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Geschichte der Neuzeit

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5 Mitglieder, 6 Beiträge, gegründet von martin

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Diskussionsverlauf: Dollfuss-Affäre

03.01.2019 21:03 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! RKK teilen



Wiener Historiker Kurt Bauer: Fehlende Informationen führen zu falschen Ergebnissen:

RT – KÖNIGSBERG

01. 2019

Die Forschungen vom Wiener Historiker Kurt Bauer kommen der Wirklichkeit näher, als alle anderen Darstellungen. Wirklich korrekt sind sie jedoch auch nicht. Die Wirklichkeit ist viel spannender und die zur Auswertung vorliegenden Originalunterlagen des Geheimhandels, die hier vorliegen, kommen in Kürze zur Auswertung wie Veröffentlichung.

In einem Punkte irrt Kurt Bauer nicht, die Geschichte muß umgeschrieben werden. Die Wirklichkeit ist ein Politkrimi, der in Österreich stattfand und von Dollfuss etc., selbst ausging. Hierbei spielen Egoismus mit einer Portion „Egomanie“, Verrat, Ehrverlust und Lüge eine wesentliche Rolle.

Weder der Tod von Dollfuss, der Aufstand noch der spätere Verlust der Eigenständigkeit Österreichs wären nötig gewesen. Und Selbst von Schuschnig und andere wären nicht inhaftiert worden resp. hätten die Flucht ergreifen müssen oder zum Selbstmord greifen.

Hier erfahren sie die Geschichte, wie sie wirklich war! Die beiden Vorbücher „Die Kaltenböck – leben für die Reichsidee 1871 – 1939 geben schon einen wesentlichen Einblick über Dinge, die in keinem Geschichtsbuch zu finden sind. Denn hier erzählen die Beteiligten der Zeit selbst.
Historiker: Hitler ordnete Putsch gegen Dollfuß an

Goebbels' Tagebücher belegen eine Verstrickung Hitlers in den Putschversuch 1934. Davon ist der Wiener Historiker Kurt Bauer überzeugt. "Er kann nicht nur oberflächlich informiert gewesen sein."

Hitler

Ein zentrales Ereignis der Zwischenkriegszeit muss womöglich in den Geschichtsbüchern umgeschrieben werden: Adolf Hitler soll den Juli-Putsch 1934 gegen die Dollfuß-Regierung selbst angeordnet haben und davon "nicht nur oberflächlich" informiert gewesen sein. Davon ist der Wiener Historiker Kurt Bauer überzeugt.

Am 25. Juli 1934 besetzten rund 150 SS-Angehörige das Bundeskanzleramt in Wien. Ihr Ziel: Engelbert Dollfuß' Regierung während der Ministerratssitzung zum Rücktritt zu zwingen und eine neue NS-kompatible Regierung unter Anton Rintelen einzusetzen. Dollfuß wurde bei der Aktion erschossen, der Putsch misslang dennoch: Der Kanzler hatte nach einer Warnung die Minister früher weggeschickt.

Der Juli-Putsch ist für Bauer ein zentrales Ereignis der österreichischen und deutschen Geschichte. Obwohl gut erforscht, sei eine der wichtigsten Fragen bisher aber ungeklärt geblieben: Wie es zu diesem frühen Versuch einer nationalsozialistischen Machtergreifung in Österreich kam und welche Rolle Hitler dabei gespielt hat.

Wie Bauer in einer in den "Vierteljahresheften für Zeitgeschichte" veröffentlichen Arbeit nun schreibt, fasste Hitler den Entschluss für den Putsch zur selben Zeit wie für die Ausschaltung des langjährigen Führers der Sturmabteilung (SA), Ernst Röhm . Der "Röhm-Putsch" am 30. Juni 1934, machte für Reichskanzler Hitler den Weg frei, um nach dem Tod von Paul von Hindenburg auch das Amt des Reichspräsidenten und damit alle Macht in Deutschland zu übernehmen.
"Riskanter Coup"

Und mit dem Putsch in Österreich habe sich Hitler aus einer außenpolitischen Umklammerung befreien wollen, die seine Expansionspläne zu ersticken drohte. Alles deute darauf hin, dass Hitler Mitte 1934 seine Außenpolitik durch die Aktivitäten Frankreichs "so sehr gefährdet sah, dass er glaubte, die Bedrohung nur durch einen solch riskanten Coup abwenden zu können", so Bauer.

Besonders dürften Hitler bevorstehende Besuche von Dollfuß in Italien und Frankreich beunruhigt haben, ebenso wie Spekulationen über ein Treffen zwischen dem italienischen Diktator Benito Mussolini und dem französischen Außenminister Louis Barthou. "War das nicht die Konstellation Österreich-Frankreich-Italien, die Hitler seit jeher gefürchtet hat? Eine Konstellation, die Deutschland in die außenpolitische Isolation führen konnte" so Bauer, für den es aus Sicht Hitlers in dieser Situation durchaus nahe lag, "mit Brachialgewalt eine Veränderung der Verhältnisse in Österreich zu erzwingen". Zudem sei Hitler der festen Überzeugung gewesen, dass ihm Mussolini bei einer Treffen am 14. Juni 1934 in Venedig einen "Regierungswechsel" in Österreich zugestanden habe.

