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Brexit?

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23 Mitglieder, 533 Beiträge, gegründet von EulerLagrangeGleichung

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Diskussionsverlauf: geld wandert schon aus...

31.08.2019 21:52        Dino folgt der Diskussion...

31.08.2019 21:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Wenn die Finanzwirtschaft aus London teilweise abzieht, dann sind zwar die Zahlen furchtbar, aber es wird kaumAuswirkung auf die Realwirtschaft haben - lediglich die Immobilienpreise werden sich normalisieren.

31.08.2019 21:59 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
die anzahl firmen aus dem produzierenden bereich sind aber auch schon furchterregend, die ihren umzug bekannt gegeben haben. und das jetzt schon...

31.08.2019 22:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
In GB produzierend?

Na das wird sich in Grenzen halten - weil GB kann sich da ganz leicht wehren - zumindest bei einem No-Deal

31.08.2019 22:47 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
verstaatlichen? *lol*

31.08.2019 23:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Nein, Zölle - man braucht sich nur anzusehen, wie es Österreich mit den Autozulieferern vor dem EU-Beitritt gemahct hat - das wird bei dem Riesenmarkt sehr gut funktionieren.

Also grad bei der Autoindustrie geht das sehr rasch

Betriebe, die aber nur dort produzieren, weil sie damit den EU-eintritt haben, die werden die Insel wohl verlassen. Das betrifft auch manche Europa-Zentrale, wahrscheinlich soagr Samsung.

Aber um GB würde ich mir keine Sorgen machen - diie haben mit der restlichen EU ja ein enormes Handelsbilanzdefizit. Und die Finanzbranche wird es beuteln - und das macht die Zahlen kaputt, aber das werden sie verkraften, besser als alle glauben - gehen die Grundstückspeise in London wenigstens etwas runter.

Schlimmer wird es möglicherweise für diese kleinen Uni-Städte - da gibt es ein paar, die leben nur davon.

Umgekehrt werden 2 EU-Staaten sicher sehr nervös werden - Deutschland, weil die den grössten Export-Überschuss gegenüber GB haben.

Und natürlich Spanien - sollte das Pfund deutlich nachgeben, werden sich wahrscheinlich einige Pensionisten zurück auf die Insel begeben, oder sich einen anderen Ort suchen - und ohne Pensionisten von der Insel, werden in einigen spanischen Orten die Lichter ausgehen

01.09.2019 01:15 Sonne - positiv bewerten nach Login! 3    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas teilen
Wir sollten nicht vergessen, dass ein ungeregelter Austritt gerade jene auf der Insel massiv treffen würde, die sich von einem Austritt eine Verbesserung ihrer Situation erhofft hat.
Es handelt sich dabei um Menschen mit niedrigem Einkommen.
Dass man nun gerade jenen Hetzer, der mit falschen Zahlen und Fakten den Austritt maßgeblich unterstützt hat, zum Premierminister gemacht hat, erleichtert die Situation nicht gerade.

01.09.2019 01:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Generell sind in schwierigen Phasen die sozial Schwachen stets die größten Verlierer, das wird auch hier so sein.
Und ein komplett ungeregelter Brexit wäre keine gute Idee - das gilt für beide Seiten.

Allerdings war das bisherige Verhandlungsergebnis auch völlig untragbar. Und weil ein ganz harter Brexit auch oder vielleicht sogar gerade die EU in Schwierigkeiten bringen könnte, war die bisherige Vorgangsweise mehr als dämlich - gilt für beide Seiten.

Egal ob die Briten in eine veritable Krise stürzen, oder (wie ich vermute) mit einem blauen Auge davonkommen - das kann für die EU verheerende Folgen haben. Der Motor der Konjunkturlokomotive Deutschland ist ja im Moment schon fest am stottern, und wenn deren Exporte nach GB einbrechen, ist Schluss mit lustig. Und dabei ist das völlig egal, ob die Briten selber in eine Krise stürzen, und sich die teuren Importe nicht mehr leisten können, oder sich einfach nur anderweitig mit den Waren eindecken.

01.09.2019 01:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Noch schlimmer trifft es Spanien, wenn kein Sozialversicherungsabkommen gelingt - wie gesagt, die Briten haben mit der EU eine verheerende Leistungsbilanz - das kommt ihnen aber in der jetzigen Situation mehr als zugute.

