LoginLabarama LogoLogin und RegistrierungSuche in LabaramaLabarama CardMobile-Version 

Gruppen:   Regional   Themen   Kennenlernen   Geschlossene        Profile   Blogs   Fotomania   Flohmarkt   Fotos

Diskutiere in themenbezogenen Foren alles, was dich interessiert. Suche nach passenden Gruppen im Interessensgebiet. Findest Du dabei das passende Forum nicht, kannst Du eine Gruppe neu anlegen.

Aktuelle Ereignisse/Politik/Nachrichten
Arbeit/Beruf/Job
Ausgehen/Parties/Events
Autos/Motorräder/Roller/Nutzfahrzeuge
Beziehungsprobleme
Brauchtum
Bücher/Zeitschriften/Comics
Computerspiele
Einkaufen/Schnäppchen
Elektronik
Esoterik/Astrologie
Essen/Trinken/Restaurants
Familien/Erziehung/Kinderbetreuung
Filme/Serien/Musik
Finanzen/Spartips/Kosten reduzieren
Fitness/Gyms
Fotos
Freizeit/Spiele/Hobbies
Garten/Selbstanbau
Gesundheit
Haustiere/Tiere
Heimwerker/Do it yourself
Jagd/Fischerei
Kochen/Rezepte/Zutaten
Kosmetik/Schönheit/Wellness
Kunst/Kultur
Mode/Styling/Outlets
Modellbau/Sammeln
Naturschutz/Ökologie/Energiesparen/Umwelt
Paparazzi/Stars/Sternchen
Recht/Steuern
Reisen/Urlaub/Hotels
Religion
Sexualität/Liebe/Partnerschaft
Sport
Studium/Schule/Ausbildung
Vereine
Verkehr/Eisenbahn/Luftfahrt
Weiterbildung/Kurse/Veranstaltungen
Weltanschauungen/Ideologie
Wettbewerbe/Quiz/Gewinnfragen
Wirtschaft/KMU/EPU/Unternehmen
Wissenschaft
Wohnen/Einrichtung/Möbel
Sonstiges
                                                                                                                               

Globale Erwärmung

Login, um beitreten und schreiben zu können!
Diskussionen über den anthropogenen Klimawandel
30 Mitglieder, 1040 Beiträge, gegründet von EulerLagrangeGleichung

Zurück zur Gruppenübersicht...

Diskussionsverlauf: fakten zum klimawandel

24.10.2019 10:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! snafu celine bearbeitet  
EIKE-Ein Institut stellt sich vor
März 7, 2011 von michaelsclimate

Nachdem ich schon ein paar Artikel über EIKE geschrieben habe und mir deren Vize nett für die „kostenlose Internetwerbung“ gedankt hat, ist es Zeit für einen etwas grundsätzlicheren Artikel über dieses angebliche Institut.

Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Jena/Thüringen. Auch wenn der Name etwas anderes suggeriert, EIKE ist weder ein wissenschaftliches Institut noch hat es eine derartige Infrastruktur. Es gibt weder ein Gebäude noch eine Postanschrift. Allerdings ein Postfach, dass sich EIKE mit der Europafiliale der US-Lobbyorganisation Commitee for a Constructive Tomorrow (CFACT) und dem Thuss & van Riesen Verlag (TvR) teilt. Vorsitzender von CFACT Europe und TvR ist EIKE-Chef Holger Thuss.
Die klimatologische Expertise von EIKE beschränkt sich auf einige pensionierteMeteorologen im „Fachbeirat“.

Anerkannte wissenschaftliche Publikationen von EIKE gibt es nicht.

Die Mission

Die Mission von EIKE ist der Kampf gegen Klimaschutz und die Anzweiflung des menschengemachten Klimawandels. Innerhalb der Skeptikerszene profiliert sich EIKE -leicht größenwahnsinnig- gerne als Alternative zur „Mainstream“-Forschung (wie z.B. NASA, PIK Potsdam, Max Planck Institute, AWI Bremerhaven).