Dass der Juliputsch tatsächlich von Hitler selbst angeordnet wurde, belegt der Historiker auch anhand mehrerer Einträge in Goebbels' Tagebüchern, etwa einem vom 22. Juli nach einem hochrangig besetzten Treffen mit Hitler in Bayreuth: "Sonntag: beim Führer .... Österreichische Frage. Ob es gelingt? Ich bin sehr skeptisch." Für Bauer, der "Bayreuth geradezu als Kommandozentrale des Putsches" ansieht, ist die Passage aufschlussreich: "Hitler, der Ahnungslose und angeblich von den österreichischen Nationalsozialisten hinters Licht Geführte, wie Neurath (deutscher Außenminister Konstantin von Neurath, Anm.) und Göring (Gestapo-Gründer Hermann Göring, Anm.) später dem Internationalen Gerichtshof in Nürnberg weismachen wollten, hielt demnach zwei Tage vor dem Stichtag eine hochrangige Besprechung über den geplanten Putsch ab. Das heißt, Hitler nahm die Sache sehr ernst. Bei dieser Besprechung muss er seine letzte Zustimmung zu dem Coup gegeben haben. Die Möglichkeit, dass er nur oberflächlich und nebenbei darüber informiert gewesen sein könnte, scheidet damit aus."
"Dann Sieg der Regierung. Verloren!"

Vom Tag des Putsches selbst schreibt Goebbels: "Beim Führer: Alarm aus Österreich. Bundeskanzleramt und Ravag besetzt. Großer Klamauk. Tolle Spannung. Entsetzliches Warten. Ich bleibe skeptisch ... Abwarten!" Und später: "...Dann Dollfuß tot. Dann ehrenvoller Abzug der Aufständischen. Dann Sieg der Regierung. Verloren!" Dieser "Klamauk" hat übrigens nicht nur Dollfuß das Leben gekostet, sondern weiteren rund 220 Menschen, die in Zuge von Aufständen der SA und ihrer Verbündeter in den Bundesländern in den Tagen nach dem 25. Juli 1934 getötet wurden.

(APA)

................... ich arbeite gerade an einem Sonderteil der Kaltenboeck-Geschichte mit dem Arbeitstitel:

Z e i t e n w e n de

MEIN KAMPF

- Für die deutschen Völker -

Glauben – Hoffnung - Entschäuschung

Hierbei stoße ich auf Klartextunterlagen, was wirklich zum Mord an Dollfuss und dem Bürgerkrieg der NSDAP-Österreich, der SA und SS geführt haben. Das steht in keinem Geschichtsbuch und wird nach Überprüfungen auch überall falsch dargestellt. Es stellt jedoch eindeutig klar, die Verursacher waren Dollfuss selbst wie Theo Habicht. Die Beweise habe ich vorliegen und verarbeite sie hier. Scharhemberg hat sich später wie beim Grafen Alterti, sehr schofelig gezeigt und wieder seine Fahne gegen jegliche Absprachen und falscher Einschätzung, gedreht. So hat er für sich Alles verspielt, was ihn dann ins Ausland fliehen ließ. Wodurch er wohl überlebte. Denn von der NSDAP wäre er an die Wand gestellt worden aufgrund seines Verrates. Das Habicht diese Dinge überlebte, grenzt an ein Wunder auch wenn er 1938 Selbstmord beging. Was nun Schott angeht, so sind von ihm so gut wie Alle Altangaben gelöscht..... Ich bringe sie jedoch hier zur Sprache. Einzig ein Foto von Kirchbach ist nicht zu bekommen. Aber man kann ja nicht Alles haben. Nur soviel, Bode v Kaltenboeck ist in allen großen Familien der Zeit zu Hause gewesen, worüber ich sehr überrascht bin. Und er hatte von Hitler bis Blomberg, von Papen, Canaris, Körner v. S. bis sonst wem Zugang.

Ich muß gestehen, ich bin beeindruckt.

hrzl
RKK

03.01.2019 22:14 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! martin teilen
Interessant - ich gebe allerdings zu bedenken, dass das Dollfuss-Regime bei mindestens der Hälfte der Bevölkerung verhasst war und die Nazis auch ohne Einmarsch an die Macht in Ö an die Macht gekommen wären - es war ja nicht so, dass es keine Nazis in Österreich gegeben hätte.

03.01.2019 22:14        martin Geteilt in Profil Profil martin

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03.01.2019 23:13 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! Dino teilen
Kurt Bauer habe ich noch nichts gelesen, der dürfte aber recht interessant sein. - ich bin aber bei der aktuellen Historikergeneration immer skeptisch, wenn die einzige wichtige Auszeichnung der Bruno-Kreisky-Preis ist - denn gerade beim Juli-Putsch wird ganz gerne versucht, die Rolle der Sozialdemokraten runterzuspielen. Die Geschichte mit der Annäherung der beiden Gruppen in Wöllersdorf ist nämlich Unfug - erstens weil es erst danach war, und vor allem weil die beiden Gruppen komplett getrennt interniert waren - und auch weil der Umgang der Konservativen gegenüber den Illegalen (Nazis)ungleich härter war.

Martins Befund halte ich für richtig, aber zumindest 1934 waren die Nazis in Österreich noch eine sehr kleine Gruppe, das hat sich aber dann recht rasch geändert.

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