01.09.2019 01:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas teilen
Generelles Problem bei der Idee von Europa scheint mittlerweile die Tatsache zu sein, dass man den Handelsbilanzüberschuss der Deutschen an die erste Stelle gereiht hat.
Dass derartige Überschüsse das Gleichgewicht und Annäherungen in der Wirtschaftsleistung der einzelnen Länder im gemeinsamen Wirtschaftsraum nicht gerade fördern, ist klar.
Die "Heilige Kuh" der deutschen Automobilexporte gehört nach den letzten Skandalen geschlachtet.

01.09.2019 06:58 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino bearbeitet | teilen
Generelles Problem scheint zu sein, dass man die Idee Europa mit der institutionellen EU gleichsetzt, und dass aus der Wertegemeinschaft eine Gängelanstalt wurde, die offenbar Probleme mit Bürgerrechten hat - und vor allem von Kleinunternehmerfeindlichkeit geprägt ist.

Dass der Euro in dieser Form Schwierigkeiten bekommen wird, davor haben bei der Einführung viele Experten gewarnt - besondes glaubwürdig die Schweden.

Ohne Deutschlands Automobilexporte werden dort aber die Lichter ausgehen - und nicht nur dort.

01.09.2019 10:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas bearbeitet | teilen
Die Automobilindustrie wird sich aber komplett neu erfinden müssen.
Und damit klarkommen, dass die abgesetzten Fahrzeuge dauerhaft weniger werden.

Ideen und Forderungen, dass man Autokäufe staatlich fördert (wie sie jetzt wieder die FPÖ angekündigt hat), sind da komplett kontraproduktiv.

01.09.2019 10:37 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
bin für die Förderung von Tesla, aber sicher nicht Autos von Herstellern, die beim Dieselbetrug mitgemacht haben...

01.09.2019 10:46 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Von einer Förderung von Autokäufen zu sprechen, wenn die kleiner ist als die Sondersteuer, oder zumindest als die Mehrwertsteuer, finde ich aber etwas überzogen.

Die Autoindustrie ist sicher die am höchsten entwickelte Industrie, zumindest die mit dem höchsten Engeeniering - allerdings braucht sie schon auch ein wenig Zeit.

Aber das Automobil hat sich in den letzten Jahrzehnten extrem weiterentwickelt, und ich sehe da die eine oder andere Revolution in den Startlöchern, also da tut sich mehr als bei allen anderen wichtigen Produkten.

Ob die Produktionszahlen wirklich deutlich abnehmen werden, darf bezweifelt werden - aber die Absatzmärkte könnten sich verschieben.

01.09.2019 11:00 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Antriebseitig ist zwar noch nicht so ganz klar, wie es weitergeht, aber die E-Mobilität wird wachsen, und wenn die Energiespeicher besser zu laden, kleiner, leichter und billiger werden, kann es auch ganz schnell gehen.

Die Assistenzsysteme bis hin zum (teil-)autonomen Fahren werden auch noch eine Weile brauchen, werden dann aber das Produkt weiter revolutionieren.

Mit deutlich steigender aktiver Sicherheit kann man in Sachen passiver Sicherheit wieder zurück - und das ist ein enormes Einsparpotential an Rohstoff, Gewicht und Schlussendlich auch an Energieverbrauch.

01.09.2019 11:14 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas teilen
Fahrzeuge wie Tesla zu fördern macht meiner Einschätzung nach auch keinen Sinn.
Elektrofahrzeuge sind im Kleinwagenbereich wohl noch sinnvoll.
Auf einen Tesla trifft das aber nicht zu.
Bei größeren Fahrzeugen sehe ich im Wasserstoff die Zukunft.

01.09.2019 11:22 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
immer nur bergab fahren ist die lösung, das braucht kaum energie!

01.09.2019 11:34 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
@ Andreas
Ja und Nein

Mit dem heutigen Stand der Technik ergeben sich zwei Aspekte, die dem Klenwagen mit E-Antrieb das Leben schwer macht.

Akkus sind voluminös und schwer - und Sinn macht E-Antrieb hauptsächlich durch die Energierückgewinnung, und die sollte auch gröbere Bremsleistungen mitnehmen, womit aber auch mehr Power möglich ist, was wiederum stabilere Fahrzeuge benötigt.