Offizielles Motto: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit. Umweltschutz ja! Klimaschutz nein!“

EIKE gehört damit klar zur sogenannten „denial industry“ [3], professionellen Lobbyorganisationen, die von der „Fossilindustrie“ in den Kampf gegen Klimaschutz geschickt werden. Strategie dieser Lobbygruppen ist die systematische Verbreitung von Fehlinformationen in der Öffentlichkeit, um Zweifel am anthropogenenKlimawandel zu streuen. Dazu gehört auch die Diffamierung von Forschungsinstituten und Wissenschaftlern, von Umweltverbänden und Medien, die Pro-Klimaschutz agieren. Der Klimawandel wird als „Religion“ bezeichnet, Klimaschützer als „Ökofaschisten“ und „Hysteriker“ etc. betitelt.
michaelsclimate.wordpress.com/2011/...
Nach eigenen Angaben trägt die enge Verbindung zwischen EIKE und führenden Wissenschaftlern entscheidend dazu bei, dass sich die Bildungsinhalte von EIKE stets an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Der Fachbereich von EIKE setze sich deshalb aus führenden Vertretern relevanter Fachbeiräte aus aller Welt zusammen.[63] Die nachstehende Aufstellung zeigt jedoch, dass einige Mitglieder nicht einmal einen akademischen Abschluss im Bereich Naturwissenschaften haben. Die Professoren aus dem Bereich Naturwissenschaften sind alle emeritiert. Unter den Mitgliedern befindet sich kein einziger Metereologe oderKlimatologe, der zur Zeit an einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung oder Universität aktiv ist (Stand: 10/2019). Einige Mitglieder haben Verbindungen zu wirtschaftsnahen Netzwerken. Mehrere Fachbereichsmitglieder sind auch in den Gremien weiterer Klimaleugner-Organisationen aktiv und werden deshalb von EIKE als "führende Vertreter relevanter Fachbeiräte aus aller Welt" bezeichnet, was den Eindruck von Internationalität und Seriosität vermitteln soll. Die betreffenden Organisationen werden jedoch fast ausnahmslos von der Industrie und/oder libertären Millionären/Milliardären sowie deren Stiftungen finanziert oder machen - wie EIKE - keinerlei Angaben zu ihrer Finanzierung.
lobbypedia.de/wiki/Europ%C3%A4ische...
Diskussion außerhalb der Wissenschaft
Seit einigen Jahren ist die Klimaproblematik immer mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Auch außerhalb der Wissenschaftsgemeinde laufen deshalb Diskussionen,unter anderem in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet. Häufig stammen die Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht aus der Klimawissenschaft, sondern aus anderen Fachgebieten, die teilweise auch konkrete Interessen vertreten (beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter der Ölindustrie). Sie beteiligen sich meist nicht an der eigentlichen wissenschaftlichen Diskussion, da ihre Thesen einer Überprüfung durch die Fachwelt in der Regel nicht standhalten. Dieser Personenkreis wendet sich von der Wissenschaft ab und baut eine eigene Gemeinschaft auf, die ihrerseits die wissenschaftlichen Ergebnisse kritisiert.

Grundlagen: wissenschaftliche Diskussion und Qualitätskontrolle in der Wissenschaft
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Fortschritt in der Wissenschaft ist der Austausch von Wissen, Resultaten, Hypothesen, Messdaten usw. innerhalb der Forschergemeinde. In der Wissenschaft, besonders in den Naturwissenschaften, hat sich über Jahrzehntehinweg ein System der Kommunikation und der Qualitätskontrolle entwickelt, das sicherstellt, dass die verbreiteten Informationen sowohl inhaltlich als auch bezüglich der zugrunde liegenden Ideen und Kenntnisse bestimmten Qualitätsansprüchen genügen. Die folgenden Abschnitte enthalten Erläuterungen zu wichtigen Teilen dieser Qualitätskontrolle.

Fachzeitschriften mit Begutachtung
In jedem Themenbereich gibt es eine Reihe von so genannten begutachteten Fachzeitschriften. Alle Artikel, die in diesen Zeitschriften veröffentlicht werden, müssen einen Begutachtungsprozess durchlaufen. Die Herausgeber der Zeitschrift schicken jeden Fachartikel, der zur Veröffentlichung eingereicht wird, an zwei bis drei unabhängige Expertinnen oder Experten aus dem gleichen Fachgebiet zur Begutachtung. Diese überprüfen die Arbeit hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Verständlichkeit, der Nachvollziehbarkeit der durchgeführten Experimente oder Berechnungen, der Logik derTheorien und Schlussfolgerungen. Sie weisen ebenfalls auf Lücken in der Argumentation, Widersprüche zu bekannten Theorien und Experimenten oder fehlende Berücksichtigung wichtiger bestehender Kenntnisse hin. Dann wird die Empfehlung ausgesprochen, den Artikel entweder abzulehnen, zur überarbeiten, oder zur veröffentlichen. In den meisten Fällen empfehlen die Expertinnen und Experten eine mehr oder weniger umfangreiche Überarbeitung. Der Artikel geht dann mit den detaillierten Kommentaren und Forderungen an die Autorinnen und Autoren zurück und muss von diesen entsprechend überarbeitet werden. Anschließend wird die Arbeit wieder eingereicht und, falls die Kritikpunkte berücksichtigt worden sind, veröffentlicht. In wenigen Fällen geht der Artikel nochmals zur Kontrolle.

