höchsten Kollektivvertrag bekommen, von allen Ländern, durch die er durchfährt, Dann gibt es auch in Krisenzeiten in Deutschland Klopapier - denn deren Versorgung läuft nur deshalb in manchen Bereichen so schleppend, weil ihnen grad Tausende LKW Fahrer fehlen, denn die sind jetzt daheim ....

Wie man das Problem Landwirtschaft ohne Zölle in den Griff bekommen kann - das weiss ich nicht - aber wenn die Fracht teurer wird, dann ist das ein erster Schritt - und den Martin freut es auch,weil weniger Diesel-Kilometer gefahren werden - die wassrigen Erdbeeren im Winter schmecken trotzdem nach Nichts, aber wenigstens sind sie dann auch teurer.

03.04.2020 03:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Ein nicht unwesentlicher Teil dieses Problems ist die EU. Denn sie sorgt ja erst für den Druck, ist verantwortlich dafür ist, dass der heimische Spargelbauer seine Produkte nicht fair produzieren kann - und hier hakt es dann halt schon, denn es ist ein grundsätzliches Problem - das zu beheben würde die EU in ihren Grundfesten erschüttern.

Auch der Gesetzesbruch bei innergemeinschaftlichen Dienstleistungen wird teils durch EU-Regulativ zumindest gefördert, und vor allem das Unterbinden gefördert. Auch die KMU-Feindlichkeit wird durch die EU in weiten BEreichen nicht nur nicht unterbunden, sondern sogar noch gestützt - Amazons-Steuervorteile und die Behinderung dagegen vorzugehen basiert auf EU-Recht.

Bei den EU-weit sinkenden Krankenhaus- und Notfallsbetten ist die EU auch nicht ganz unschuldig, denn diese gefährliche Abwärtsspirale hat zumindest mittelbar mit EU-Richtlinien und Standards zu tun. Und wieder Mal gibt es niemanden, dem das auffällt.

Die EU ist nicht von all diesen Problemen der VErursacher, aber oft genug an der Intensität schuld - vor allem aber weit mehr, als ein Jungkanzler eines kleinen Mitgliedstaates. Und ich bin wahrlich nicht sein bester Freund, aber wo man ihm unrecht tut, da muss ich ihn schon verteidigen.

03.04.2020 04:14 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin bearbeitet  
Mein Dream-Team für eine künftige, richtige EU-Regierung, die anstelle der Kommission tritt und dann auch wirklich das Sagen in allen Belangen und allen Mitgliedsstaaten hat:

Uschi von der Leyerkasten: Bundeskanzlerin/Premierministerin

Angela Merkel: Aussen/Migrations/Motivationsministerin "wir schaffen das"

Emanuel Micron: Innen/Verteidigungs/Propagandaminister

Jean Claude Juncker: Minister für Intrigen/Ränkeschmieden und Hochprozentiges

Ianis Varoufakis: Minister für Finanzen/Eurobons/Kollektivierungund Entschuldung

eine Neos-Frau: Superministerin für Huldigung und Heiligsprechung der neuen EU-Regierung

Guy Verhofstadt: Minister für Schwächung der nationalen Regierungen durch geschicktes Zwietrachsäen unter den Mitgliedsstaaten - da kann er auf reichlich Expertise in seinem Heimatland zurückgreifen

Martin Schulz: Minister für Volkserheiterung und Pausenclownismus - einzige Bedingung: er muss seinen Vornamen ändern!


03.04.2020 08:09 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas
Zitat von 03.04.2020 02:20 Dino
Übrigens gilt das mies bezahlt selbst für Ärzte - es sind nämlich nicht die Ärzte mit den Millionengagen, die da jetzt an der Front stehen - es sind die mit den Scheissverträgen. Und bei der Todesrate, die Spitalsärzte in den echten Krisenherden haben, kann man schon von Front reden.

Und ich würde jetzt den Ohrwaschelkaktus nicht als den besonders bösen Buben sehen, dazu ist er noch nicht lange genug im Geschäft. Ich traue dem sogar zu, dass er das Problem wenigstens erkennt - ob er was ... mehr!