Rein am Papier hätte der E-Antrieb im Moment im Personennahverkehr die technisch besten Karten - da ist man auch wirklich nicht, weit, allerdings kostet der Personenkilometer halt soch deutlich mehr - und es gibt auch noch reichlich technische Probleme - aber da hat der E-Antrieb schon einen Fuss in der Tür.

Warum ist der Tesla so übel nicht: Weil er eben vom Kleinwagenkonzept abgeht, und der Mehrpreis in dem Segment keine so gewaltige Rolle spielt.

Theoretisch hat das E-Konzept auch bei Pendlern gute Chancen - nur da kommt es für die Kaufentscheidung auf jeden Cent an . will man die Durchdringung grad in dem Segment erhöhen, wird man Anreize schaffen müssen.

Im PKW-Profi-BEreich wird es sonst noch schwierig - Lieferbverkehr wenn Gewicht nicht das Problem ist.
Im Taxi- oder Mietwagengeschäft, wenn die Kilometerlaufleistung nicht zu hoch ist und gut kalkulierbar ist - aber weil das ein Groschengeschäft ist, sind die Mehrkosten der Knackpunkt. Da die aber innerstädtisch eine wichtige Rolle spielen, kann man da mit Wirtschaftslenkungsmassnahmen was erreichen.

01.09.2019 11:38 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Unerwähnt bleibt, dass E-Antrieb nur dann Sinn macht, wenn man hauptsächlich dann tankt, wenn grad zuwenig Strom bezogen wird - also bevorzugt in der Nacht. Das ist in Wahrheit der Knackpunkt.
Das wird es aber für Wien nicht einfacher machen,

Und es ist beim Luxusfahrzeug Tesla ein ernstes Problem - dieses Klientel nützt den Tesla hauptsächlich als luxuriösen Firmenwagen - und lädt auch meist am Firmenparkplatz - natürlichtagsüber ...

01.09.2019 11:40 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas teilen
Mein Dienstfahrzeug ist als Elektrofahrzeug im Kleinwagensegment angesiedelt.
Die Energierückgewinnung durch vorausschauendes Fahren funktioniert da einwandfrei.
Statt Bremsen frühzeitig vom Gas zu gehen macht also Sinn.

01.09.2019 11:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Renault Zoe?

01.09.2019 11:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! AN  Andreas teilen
Ja.
Mittlerweile sieht man aber schon recht viele Zoe bei uns im Tal. In den meisten Fällen sind es Dienstfahrzeuge.

01.09.2019 11:48 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Anyway - das E-Fahrzeug macht dann am ehesten Sinn, wenn die tägliche Laufleistung ähnlich bleibt - und möglichst am oberen Ende dessen ist, was das Fahrzeug grad noch kann - und vor allem wenn es möglichst oft entsprechend verwendet wird.

Der Privat-PKW als hauptsächliches Kraftstehzeug aber trotzdem auch als universeller Alleskönner, das wird das E-Auto noch länger nicht sinnvoll können. Da sind die meisten reine Prestigekäufer,

Aber es beginnt. Und wie weit die Entwicklung grad ist, das erkennt man daran, weilche professionellen Segmente das E-Auto erobert.
Nahverkehrsbus - Naverkehrs-Lieferwagen oder Servicewagen ist man nicht mehr weit. Taxi ist ein Grenzfall - im Flughafentransfergeschäft geht es beispielsweise noch gar nicht - da sind die gefahrenen Kilometer zu viel.

01.09.2019 11:56 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
Meine Prognose ist: Es wird komplett egal sein, wie die Autos angetrieben werden. Sobald die Automatisierung es erlaubt, dass wir Transporte und Wege ohne Menschen machen können, explodiert der Verkehr insgesamt. Ich denke daran, dass dann viel mehr Logistik wirtschaftlich wird, als es das jetzt ist. Und das in viel kleineren Einheiten, was die Kilimeterleistung noch einmal vervielfacht. Und so Kleinigkeiten, dass man statt Flyer verteilen einfach mit einer Werbefläche am Auto durch die Stadt fahren (lassen) kann, wird noch enorme Probleme erzeugen.