Der ganze Begutachtungsprozess von der erstmaligen Einreichung der Arbeit bis zur Veröffentlichung dauert je nach Zeitschrift meist etwa zwischen einem halben bis anderthalb Jahren. DiesesBegutachtungssystem kann nicht garantieren, dass ein veröffentlichter Artikel keine Fehler enthält. Es ist den Expertinnen und Experten schon aus Zeitgründen oft nicht möglich, den ganzen Inhalt im Detail zu überprüfen. Insbesondere Messungen, Resultate aus Experimenten oder Modellrechnungen können nur auf Plausibilität geprüft werden. Trotzdem gibt die Begutachtung die Gewähr, dass gewisse Standards eingehalten werden und bestehendes Wissen – insbesondere bei den Folgerungen aus den Ergebnissen – berücksichtigt wird.
www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klimawandel-skeptiker#textpart-2
Der Name macht mächtig Eindruck: Europäisches Institut für Klima und Energie, kurz Eike. Von Eikes Seriosität - es gibt einen Fachbeirat, Grundsatzpapiere und Publikationen - kann man sich allerdings nur im Internet überzeugen. Denn Eike, das sich dem Kampf gegen den Klimaschutz verschrieben hat, ist gar kein Institut, sondern ein Verein ohne Büro, mit nur einer Postfachadressein Jena.

Sein Präsident: Holger Thuss, ein Jenaer CDU-Lokalpolitiker und Verleger konservativer Bücher. Eikes Pressesprecher: Horst-Joachim Lüdecke, ein pensionierter Professor für Strömungsmechanik. "Wir brauchen keine Klimaforscher", sagt Lüdecke, schließlich gebe es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass CO2 die Atmosphäre aufheizte. Und deshalb können im Fachbeirat auch ein Materialforscher, ein Radiologe und ein Elektronikspezialist sitzen.

Was skurril klingt, ist durchaus ernst zu nehmen: Über Eike hat die weit verzweigte und eng vernetzte US-Szene der Klimaskeptiker in Deutschland Fuß gefasst. Denn Eike-Präsident Thuss ist zugleich Gründer von CFACT Europe, dem Ableger des amerikanischen "Committee for a constructive tomorrow", das 2008 mit fast 600.000 Dollar zu den größten Spendenempfängern des Ölkonzerns ExxonMobil gehörte. Eike selbst erhält Lüdecke zufolge kein Geld von Konzernen. Nachprüfen lässt sichdas nicht, denn in Deutschland müssen sogenannte Think-Tanks ihre Geldgeber nicht offenlegen.
www.sueddeutsche.de/wissen/klimaske...

Gratis registrieren & antworten!
Labarama ist das soziale Netzwerk aus Österreich: Keine Cookies, kein Tracking, anonym benutzbar!

eMail:Passwort:Nickname:
einverstanden mit AGB      Datenschutzerklärung gelesen     

Deine eMail-Adresse ist das kostenlose Login zu Labarama und erhält die Anmeldebestätigung.
Nur Dein Nickname ist für andere sichtbar und Deine eMail-Adresse wird von uns nicht weitergegeben.
Die Registrierung ist einfach: eMail, Passwort und Nickname eingeben - bestätigen - fertig!

Neueste Beiträge in Labarama-Gruppen

08.11.2019 23:18 von Bambi1981 in Gruppe Schwarzwald
Schwabo

Letzte Antworten in Labarama-Gruppen

13.11.2019 01:41 von martin in Gruppe Tiroler Politik
@Andreas: ALARM!!!!!!!

Zur gratis Registrierung oder zum Login...

Zurück zur Gruppenübersicht...
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

Foto-Tipps: (mehr!)

AN  Andreas

anzeigen...

AN  Andreas

anzeigen...

Mehr Fotos sehen...

Hilfe   Datenschutz   Presse   AGB   Netiquette   Werbung   Impressum   Kontakt/Intern  
 ^ 
 ^