Es ist noch nicht so lange her, da habe ich beiläufig mitbekommen dass sich die Einkommenssituation bei etlichen Pflegeberufen sogar verschlechtert hat. Ich habe das dann nicht so genau hinterfragt, jedoch dürfte es dürfte um die Abschaffung von Nachtzuschlägen gegangen sein.
Ob die Maßnahmen nur auf Landesebene, oder auf Bundesebene gesetzt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.

03.04.2020 14:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Da kommt es seit Jahren laufend zu Verschlechterungen.

Weit schlimmer ist aber die immer geringer werdende Anzahl der anwesenden Fachkräfte - egal üb Ärzte oder Diplompfleger.

Das hat teils derart dramatische Folgen, dass man wesentlich besser dran ist, wenn man die Informationen nicht kennt.

Früher haben auch die Chefärzte Journal- und Notfalldienste übernommen - heute sind es die billigsten, die man im Fundus hat - übrigens auch mit dem Nachteil, dass die Kapazunder keine Notdiensterfahrung mehr haben.

Ähnlich ist es beim Pflegepersonal. Liest sich ja gut, dass die jetzt auch akademisch sind - nur der Trend geht halt dahin, dass auch die immer weniger eingesetzt werden, und am Krankenbett vermehrt billige Anlernkräfte eingesetzt werden ...


03.04.2020 14:24 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas
Zitat von 03.04.2020 14:18 Dino
Da kommt es seit Jahren laufend zu Verschlechterungen.

Weit schlimmer ist aber die immer geringer werdende Anzahl der anwesenden Fachkräfte - egal üb Ärzte oder Diplompfleger.

Das hat teils derart dramatische Folgen, dass man wesentlich besser dran ist, wenn man die Informationen nicht kennt.

Früher haben auch die Chefärzte Journal- und Notfalldienste übernommen - heute sind es die billigsten, die man im Fundus hat - übrigens auch mit dem Nachteil, dass die Kapazunder keine ... mehr!

Also die übliche Vorgangsweise.
Man bezahlt die Fachkräfte schlecht, und wundert sich dann, dass man keine mehr bekommt.

03.04.2020 14:31 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Nicht nur - man bezahlt die Fachkräfte zwar schlechter, dafür wird die Ausbildung aufgewertet und gibt ihnen schmucke Titel.
Weil sie aber trotzdem zu teuer sind, setzt man sie immer weniger ein und lässt die Arbeit von irgendwelchen Hilfskräften erledigen.
Ich nehme an diese Vorgangsweise ist Dir aus der Baubranche auch nicht ganz unbekannt.

03.04.2020 15:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas
Zitat von 03.04.2020 14:31 Dino
Nicht nur - man bezahlt die Fachkräfte zwar schlechter, dafür wird die Ausbildung aufgewertet und gibt ihnen schmucke Titel.
Weil sie aber trotzdem zu teuer sind, setzt man sie immer weniger ein und lässt die Arbeit von irgendwelchen Hilfskräften erledigen.
Ich nehme an diese Vorgangsweise ist Dir aus der Baubranche auch nicht ganz unbekannt.

In der Baubranche werden die Mitarbeiter im Grunde nicht schlecht bezahlt.
Dennoch findet man keine Mitarbeiter mehr.
Jene, die an das Christkind glauben - und erwarten, dass sich die Arbeit künftig selbst erledigt - werden sich in einigen Jahren noch wundern, wenn sie einen Handwerker brauchen.


03.04.2020 18:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin
Zitat von 03.04.2020 15:50AN  Andreas
In der Baubranche werden die Mitarbeiter im Grunde nicht schlecht bezahlt.
Dennoch findet man keine Mitarbeiter mehr.
Jene, die an das Christkind glauben - und erwarten, dass sich die Arbeit künftig selbst erledigt - werden sich in einigen Jahren noch wundern, wenn sie einen Handwerker brauchen.

wieviel Arbeitslose haben wir jetzt? Und da kann man keine Bauarbeiter vermitteln? Die gehen doch immer nach Bausaisonende in Arbeitslose....