Im privaten Verkehr wandelt sich dann der Besitz zu Miete, das macht die Verfügbarkeit noch einmal breiter und nimmt Hürden - sieht man jetzt schon an car2go und co. All das macht Mitbewerb für die Öffis, macht also den Verkehr noch einmal mehr.

Fazit: Die Herausforderungen sind nicht unbedingt im Antrieb, sondern in der Art der künftigen Nutzung. Da wird es noch extreme Regelungen brauchen und viel Investition in die Öffis, um das System halten zu können. Auch das Fahrrad (noch mehr die eScooter) ist ein kommunizierendes Gefäß zu den Öffis, setzt denen also auch zu und ist nicht die Lösung. Wird noch spannend...

01.09.2019 12:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Da wirst du wahrscheinlich Recht haben - aber bis zur Vollautomatisierung auch im Stadtverkehr wird es wohl noch ein Weilchen dauern.

ABER - es kann schon bald einen Vorgeschmack geben - heute in einem Jahr könnte es beispielsweise einen Umbruch geben, denn dann gelten die Restriktionen im Personenverkehr (die in der Form übrigens kompletter Schwachsinn sind). Und wenn man sich anschaut, zu welchen Stundensätzen jetzt schon FAhrer zu haben sind - mindestens die Hälfte wird dann nicht mehr dürfen - sprich die werden für den Gütertransport noch billiger zu haben sein, als sie es jetzt schon geben.

Also die Fahrerkosten sind es es nicht ...

01.09.2019 12:08 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Es weiß auch keiner ganz genau, wieviele Leute in irgendeiner Form im Umland Wien B-Schein Personentransport machen - aber solide 5-stellig wird es schon sein, wohlgemerkt solide - ist ja schon die Zahl der Fahrzeuge 5-stellig ...

01.09.2019 12:08 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
vorsicht: die fahrerkosten sind nicht unbedingt jene, die sich in gehalt festmachen. es sind eher erzwungene standzeiten und andere unproduktive zeiten. automatisierte fahrzeuge sind schon alleine deshalb ein vielfaches effizienter, weil sie keine rücksicht auf einen menschen darin nehmen müssen.

und so weit ich die entwicklungen sehe, sind wir nicht mehr weit entfernt von produktiv arbeitenden roboterfahrzeugen. insbesondere die klassischen fahrzeughersteller sehen da durchaus eine gruppe, die stückzahlen abnehmen kann, die anderswo verloren gehen werden.

01.09.2019 12:10 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Die Fahrer arbeiten meist als Selbständige - Stundensätze von 5 Euro abwärts - bei schlechter Auftragslage deutlich darunter.

01.09.2019 12:22 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
und davon sind ca. 2 euro die kosten des fahrzeuges bei einer nutzung, die der des fahrers entspricht. und jetzt rechne den fahrer raus und die erzielbaren laufzeiten ohne die standzeiten durch den fahrer - da bist du schnell in extremen mini-beträgen, die noch an kosten über bleiben. bei hoher auslastung wird die logistik da enorm (!) günstig...

01.09.2019 12:24 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Probiere ees aus - schau was der Uber für eine Abholung am Flughafen nimmt.

Angenommen 30 Euro (liegt er schon gut) -10 euro für Uber, knapp 3 Euro für den Fiskus, - 2 oder 4 Euro für den Flughafen.

Zeitaufwand realistisch eine bis anderthalb Stunden - ohne Wartezeit für den Auftrag - nur Anfahrt, Fahrt und Flughafenwartezeit.

Dazu Fahrzeugaufwand von im Schnitt wohl 50 Kilometer ( das alleine verursacht mindestens 10 Euro Fahrzeugkosten).

Da bleibt maximal 3 bis 5 Euro für den Fahrer - der kann nicht keicht Steuern hinterziehen, weil so hoch kommt der gar nicht.
Bei schlechter Auslastung steigen die Fahrzeugkosten (weil meist gemietet) ....

Bei Bolt sind die Zahlen noch schlechter ...

Und das machen im Moment alleine in Wien ein paar tausend Leute - und die meisten von denen dürfen in einem Jahr nicht mehr.

Also da kannst mit Automatisierung nichts mehr sparen.

01.09.2019 12:45 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Und das hast in vielen Dienstleistungsbereichen - und das Problem wird nicht kleiner, auch wenn sie die krassesten Fälle abdrehen, so wie in diesem Fall.

Deine NEOS unterstützen übrigens UBER grad gegen die verschärften Regeln und finanzieren das Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof, wobei ich die Neuregelung auch für dämlich halte.

Soll aber in der Branche, in der der NEOS-Financier tätig ist, auch solche Fälle geben.

In Wahrheit sieht es in Pflegeberufen auch nicht viel besser aus - nur haben die halt irgendeine Bestätigung vom rumänischen Bürgermeister, dass sie eine Ausbildung im Pflegebreich haben ...

Nein, diese Fahrer wohnen nicht da, sie sind nur immer ein paar Wochen da. Den Rest der Zeit sind die in ihrer Heimat. Wo und wie die schlafen und duschen ist mir nicht bekannt, ersteres halt immer ein bisserl zwischendurch, und zweiteres so gut wie nie. Und Ruhezeitgesetze gibt es für Selbständige nicht ...

01.09.2019 12:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
du rechnest das falsch rum: die kosten bis auf die reinen fahrzeugkosten können weitgehend wegautomatisiert werden. und die fahrzeugkosten werden mit der auslastung günstiger und selbst der energie-bereich wird zunehmend entspannter werden. dazu kommt noch, dass fahrzeuge zunehmend einfacher, billiger und leichter werden, je mehr intelligenz im fahrzeug ist. auch das macht sie im betrieb nochmal deutlich billiger. effizienz durch schwarmintelligenz kommt noch dazu - die einzige schwachstelle wird sein, dass es zunehmend eng wird auf der straße, dort sehe ich die wirkliche herausforderung (neben den lernresistenten fahrradlern natürlich).

01.09.2019 13:08 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Welche Kosten sollen sinken?

Fahrzeugkosten - OK, da geht noch was.

Auftragsvermittlung? Na die werden eher immer teurer - und der Fiskus wird auch nicht billiger werden.

Am Fahrer kann man sparen - nur ist das eh schon der kleinste Teil - und dafür erledigt er auch noch weitere Dienstleistungen - udn wenn es nur das Ein- und Ausladen ist, oder die Reinigung.

Wo da eher was gehen wrd, das ist die Fliegerei - da wird die Automatisierung schneller greifen, und Pilot und Kopilot sind noch dazu teuer. Dass die zu zweit sind, das ist ein gewerkschaftliches P.hänomen - aber Gott sei Dank

Denn das wird zunehmend zum sozialen Problem.

Bin ja kein Roter, aber da hat die Rendi Wagner Recht - man muss von einer Arbeit auch leben können, aber es wird sie auch geben müssen.
Wenn beim Dienstleister eh nur mehr ein Sechstel dem Dienstleister bleibt - und man dort ansetzen will, dann läuft was schief.

Wenn nicht, dann wird das ein Problem werden, vor allem wenn es immer mehr und mehr trift - dann bricht das Werkel nämlich ein, und oder es gibt Unruhen

01.09.2019 13:12 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
fahrzeugkosten: ja, deutlich. insbesondere aber die kosten pro stunde bzw. kilometer, wenn die laufleistung mehr wird.

vermittlung: deutlich (!), die marktplätze entstehen da erst. du hast nur die aktuelle personenbeförderung im blick, aber da kommt die revolution und echte selbstorganisation erst.

im klassischen flugverkehr wird das IMHO nicht so auffällig, eher im kleineren bereich (nahbereich, kleine flugzeuge...).

01.09.2019 14:07 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ich vermute, dass der Trend zu kleineren Flugzeugen gehen wird. Ganz ohne Pilot wird man nicht auskommen, weil es ja auch noch am Boden was zu tun gibt - und der psycholosche Effekt kommt da noch dazu - aber im Flugzeug wäre es recht einfach - in der Bahn ist der Lokführer eigentlich längst sinnlos - auf den Hauptstrecken wohlgemerkt. Der ist eigentlich nur mehr dazu da, damit man bei Störungen wen vor Ort hat.

Klar habe ich den IST-Zustand im Auge, weil ich da die Zahlen sehr gut kenne - aber auch den Vergleich mit früher. Und wohlgemerkt, das ist eine gar nicht so kleine Branche.