03.04.2020 19:29 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
MAnche Klischees sind aber schon auch ein wenig überholt - das mit den arbeitslosen Saisonarbeitern geht schon lang nicht mehr

03.04.2020 19:33 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin bearbeitet  
Zitat von 03.04.2020 19:29 Dino
MAnche Klischees sind aber schon auch ein wenig überholt - das mit den arbeitslosen Saisonarbeitern geht schon lang nicht mehr

war doch immer so - hat mir ein Hietzinger Versicherungstyp erzählt: es gibt Südosteuropäre die hier eine Strohfirma gründen, ausländische Bauarbeiter zu einem Hungerlohn anstellen, ihnen dann einen Teil der Bezahlung vorenthalten, keine Sozialversicherungsbeträge abfühen und die Firma "rechtzeitig" zusperren

03.04.2020 20:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas
Zitat von 03.04.2020 18:06 martin
wieviel Arbeitslose haben wir jetzt? Und da kann man keine Bauarbeiter vermitteln? Die gehen doch immer nach Bausaisonende in Arbeitslose....

Vor Corona hatten wir prozentuell keine hohe Arbeitslosenquote.

03.04.2020 20:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Also es gibt die wildesten Dinge - aber so einfach, wie Du dir das vorstellst geht das nicht - und by the way, Du vermischt da die Begriffe ganz wild.

Vielleicht solltest Dir andere Informationsquellen besorgen ...

03.04.2020 20:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas
Zitat von 03.04.2020 19:29 Dino
MAnche Klischees sind aber schon auch ein wenig überholt - das mit den arbeitslosen Saisonarbeitern geht schon lang nicht mehr

So ist es.
Heutzutage werden die Menschen sehr rasch zugewiesen.

03.04.2020 21:01 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Oder in Kurse gesteckt, und zwar frühmorgends, die potentiellen Pfuscher dafür am frühen Nachmittag ...

Abgesehen davon, dass es da bei entsprechender Systematik gar keine Auszahlung gibt.

Und die ohne Sozialversicherung, die bekommen gar nix ...

Also das läuft alles längst nicht mehr so.

03.04.2020 21:06 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino
Klar gibt es da Profis, die das System ganz geschickt für sich arbeiten lassen.

Langzeitarbeitslose, die ab einem gewissen Alter einen guten Job hatten, und gar keine Aussicht mehr auf eine adäquate BEschäftigung haben, werden sicher lieber 1100 Euro Notstand kassieren und 400 Euro dazuverdienen, als einen Job um 1800 oder 2.000 Euro brutto annehmen, zumal sie da sogar weniger Pensionsversicherungsbeitrag gutgeschrieben bekommen ...

Oder Familienclans, die mit einem Gemüseladen den ganzen Clan immer wieder Mal anmelden, je nachdem wer es gerade braucht, um nicht ausgewiesen zu werden usw..

Aber das hat sich schon vor Jahren dramatisch geändert.

03.04.2020 21:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin
Zitat von 03.04.2020 21:06 Dino
Klar gibt es da Profis, die das System ganz geschickt für sich arbeiten lassen.

Langzeitarbeitslose, die ab einem gewissen Alter einen guten Job hatten, und gar keine Aussicht mehr auf eine adäquate BEschäftigung haben, werden sicher lieber 1100 Euro Notstand kassieren und 400 Euro dazuverdienen, als einen Job um 1800 oder 2.000 Euro brutto annehmen, zumal sie da sogar weniger Pensionsversicherungsbeitrag gutgeschrieben bekommen ...

Oder Familienclans, die mit einem Gemüseladen den ... mehr!

und warum tut man nichts gegen die Clans? Das habe ich übrigens auch gehört, dass die NGO's Scheinarbeitsverhältnisse vermitteln...

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