Dass die Vermittlung günstiger werden wird, da glaube ich irrst Du - das wäre gegen alle Trends.
Und ich kann Dir sogar sagen warum - die Markmacht der Anbieter wird grösser - nicht kleiner. Und das ist in allen Branchen gleich, egal ob es dabei um Amazon oder was der Teufel sonst auch immer handelt.

Wie gesagt, UBER nimmt mittlerweile 30% - und das nehmen alle starken Plattformen, auch die Touristik-Plattformen, das gilt auch für Booking-com und wie sie alle heissen, oder auch für die Airlines - das ist mitunter das einzige, woran die verdienen. Die Vermittlung weiterer Dienstleistungen - Transfer, Mietwagen, Hotel ...

Die meisten nehmen sogar mehr als 30%. Klar gibt es auch Leute, die klug genug sind und lokale Angebote suchen - aber das wird eigentlich nur von Einheimischen verwendet - der Tourist bucht das kaum - höchstens die Allerbilligsten, davon hat dann auch keiner was - weder der Kunde, noch der Dienstleister.

Und den Trend hast im Moment überall - und in weiten Teilen der Dienstleistung oder auch im Gewerbe. Ob Mietwagen oder Baunebengewerbe oder Pflegeberufe - das ist ein Pulverfass auf dem wir da sitzen - bei uns kommt natürlich noch die Nähe zur Grenze mit eklatantem Lohngefälle dazu. Schau Mal, wieviele Fahrzeuge mit Ost-Kennzeichen und PKW-Anhänger unterwegs sind - der KFZ-Branche bleibt kaum noch eine Reparatur, an der sie ausnahmsweise richtig verdient, oder frag Deinen Zahnarzt oder dessen Zahntechniker. Also selbst sensible Bereiche wie die Gesundheitsbranche ist davon betroffen.

01.09.2019 14:54 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! MI  miggk bearbeitet | teilen
Ich habe, als der Dieselskandal Fahrt aufgenommen hatte, überlegt, wie ich damit umgehe. Noch brauche ich ein Fahrzeug und noch muss ich mangels guter Alternativen ein eigenes Fahrzeug besitzen.
Mein guter alter Belingo Diesel fährt nun @Kaputnik, er kann ihn gut brauchen. Ich selbst habe mir einen Hybrid zugelegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinerlei Ahnung, wie viel in diesem Fahrzeug steckt.
Ich fahre diesen aktuell auf einer Strecke mit z.B. 500 km mit 4,3 Liter auf 100km Superbenzin. Natürlich mit entsprechender Fahrweise.

Für die Elektrofahrzeuge sehe ich noch keine Zukunft, war wir noch keine gute Speichertechnik besitzen. Einen Zoe würde ich mir niemals kaufen, da der Akku nur gemietet ist. D.h. der Akku gibt auf (z.B. durch einen Produktionsfehler), der Besitzer des Fahrzeugs muss diesen vermutlich kostenpflichtig ersetzen und dann gehört ihm der Akku immer noch nicht.

Da hat sich Renault eine klasse Gelddruck-Maschine ausgedacht.

Und was GB anbetrifft:
Aktuell sieht es für mich so aus, als ob hier die Lobby (vermutlich eines Hr. Trump) erfolgreich einen Keil zwischen wichtige Europäische Staaten treiben möchte. Hr. Johnson ist wie ein kleiner Schuljunge darauf hereingefallen.

01.09.2019 15:22 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
das trifft es recht genau, @miggk

01.09.2019 15:23 Sonne - positiv bewerten nach Login! 2    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ich glaube nicht, dass es nötig ist, einen Keil zwischen Bevölkerung und EU zu treiben - schon gar nicht bei den Briten.

An den Entwicklungen, die ich da beschrieben habe, ist die EU nicht ganz schuldlos, und das betrifft auch GB - diesen Keil hat sich die EU selbst reingetrieben, ebenfalls die Problematik der lästigen Verbote und die diversen undemokratischen Handlungen - siehe letzte EU-Wahl. Und vor allen Dingen gilt - es ist keine Besserung in Sicht. Die Niederlassungsfreiheit ist ein Grundpfeiler der EU - das will sie nicht aufgeben. Also ich schätze just diesen Punkt sehr, aber da hätten wir uns wahrscheinlich vorher überlegen sollen, was die für Konsequenzen haben kann.

Ich habe in letzter Zeit viel mit Touristen aus England zu tun - alle sind sie natürlich bestürzt über die Entwicklung, aber wehe man zeigt auch nur einen Funken Verständnis, dann klingen die alle plötzlich ganz anders. Vielleicht sieht es in der Finanzbrache anders aus und ganz sicher im Bereich der Unis - aber so bei den Normalsterblichen, und ich habe sicher nicht mit den VErlierern zu tun, das sind schon Touris, die sich das was kosten lassen, habe ich den eindruck, denen stinkt die EU gewaltig.

01.09.2019 15:44 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 1  ON! kreutzer teilen
und warum? weil politik und medien IN UK (!) vollkommen versagt haben. wenn dir über viele jahre hinweg nur bashing serviert wird, dann bleibt das nicht ohne folgen. selbst im recht harmlos bearbeiteten hietzing bleiben extrem schräge meinungen hängen. mit der realität hat das da wie dort nicht viel zu tun.

01.09.2019 16:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Sorry, aber das ist doch Quatsch - OK, die Politiker der Nationalstaaten machen es sich leicht, wenn was schief läuft, dann ist die EU schuld, selbst wenn sie es selbst mitbeschlossen haben, und umgekehrt, wenn was funktioniert, dann ist es auf ihrem Mist gewachsen - aber die Leute sind nicht so blöd, die können das schon unterscheiden.

Aber ganz genau das kann man auch auch über urbane salonlinke Mainstreammeinungen absondern - zumindest dass deren Anhänger in einer Blase leben - den Trend haben wir offenbar überall, auch bei uns.

Ich nehme dafür gerne als Beispiel die Bundespräsidentenwahl. Ich kenne ja wenige, die einen der beiden Stichwahlkandidaten schon im ersten Wahlgang gewählt hat.
Wer da nicht nachdenken musste, wen er wählt, der ist seiner Blase gefangen - hüben wie drüben.

Und genauso wird es bei Trump gewesen sein, auch in Italien, wird es auch in Frankreich ablaufen und wohl auch in England.

Klar gibt es da Leute, die sich generell gegen den Fortschritt stellen, die mit keiner Veränderung klar kommen - aber es haben sich viele Dinge verändert, die viele Leute stört, anderen gefällt es vielleicht, oder zumindest stellen sie es halt nicht in Frage.

01.09.2019 16:36 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
das ist kein quatsch, schau dir die medienlandschaft an und das, was die politik draus gemacht hat. rund um die brexit-dragödie wurde das auch genug untersucht um festzustellen, dass die briten kaum fakten aber viel fakewissen aus den medien haben, das die politik ausgenutzt und auch mitgetragen hat.

in meiner schulzeit waren die britischen medien noch wirklich gut, aber bis auf die bbc ist davon wenig über. soetwas läßt sich durch populisten leicht egoistisch ausnutzen.

blasen gibt es überall, ja. das hat aber weniger mit den medien, sondern mit social media zu tun. und das verstärkt eine tendenz innerhalb einer gruppe ins extreme, zu sehen bei den rechten in europa. in manchen ländern kommt halt auch noch soetwas wie die allgemeine medienlandschaft dazu, entweder aus anderen interessen manipulativ wie in UK oder von oben bestimmt wie in ungarn. das verschiebt dann auch die allgemeinen themen, insbesondere wenn die politik da auch einsteigt. hat man ja auch bei uns beobachten können, aufgrund von einflüssen von aussen und durch den orf aber etwas abgeschwächt und nicht so wirksam.

dass das kein quatsch ist, zeigt sich doch schon in der tatsache, dass viele wähler offensichtlich gegen eigene interessen wählen und das nicht mal merken. auch hier ist UK und USA ein gutes beispiel, da gibt es aber auch vereinzelt beispiele in hietzing *lol*

01.09.2019 16:39 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! martin teilen
Der @kreutzer betreibt mal wieder Hietzing-Bashing der übelsten Sorte...

01.09.2019 16:42 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 1  ON! kreutzer teilen
nein, hab nur von einzelfällen gesprochen.

01.09.2019 16:50 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Also ich weiß ja nicht, wann Du zur Schule gegangen bist, aber Englands Boulevard war immer schon der übelsten Sorte.

Dass soziale Netzwerke diese Blasen verstärken, das glaube ich auch, aber eben im Sinne eines katalytischen Effekts.

Ich habe das Gefühl, dass das schon viel früher begonnen hat - irgendwie gibt es keine vernünftigen politischen Diskussionen mehr - wehe man weicht vom Standpunkt der Blase ab - hüben wie drüben.

Ständig werden irgendwelche säue durchs Dorf getrieben, und wehe man sagt was dagegen, und bei den aAnderen halt umgekehrt - irgendwie hat die Gesellschaft ihre Diskussionskultur verloren - aber schon vor Facebook und Co.
Ich glaube übrigens Twitter ist noch ärger - durch diese ganzen Follower Gruppen verliert man auch leicht das Gefühl, dass man die Dinge auch anders sehen kann.

Aber wie gesagt, dieser kulturelle Niedergang hat schon vorher begonnen.

01.09.2019 16:58 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
@dino: der boulevard war immer schlimm, aber die briten hatten nennenswerte und gute alternativen. heute ist das fast monopolartig, inhaltlich noch mehr.

blasen in social media entstehen nicht katalytisch sondern verstärken extreme haltungen, die der computer als besonders provokant (interaktiv) erkennt. da geht es nicht um bestehende haltungen, sondern um gruppendynamik und polarisierung. ist recht gut erforscht, zumindest für facebook und twitter, ein wenig auch für youtube.

diskussionskultur: kann gut sein, die extreme polarisierung und das aufeinandertreffen in unvereinbaren positionen ist aber eine neue sache, früher wurde zumindest im intellektuellen bereich eine andere form gefunden und auch mehr formalisiert gearbeitet - podiumsdiskussionen, konferenzen, fernsehdiskussionen, interviews...

01.09.2019 17:05 Sonne - positiv bewerten nach Login! 1    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Naja, die Times war schon pleite, bevor Du in der Schule warst.

Aber ich vermute halt, auch Du bevorzugst Haltungs-Journalismus - ich halte das für Unfug, und schlussendlich führt das genau zu dem, was wir jetzt haben.

Dass soziale Netzwerke extreme Posizionen mehr stärkt, ja das glaube ich - aber in erster Linie befriedigt es die eigenen Blasen

Nimm doch nur ein Beispiel mit dieser Hörbiger. Also kr ist die völlig egal - aber WAS da an Kritik kam war unter jeder Gürtellinie - also so wurde sie noch nie attackiert, auch nicht als die den politischen Gegner unterstützt hat.

Ich glaube dieser Trend kommt aus den USA, der ist dort ja noch viel älter, da hat der Riss schon viel früher viel tiefere Dimensionen erreicht - wahrscheinlich schon in den 60er Jahren - dieses ewige Diskreditieren des politischen Gegners mit allen Mittel - widerlich.

01.09.2019 17:18 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  ON! kreutzer teilen
Ich glaube du verwendest "Blase" anders als das, was unter Social Media Blasen verstanden wird. Hörbiger und Diskreditierung sind kein Blasen-Thema.

01.09.2019 17:21 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Ich rede von Gesellschaftlichen Blasen - nicht nur von den Social Media Blasen ...

01.09.2019 17:30 Sonne - positiv bewerten nach Login! 0    Wolke - negativ bewerten nach Login! 0  NO! Dino teilen
Mach den Bundespräsidenten-Wahl-Test - überlege Dir, wieviele Personen, vor der Stichwahl nachdenken mussten, wen sie wählen -oder ob Du Dich nicht iner Gesellschaft bewegst, wo das sofort klar war, und zwar auch bei denen, die zuvor keinen der beiden gewählt haben.

Und wenn das ergebnis glasklar ist, dann bewgst Du Dich auch in einem Umfeld, das eine politische Blase bildet.

Unter Mitarbeiter des ORFs werden solche Testwahlen wohl mindestens 90:10 ausgegangen sein - in der Bevölkerung irgendwas bei 51:49.

Noch besser geeignet war Zwentendorf - aber das ist zulange her - das war noch mehr 50:50 - udn hat auch gespalten - ging aber durch die politischen Lager querbeet.

Oder probiere es mit sowas wie Palmöl aus - Du wirst überrascht sein, welche Reaktionen Du erntest, fast so, als ob man kleine Kinder fressen möchte.

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